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            <title>Dinslakener Kommunalwahlprogramm 2020: Kapitel</title>
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                <title>Dinslakener Kommunalwahlprogramm 2020: Kapitel</title>
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                        <title>A10NEU: Kapitel 9: Was uns sonst noch wichtig ist</title>
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                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einige Grüne Forderungen lassen sich nicht in die bisherigen Kapitel einarbeiten oder in Schubladen einordnen. Daher stellen wir euch am Ende unseres Wahlprogramms noch einige weitere Forderungen vor. Die umfangreiche Arbeit, die in unseren Arbeitskreisen für Dinslaken geleistet wurde, ist dabei aber längst noch nicht abgeschlossen. Wir bleiben weiter am Ball, verfolgen die aktuellen Entwicklungen und versuchen immer wieder aufs Neue unsere grünen Werte auf neue Themen und Sachlagen in unserer Stadt anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr seid alle herzlich dazu eingeladen uns dabei zu unterstützen. Sprecht uns an oder schreibt uns. Zu alten und zu neuen Themen. Wir sind eine basisdemokratische Partei und wollen alle Ideen und Bewegungen mit abbilden, wenn Sie zu uns passen. Dinslaken kann nur gemeinsam mit euch erfolgreich gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.1 Wir Grüne in Dinslaken wollen städtische Kameras und <strong>öffentliche Überwachung</strong> so gut es geht vermeiden. Auch Kommunen müssen sich der Gefahr eines Überwachungsstaates bewusst sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.2 Es soll mehr <strong>Bürger*innenentscheide</strong> und eine Förderung der <strong>direkten Demokratie </strong>in unserer Stadt geben. Wir wollen Mitentscheiden attraktiver gestalten und über Online-Umfragen und Stadtteilgespräche möglichst viele Menschen in Entscheidungsfindungsprozesse unkompliziert miteinbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.3 Eine mögliche Vision ist die Organisation von <strong>Rats- oder Ausschusssitzungen im Burgtheater</strong>. Die Menschen die dafür Zeit haben könnten dann in besonderen Formaten über große Audioanlagen direkt mit der Stadtverwaltung und den Fachpolitiker*innen zu bestimmten Tagesordnungspunkten diskutieren und Themen im Vorfeld selbst mitbestimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.4 Das <strong>Video- und Tonverbot </strong>in den Ratssitzungen finden wir falsch. Stattdessen wollen wir moderne Partizipationsangebote in unserer Stadt wie etwa <strong>Streaming</strong> aus dem Rathaus und den Fachausschüssen anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.5 Wir setzen uns für einen umfassenden <strong>Datenschutz</strong> in unserer Stadt ein. Dieser soll insbesondere in Bezug auf die hoffentlich wachsende Anzahl an Umfragen und Bürger*innenbefragungen gewährleistet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.6 Auch wenn die zentrale Kompetenz hier nicht bei der Stadt liegt, wollen wir uns dafür einsetzen, dass das <strong>Amtsgericht</strong> personell besser ausgestattet wird und es kürzere Wartezeiten bei der Bearbeitung der Fälle gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.6 Wir befürworten die Durchführung eines wissenschaftlich begleiteten <strong>Modellprojektes</strong> zu einer kontrollierten Abgabe von <strong>Cannabis</strong> unter gesundheitlichen und sozialen Aspekten bei Einhaltung des Jugend- und Verbraucherschutzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>9.7 Wir Grüne möchten uns in Dinslaken auch in Bereichen engagieren, die nicht unter die direkte Zuständigkeit der Stadt fallen, aber für die Menschen vor Ort von wichtiger Bedeutung sind. Zum Beispiel für die bessere personelle Ausstattung in Dinslaken ansässiger Institutionen wie dem Amstgericht.</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Jun 2020 17:26:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8NEU: Kapitel 7: Ökologie und Stadtentwicklung</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Oekologie_und_Stadtentwicklung-47817</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Stadtentwicklung heißt für uns Grüne, dass wir Stadtteile mit hoher Lebensqualität, guter Infrastruktur, der Erreichbarkeit von öffentlichen Einrichtungen, dem Zugang zu medizinischen Versorgungsangeboten, Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf und Freizeiteinrichtungen ermöglichen wollen. Dabei wollen wir den Zusammenhalt der Menschen in ihren jeweiligen Stadtteilen durch eine klimafreundliche Umwelt und ein sozial verantwortungsvolles Miteinander fördern und stärken. Nur wenn wir es schaffen alle Interessen unserer Mitbürger*innen und die ökologischen Erfordernisse zusammenzubringen, werden wir langfristig in einer lebenswerten und modernen Stadt leben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.1 Wir Grüne setzen uns für eine <strong>nachhaltige Flächenentwicklung</strong> ein, denn Dinslakens Stadtgebiet ist Lebensraum für uns und die Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.2 Damit sich die Innenstadt nicht weiter aufheizt und die Natur ausreichend Raum hat, möchten wir die <strong>Flächenversiegelung </strong><strong>reduzieren</strong>. Zukünftig sollen private Gärten nicht mehr entgrünt werden dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.3 Wir fördern grüne Fassaden, vertikale Begrünung und mehr <strong>Stadtgrün</strong> insgesamt. Dies kann etwa durch <strong>Urban Gardening</strong> im Quartierszentrum gelingen. Die Stadt muss mehr Informationen und Unterstützung, z.B. bei Garagen- oder Dachkonstruktionen, dafür bereithalten, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.4 Aber auch die Stadt muss ihrer Verantwortung für das <strong>Mikroklima</strong> gerecht werden. Deshalb sollen <strong>städtische Flächen</strong> stärker begrünt werden. Am Straßenrand sollen vermehrt <strong>Wildblumen</strong> blühen und auch Kreisverkehre sollen überall in der Stadt begrünt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.5 Wir setzen uns für ein <strong>Grünflächenentwicklungskonzept</strong> ein. Dazu fordern wir eine Analyse der Grünflächen im Sinne ihrer Freizeit- und Erholungsrelevanz, sowie eine Aufstellung der <strong>Entsiegelungspotenziale</strong> in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.6 Im Weiteren fordern wir ein <strong>Kataster für versiegelte Flächen</strong>, welches wir für eine <strong>schrittweise Flächenentsiegelung</strong> nutzen wollen. Beispielsweise sehen wir bei Parkplätzen eine Möglichkeit für Entsiegelung durch die Verwendung von Rasengitter anstelle von Schotter oder Backsteinen. In einzelnen Fällen befürworten wir die Umwandlung von Parkplätzen zu Baumstandorten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.7 Wir Grüne wollen den <strong>Baumbestand</strong> schützen und mit Maßnahmen zur <strong>Klimafolgenanpassung</strong> fit für die in Zukunft häufiger auftretenden Hitzetage machen. Dazu gehört für uns auch, dass wir uns für Mischwälder und eine möglichst breite Biodiversität in unserer Stadt einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.8 Echter <strong>Baumschutz</strong> heißt für uns auch die Prüfung des Baumbestandes vor Genehmigung eines Bauvorhabens. Planungen müssen möglichst so ausgerichtet sein, dass Bäume nicht gefällt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.9 Gleichzeitig wollen wir den Baumbestand in der Stadt durch <strong>Neupflanzungen</strong> und <strong>Alleenprogramm</strong> deutlich erweitern. Dazu können wir uns die Ermöglichung von Spendenbäume, eine Offensive für Baum-Pat*innenschaften und eine <strong>Aktualisierung der Baumschutzsatzung</strong> vorstellen (vgl. 7.27).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.10 <strong>Grüner Städtebau</strong> insgesamt ist für uns urban, lebenswert und zukunftsorientiert. „Grün Bauen“ ist für uns eine Marke die die Klimaveränderungen beachtet und die sozial-ökologische Schaffung von Wohn- und Lebensraum ermöglicht und dies als eine herausragende kommunale und privatwirtschaftliche Aufgabe versteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.11 Dinslaken ist attraktiver <strong>Zuzugsort</strong>. Dies zeigt sich auch an steigenden Mieten und Preisen für Eigentum. Um drohenden Flächenfraß für den steigenden Bedarf an Wohnraum zu vermeiden, ist eine behutsam gestaltete <strong>Wohnraumverdichtung</strong> notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.12 Dazu gehört für uns auch, <strong>eingeschossige Gewerbeimmobilien</strong> mit Wohnraum zu überbauen. Bestehende Beispiele in deutschen Großstädten könnten in Dinslaken als Vorbild dienen und wo möglich realisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.13 Ergänzend sollen <strong>Baulücken</strong> im innerstädtischen Raum geschlossen und wertvolle Leerflächen angemessen genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.14 Mehrfamilienhäuser, Eigenheime und öffentliche Gebäude im urbanem Raum sollen durch <strong>Fassaden- und Dachbegrünungen</strong>, Straßen mit Alleecharakter und wo immer möglich mit begrünten Gärten und Vorgärten zu einem angenehmen städtischen Mikroklima beitragen.<br><br>
7.15 Bei öffentlichen Baumaßnahmen befürworten wir die Verwendung von <strong>Recycling-Baustoffen</strong> und wiederverwendbaren Materialien. Ökologisches Bauen heißt für uns von Beginn an ressorucenschonend zu denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.16 <strong>Frischluftschneisen</strong> und in das Stadtbild integrierte Springbrunnen und <strong>Wasserspiele</strong> tragen in sommerlichen Hitzeperioden zur Abkühlung bei. Daher möchten wir diese fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.17 <strong>Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden</strong> müssen in einer Stadt der Zukunft obligatorisch sein. Die Förderung von PV-Technik auf privaten Flächen wollen wir dabei bestmöglich gefördert wissen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.18 Städtische Grünflächen sollen <strong>insektenfreundlich</strong> bepflanzt und mit Hilfe von <strong>Insektenhotels</strong> eindeutig Zeichen gesetzt werden. Für einen gelingenden <strong>Insektenschutz</strong> sind für uns mehr <strong>Blühstreifen</strong> verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.19 Wir Grüne wünschen uns ein <strong>Nachtlichtkonzept</strong> für Dinslaken. Es soll evaluiert werden, wo nachts Laternen ausgeschaltet sein können, ohne Angsträume entstehen zu lassen. Dafür können wir uns Lösungen über Bewegungsmelder oder Bewegung nutzende Lichtanlagen vorstellen. Ziel muss es sein, <strong>Lichtverschmutzung</strong> zu vermeiden und damit sowohl Energie zu sparen als auch die Tierwelt zu schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.20 Dazu setzen wir Grüne uns für eine <strong>gemeinwohlorientierte Bodenpolitik</strong> ein. Wir kämpfen gegen die weitere Privatisierung von öffentlichem Grund und Boden. Bei der Vergabe öffentlichen Bodens wollen wir genossenschaftliche Wohnformen vorziehen. Wir befürworten die Verankerung von Erbaurecht oder alleinigen Rückkaufrechten durch die Kommune. Bodenspekulationen in unserer Stadt wollen wir damit vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.21 Wir wollen öffentliche Grundstücke vermehrt an <strong>Wohnbaugenossenschaften</strong> für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen und gezielt alternative Wohnformen, wie das Mehrgenerationen Wohnen oder andere kreative Lösungen die helfen vorhandenes Wohnraumpotenzial auszuschöpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.22 Wir Grünen stehen für <strong>sozial gerechtes Wohnen</strong> in Dinslaken. Die Wohnung ist der Ort, an dem wir Familien und Lebensgemeinschaften gründen, unsere Freizeit verbringen und an dem wir bis ins hohe Alter hinein selbstbestimmt leben wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.23 Die Spekulation mit Wohnraum wollen wir eindämmen und <strong>soziale Verdrängung verhindern</strong>. Wir stehen für <strong>bezahlbare Wohnungen</strong> in lebendigen Stadtteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.24 Bei der Neugestaltung des <strong>Trabrennbahn-Areals </strong>stehen wir für ein sozial-ökologisches Wohnquartier im innerstädtischen Raum. Die Bürger*innenbeteiligung hat ergeben, dass sozialer Wohnungsbau, ökologisches Bauen mit Dachbegrünungen, regenerative Energien und E-Mobilität, Mehrgenerationenhäuser und Erhalt von Grünflächen zentrale Themen bei der Realisierung des Bebauungskonzeptes sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.25 Wir Grüne in Dinslaken setzen uns für eine konsequent ökologisch-nachhaltige, klimafreundliche und sozial gerechte Umsetzung des Bebauungskonzeptes ein. Wie fordern die Stadt Dinslaken und die <strong>Dinfleg</strong> (Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft) auf, diese Wünsche ernst zu nehmen und auch bei kommenden Projekten miteinzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.26 Der Verwendung von <strong>Naturbaustoffen</strong> aus nachwachsenden Roh- und Dämmstoffen als Alternative zu konventioneller Bautechnik, wollen wir steigende Bedeutung zukommen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.27 Die Nutzung von <strong>Kraft-Wärme-Kopplung </strong>soll bei zukünftigen Planungen und der Überarbeitung von Bebauungsplänen weiter in den Fokus gerückt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.28 Unsere progressiven und nachhaltigen Ideen wollen wir in einem neuen <strong>Stadtteilentwicklungskonzept </strong>für ein gemeinsames und vielfältiges Miteinander in lebenswerten Stadtteilen festhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.29 Ein Aspekt für städtisches Wohlbefinden ist für uns auch, dass wir uns überall möglichst sorgenfrei bewegen können müssen. <strong>Angsträume</strong> sollen daher planerisch vermieden werden und bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.30 <strong>Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten</strong> erhöhen das Verantwortungsbewusstsein der Menschen und ihre Bereitschaft, sich in ihre Nachbarschaft einzubringen. Wir Grüne fordern daher möglichst viel und echte Mitbestimmung bei allen zukünftigen <strong>Großprojekten</strong> in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.31 Um Dinslaken auch in der <strong>Dateninfrastruktur</strong> nach vorne zu bringen, soll in Zukunft immer wenn eine Straße geöffnet wird und neue Rohre verlegt werden auch die nächste <strong>Highspeed-Leitung</strong> mitgeplant und verlegt werden. Nur so kann unsere Stadt wirklich und verlässlich zu einer<strong> Smart City </strong>werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.32 Wir wollen <strong>städtische Infrastruktur </strong>wie Bürger*innenbüros, Angebote der Stadtbibliothek oder der Wertstoffentsorgung <strong>dezentral</strong> verfügbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.33 Wir fordern <strong>Recycling-Sammelaktionen</strong> wie z.B. von alten Handys weiter zu etablieren, die Recyclingquote zu erhöhen und die Abfallsituation durch Aktionen wie „Dinslaken plastikfrei“ zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.34 Zur Reduzierung von Abfall fordern wir eine <strong>Verpackungssteuersatzung</strong>, wie es sie in anderen Städten bereits gibt. Dadurch wollen wir den immensen Ressourcenverbrauch durch Einwegverpackungen über die Einführung einer kommunalen Abgabe eindämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.35 Daneben wollen wir die Einrichtung eines <strong>Unverpacktladens</strong> in Dinslaken ermöglichen, <strong>Foodsharing</strong> in Dinslaken zu etablieren und nach Möglichkeiten suchen wie wir dem Thema <strong>Containern</strong> in unserer Stadt positiv begegnen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.36 Wir fordern <strong>regionale </strong>und möglichst biologisch angebaute<strong> Lebensmittel</strong> in öffentlichen Einrichtungen und befürworten <strong>vegetarisches und veganes Catering</strong> bei allen öffentlichen Veranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.37 Daneben streben wir eine nachhaltige Integration und <strong>Vernetzung der Nahrungsmittelproduktion</strong> in unserer Stadt und mit den benachbarten Kommunen an. Es gilt eine Übersicht aller aktuellen und möglichen Anbauformen zu erstellen und marktgerecht zu koordinieren, um regionale Landwirtschaft und zu förderndes <strong>Urban Farming </strong>abzustimmen.<br><br>
7.38 Wir fördern eine <strong>städtische Agrikultur</strong>, welche Wohnen und lokale Lebensmittelproduktion in der Stadt verbindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.39 Daneben wollen wir ein <strong>Landwirtschafts-Monitoring</strong>, welches die Anbauformen in unserer Stadt und die eingesetzten Fungizide, Herbizide und Pestizide dokumentiert. Dazu gehört für uns auch die Begleitung der <strong>Haltungsformen </strong>im Sinne des Tierschutzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.40 Wir Grüne wollen den <strong>Tierschutz</strong> sowohl für Haus- als auch für Nutz- und Wildtiere großschreiben. Das bedeutet für uns, dass wir die Durchsetzung und Kontrolle der <strong>Kastrationspflicht</strong> von Katzen ernstnehmen wollen, aber auch die <strong>Tierheime</strong> in Zukunft besser unterstützen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.41 Der <strong>Artenschutz</strong> hat viele Gesichter. Ein besonderer Punkt für uns ist, dass wir Zonen der <strong>Ruhe für Waldtiere</strong> besser schützen wollen. Ein erfolgreiches und attraktives Naherholungsgebiet für Tourist*innen muss auch stressfrei von Wildtieren bewohnbar sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.42 Um Tierarten im Kontext von Bauvorhaben besser schützen zu können, benötigen wir eine <strong>Bestandsaufnahme aller wildlebenden Tiere</strong> im Stadtgebiet.<br><br>
7.43 Gleichzeitig muss versucht werden, die <strong>Lebensräume </strong>für wildlebende Tiere, inklusive der innerstädtischen Grünzüge, zu <strong>vernetzen</strong>.<strong> Grünbrücken</strong> sind für uns dabei mögliche Instrumente, um <strong>Wildtierwanderrouten</strong> zu schützen, zu erhalten oder wiederherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.44 Wir Grüne fordern <strong>Naturschutzzonen</strong> auszuweiten und dem Landschafts- und Naturschutz Vorrang zu geben. Es sollen keine neuen Großbaugebiete im Außenbereich zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.45 Im <strong>Gewässerschutz</strong> sind wir mit der Renaturierung des Rotbach und der Emscher auf einem guten Weg. Gleichzeitig fehlt ein nachhaltiges und ökologisches <strong>Konzept für Wasser in der Innenstadt</strong>. Es gilt zu prüfen inwiefern die Renaturierungsmaßnahmen in der Innenstadt fortgesetzt werden können, wo es möglich ist Wasser an die Oberfläche zu holen, Rigolen um Regenwasser aufzufangen besser genutzt werden könnten, wasserdurchlässiges Pflaster empfehlenswert wäre und wo die Stadt im <strong>Hochwasserschutz </strong>noch Nachholbedarf hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.46 Den Raubbau an der Natur wollen wir möglichst überall reduzieren oder verhindern. Daher setzen wir uns auch hier vor Ort weiter dafür ein den <strong>Kiesabbau</strong> in unserer Region zu unterbinden.<br><br>
7.47 Für die Erfassung und Bearbeitung aller umweltrelevanten Themen befürworten wir weiterhin die <strong>Einrichtung eines Klimabeirats</strong>. Dabei können wir uns vorstellen, dass aus der Mitte des neuen Gremiums ein Vorsitz gewählt wird, welcher einen ständigen Platz im entsprechenden Fachausschuss erhält.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Jun 2020 17:04:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Kapitel 2: Mobilität und Verkehr</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/24110</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verkehrswende ist für uns Grüne eines der zentralen Projekte unserer Partei. Daher setzen wir auch in unserer Stadt auf einen möglichst schnellen, sozial gerechten und durchdachten Umstieg auf ökologische und emissionsfreie Mobilität. Dies gilt für uns sowohl für das öffentliche Bus- und Bahnnetz als auch beim privaten wie wirtschaftlichen Individualverkehr. Konsequente Verbesserungen für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen sind hierfür notwendig. Die Stadt Dinslaken soll dabei als Beispiel vorangehen und bei jeder Gelegenheit Anreize schaffen sowie selbst auf klimaschonende Verkehrsträger setzen. Darüber hinaus wollen wir Möglichkeiten in der Stadtentwicklung nutzen, um wohnortnahes Arbeiten zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.1 Wir Grüne in Dinslaken wollen in einer wirklich <strong>fahrrad- und fußgänger*innenfreundlichen Stadt</strong> leben und dafür die Attraktivität des Wegenetzes steigern. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte (AGFS) darf nicht nur Aushängeschild sein, sondern muss ernsthaft mit Leben gefüllt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.2 Straßen und Wege sollen so angelegt, ausgebaut, bzw. barrierefrei instandgesetzt werden, dass überall die <strong>Verkehrssicherheit</strong> für alle Verkehrsteilnehmer*innen gewährleistet ist. Bestehende Schutzstreifen für den Radverkehr sollen verbreitert oder als Radwege ausgebaut werden. Alle Hauptstraßen sollen mit geschützten Radfahrstreifen („<strong>protected bike lanes</strong>“) ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.3 Eine <strong>Grüne Welle Radverkehr</strong> soll Dinslaken zu einem für Radfahrer*innen attraktiven urbanen Raum machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.4 Dazu gehört für uns auch das Einrichten weiterer <strong>Fahrradstraßen</strong>, in denen Radfahrer*innen Vorfahrt haben. Dies trägt zu einer Reduzierung von Lärm und anderen Emissionen in der Innenstadt bei und ermöglicht eine <strong>bessere Luftqualität</strong> in Dinslaken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.5 Wir möchten gesunde und klimafreundliche Mobilität auch durch mehr <strong>Leihrad- und Leih-Lastenradstationen</strong> fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.6 Gut zugängliche <strong>Serviceangebote für Radfahrer*innen</strong> im Hinblick auf Wartung der Räder sowie ausreichend <strong>sichere und kostenfreie Abstellmöglichkeiten</strong> sind uns wichtig. Für E-Bikes sollen ausreichend <strong>E-Ladesäulen</strong> in der Stadt zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.7 Als eines der Kernanliegen zur Förderung des täglichen Radverkehrs setzen wir Grüne uns für die Anbindung Dinslakens an das <strong>Radschnellwegenetz</strong> ein, um den Umstieg vom Auto auf das Rad für Pendler*innen attraktiv zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.8 Wir Grüne setzen uns für ein starkes, <strong>kommunales ÖPNV-Angebot</strong> und ein <strong>Stadtbuskonzept</strong> als ernstzunehmende Alternative zum Autoverkehr ein. Um die Regelmäßigkeit und Frequenz der Busse in Dinslaken zu erhöhen, möchten wir einen <strong>Dinslaken-Takt</strong> einführen. Zu Kernzeiten soll jeder Bus alle 20 Minuten fahren, zu Nebenzeiten alle 30 Minuten. Nachtbusse sollen alle 60 Minuten fahren. Je nach Bedarf sollte im Sinne eines erhöhten Taktes auch der Einsatz kleinerer Busse geprüft werden. Unser Ziel ist ein komfortabler und mit ausreichend Abstellmöglichkeiten ausgestatteter Nahverkehr, der Bürger*innen zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher nach Hause bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.9 <strong>Abgestimmte Umsteigezeiten</strong> von Bussen, Bahnen und Zügen sorgen zudem für einen reibungsloseren Fahrtverlauf und <strong>geringe Wartezeiten</strong>, auch über die Stadtgrenzen hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.10 Wir möchten die <strong>Erreichbarkeit des Bahnhofs</strong> durch einen durchgängigen Tunnel verbessern. Neben der Entlastung der Wilhelm-Lantermann-Straße werden durch die <strong>Nordanbindung</strong> gleichzeitig Entwicklungspotentiale für die Flächen auf der dann neu verbundenen Seite des Bahnhofes gestärkt. Durch einen zusätzlichen <strong>Fahrradtunnel</strong> kann der trennenden Wirkung der Bahngleise durch die Stadt entgegengewirkt und der innerstädtische Radverkehr gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.11 Um die seit Jahrzehnten hervorragend funktionierende Anbindung zwischen Duisburg und Dinslaken zu gewährleisten, setzen wir uns zudem mit aller Kraft für <strong>den Erhalt der Straßenbahnlinie 903</strong> ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.12 Auch für den innerstädtischen Bereich ist die 903 absolut grundlegend für Fahrten zwischen dem Bahnhof, der Innenstadt und südlichen Wohngebieten. Hier können wir uns vorstellen, einen <strong>zusätzlichen Halt</strong> auf der Friedrich-Ebert-Straße einzurichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.13 Im Falle einer Reaktivierung der alten S-Bahn-Trasse zwischen Voerde und Walsum, der sogenannten <strong>Walsumbahn</strong>, fordern wir die Errichtung eines Haltepunktes in Dinslaken. Die Trasse verläuft durch Eppinghoven. Unserer Meinung nach besteht hier ein hoher Bedarf an neuer und zusätzlicher ÖPNV Anbindung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.14 Wir werden uns in den nächsten Jahren für einen <strong>Straßenbahnausbau</strong> über Hiesfeld bis OB-Sterkrade und nach Lohberg einsetzen. Überall da, wo ein Ausbau des elektrifizierten Schienenverkehrs möglich erscheint, werden wir nichts unversucht lassen, groß zu denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.15 Um eine noch größere und komfortablere Mobilitätsabdeckung zu bieten, setzen wir uns für das zukunftsweisende Modell einer Mobilität auf Bestellung(„<strong>On-Demand-Mobilität</strong>“)ein. Dieses Konzept verbindet Vorteile von öffentlichen Bussen mit denen eines privaten Taxis. Mit dem Smartphone wird der individuelle Start- und Zielort eingegeben. Die App sammelt die Wünsche aller Fahrgäste und berechnet dann bedarfsorientiert die beste Route. Duisburg macht es mit dem <strong>MyBus-Angebot</strong> vor. Wir möchten, dass dieses Angebot auch über die Stadtgrenze hinaus nach Dinslaken ausgeweitet wird!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.16 Langfristig streben wir die Möglichkeit an, den <strong>ÖPNV in Dinslaken kostenlos</strong> nutzen zu können. Neben der Verbesserung des Angebots möchten wir als ersten Schritt den ÖPNV zu besonderen Anlässen, wie verkaufsoffenen Sonntagen oder zum Feierabendmarkt, kostenlos anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.17 Wir setzen uns für ein <strong>365 Euro Ticket</strong> ein, mit dem man für einen Euro pro Tag durch die gesamte Metropole Ruhr fahren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.18 Der <strong>Autoverkehr</strong> hat einen großen Anteil an der verschmutzten Luft Dinslakens. Um die <strong>Feinstaub- und Stickoxidbelastung zu reduzieren, </strong>setzen wir uns für reduzierte Höchstgeschwindigkeiten und mehr Tempo 30 Zonen ein und fördern Alternativen zum Auto. Langfristig setzen wir uns für <strong>Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit</strong> für den innerstädtischen Verkehr ein. Für die B8 denken wir an die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 km/h. Neben einer verbesserten Luftqualität können wir dadurch auch die <strong>Verkehrssicherheit</strong> erhöhen. Die Einhaltung reduzierter Geschwindigkeiten möchten wir durch bauliche Maßnahmen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.19 Um die <strong>E-Mobilität</strong> in Dinslaken zu fördern, sollen mehr <strong>Parkplätze exklusiv für E-Autos</strong> vorgehalten werden und mehr <strong>öffentliche Ladesäulen</strong> errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.20 Durch <strong>Ladesäulen an Taxi-Ständen</strong> wollen wir die Elektrifizierung von Taxen-Flotten begünstigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.21 <strong>Kommunale Neubauprojekte</strong> sollen künftig eine verpflichtende <strong>E-Ladesäulenquote</strong> erfüllen müssen. Durch diese Maßnahmen reduzieren wir die Luftverschmutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.22 Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen <strong>E-Bikes, E-Scooter</strong> und <strong>Pedelecs</strong> nutzen. Damit auch diese komfortabel und sicher aufgeladen werden können, setzen wir uns für Ladestationen am Bahnhof sowie an allen Orten des öffentlichen Lebens und täglichen Bedarfs ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.23 Um Dinslakens Straßen zu beleben, sollen künftig häufiger <strong>autofreie Straßenfeste</strong> organisiert und regelmäßig durchgeführt werden. Das Beispiel auf der Duisburger Straße hat gezeigt, dass die Bürger*innen in unserer Stadt diese Initiativen begrüßen und gerne wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.24 Dazu gehört für uns auch, dass wir insgesamt unseren Stadtraum so planen und umbauen wollen, dass er <strong>weniger Raum für Autos und mehr Platz für Menschen</strong> lässt.<br><br>
2.25 Auf geeigneten Flächen möchten wir das Konzept <strong>gemeinsame Räume</strong> („shared spaces“) realisieren. Dort soll für Autos und Busse Schrittgeschwindigkeit gelten und Rad- und Fußverkehr gleichberechtigt sein. Als erste <strong>shared space-Fläche</strong> schlagen wir die Kurve der Bahnstraße zwischen dem Neutorplatz und der Gaststätte Maaß vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.26 Für Neubauflächen, aber auch für unsere gewachsenen Stadtteile, fordern wir moderne <strong>Verkehrskonzepte</strong>, um Mobilität umweltschonend , sicher und möglichst autofrei oder autoreduziert zu gestalten. Quartiere in Neubaugebieten sollen Autos gar nicht erst vermissen, weil diese wegen guter Alternativen nicht mehr benötigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.27 <strong>Verstöße gegen Verkehrsregeln</strong> wie Parken auf Geh- und Radwegen sollen künftig konsequenter geahndet werden. Wir Grüne setzen uns weiter dafür ein, dass das Ordnungsamt mehr Personal im Stellenplan erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.28 Zur Steigerung der Verkehrssicherheit planen wir die <strong>technische Aufrüstung der Busse</strong> im ÖPNV, um die toten Winkel zu reduzieren. Dabei denken wir an weitere Verkehrsspiegel im Straßenraum oder Fahrer*innen-Assistenz-Systeme wie z.B. Kamera-Monitor-Systeme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.29 Mittel- bis langfristig soll <strong>kein</strong><strong> Bus</strong> in unserer Stadt mit <strong>fossilen Brennstoffen</strong> betrieben werden. Bei Neuanschaffungen soll in Zukunft die Nachhaltigkeit das höchste Entscheidungskriterium der NIAG sein. Insgesamt fördern wir die <strong>emissionsfreie Mobilität.</strong><br><br>
2.30 Für <strong>sichere Schulwege</strong> fordern wir Konzepte für den Schüler*innenverkehr, bei denen, insbesondere bei den Grundschulen, der Schwerpunkt auf einem sicheren Fußweg liegt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Jun 2020 16:54:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9NEU: Kapitel 8: Dinslaken und Europa</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Dinslaken_und_Europa-56294</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Dinslaken_und_Europa-56294</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Europawahl 2019 traten wir an, Europas Versprechen von Frieden und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat, sozialem Ausgleich, Gleichberechtigung und Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu erneuern. Am 26. Mai 2019 hat sich gezeigt, dass den komplexen Fragen einer komplexen Welt nicht mit Populismus und Nationalismus zu begegnen ist. Unser historisches Wahlergebnis von bundesweit 20,5 % und in Dinslaken von 21,85 % ist ein Auftrag für die nächsten fünf Jahre, den Erwartungen und der Verantwortung, die an uns als die Europapartei gestellt werden, gerecht zu werden. Deswegen ist es für uns Grüne in Dinslaken nur folgerichtig, dass wir auf allen politischen Ebenen und besonders bei uns vor Ort für eine progressive Europäische Union kämpfen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.1 Wir Grüne fordern die Schaffung <strong>eines Ausschusses für Europäische &amp; internationale Angelegenheiten</strong> im Rat der Stadt Dinslaken oder die Etablierung dieser Themen in bestehende Ausschüsse. Dieses Gremium des Rates soll der zentrale Ort der politischen Debatten um die Europäisierung und Internationalisierung der Stadt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.2 In der Folge soll es auch eine*n <strong>Bürgerbeauftragt*en für Europa &amp; Internationales </strong>geben, um eine viel größere Öffentlichkeit und ein Bewusstsein für die EU schaffen zu können und Bürger*innen interessante <strong>Mit-Mach-Angebote</strong> zu ermöglichen. Denkbar sind für uns Bürger*innenplattformen, politische Bildungsarbeit und Projekttage in Schulen oder der Stadtbibliothek, dem Stadtarchiv oder dem Museum Voswinkelshof. Diese könnten sich auch z.B. mit der Arbeit internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen beschäftigen und des SDGs (Sustainable Development Goals).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.3 Die Regionalpolitik der EU ist eine riesige Investitionsmaschine. Fast ein Drittel der Haushaltsmittel der EU fließen in diese Förderungen. Dieses Geld soll sinnvoll, nachhaltig und sozial verwendet werden – auch in Dinslaken. Wir brauchen daher ein optimales und effektives<strong> europäisches Fördergeldmanagement</strong>, damit unsere Stadt keine Förderung verpasst, zu der sie berechtigt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.4 Die Arbeitswelt von morgen ist international vernetzt. Immer öfter verbringen Studierende ein oder zwei Semester im Ausland und Schüler*innen nehmen an Austauschprogrammen teil. Um den Wirtschaftsstandort Dinslaken zu stärken, wollen wir, zusammen mit der Industrie- und Handelskammer und den Wirtschaftstreibenden in unserer Stadt, Auszubildende dabei unterstützen, Praktika und andere Austauschprogramme wie <strong>ERASMUS+</strong> in europäischen Nachbarländern wahrzunehmen.Hierfür wollen wir wir die personellen Ressourcen der Stadt stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.5 Dazu gehört für uns auch einen <strong>Europakindergarten</strong> und eine <strong>E</strong><strong>uropaschule</strong> in Dinslaken zu gründen, in welchen bereits früh mehrere Sprachen und europäische Werte vermittelt werden (vgl. 3.35).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.6 Die bereits angesprochene Idee einer dritten Städtepartnerschaft (vgl. 4.36), kann im Kontext einer tiefergehenden europäischen Integration, möglicherweise mit einer <strong>neuen europäischen Partnerstadt</strong> mit Leben gefüllt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.7 70 bis 80 Prozent der Regelungen der EU haben Auswirkungen auf die Kommunen. Dinslaken sollte sich daher unbedingt als Teil der <strong>kommunalpolitischen Interessensvertretung in der EU</strong> verstehen. Um sich Gehör in den europäischen Gesetzgebungsverfahren zu verschaffen schlagen wir daher vor, dass die Stadt Dinslaken Mitglied von <strong>Netzwerkorganisationen</strong> europäischer Kommunen, wie z.B. <strong>Eurocities</strong>, werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.8 Wir sind davon überzeugt, dass die <strong>Euregio Rhein-Waal</strong> in den Mittelpunkt unserer kommunalpolitischen Planungen gehört. Daher fordern wir mehr grenzüberschreitende Aktivitäten, Kooperationen und Förderprojekte, um den europäischen Austausch zu fördern.<br><br>
8.9 Die Vorschläge aus der Stadtgesellschaft zur Stärkung der europäischen Idee auf kommunaler Ebene wollen wir in einer <strong>Dinslakener Europaagenda</strong> zusammenführen. Dies soll u. a. Ausgangspunkt für eine Teilnahme am Landeswettbewerb <strong>Europaaktive Kommune</strong> sein. Über diesen Weg wollen wir unsere Vernetzung in Europa ausbauen und stärken.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2020 22:02:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Kapitel 6: Soziales</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Kapitel_6_Soziales-16212</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Kapitel_6_Soziales-16212</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im sozialen Bereich wollen wir Grüne in Dinslaken die Zukunft unserer Stadt positiv gestalten und auf alle Interessen unserer Bürger*innen eingehen. Daher haben wir Forderungen entwickelt die sich auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe, Senior*innen, Integration, Gleichstellung und Queer beziehen. Im Vordergrund steht für uns, dass wir für Vielfalt einstehen wollen, denn sie bereichert unsere tolerante, weltoffene und bunte Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.1 Wir setzen uns dafür ein, dass alle die gleichen Chancen haben und dass in allen Bereichen <strong>Gleichstellung</strong> berücksichtigt wird. Ein wichtiger Schritt dafür, ist es unserer Meinung nach, ausreichend finanzielle Mittel für die Arbeit der <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> zur Verfügung zu stellen. Ziel ist so unter anderem, dass wir eine ausgewogene Verteilung bei Einstellungen und Führungspositionen in der Stadtverwaltung sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.2 Ebenso fordern wir, dass der <strong>Frauenförderplan</strong> der Stadtverwaltung vollumfänglich umgesetzt wird und in allen Entscheidungen Genderbelange berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.3 Wir setzen uns für <strong>Frauen- und Männerberatungsstellen</strong> ein und fördern diese. Dies gilt ebenso für die <strong>Opferberatungen</strong> von Kindern, Frauen und allen Opfern häuslicher und physischer wie psychischer Gewalt. Daher unterstützen wir das Dinslakener <strong>Frauenhaus</strong> und fordern ausreichend Plätze, um allen Betroffenen helfen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.4 Wir wollen die Lebenssituation von Frauen und Mädchen verbessern, indem wir u. a. politische <strong>Frauentreffs</strong> sowie den <strong>Gründerinnen- und Unternehmerinnentreff</strong> (GUT) unterstützen und fördern. Mädchen und Frauen wollen wir auch in der Ausbildung und Ausübung von sog. typ. Männerberufen unterstützen und setzen daher auch auf eine Ausweitung des <strong>Girls Days</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.5 Wir fordern und fördern <strong>Treffpunkte</strong> für <strong>LGBTQ</strong>. Wir unterstützen beispielsweise das Cafe „Together Dinslaken“ für lesbisch, schwule, bisexuelle Jugendliche bis 27 Jahre. Gemeinsam mit Verbänden wie Lesben in NRW, dem Schwulen Netzwerk NRW und „queere Jugend“ wollen wir eigene Projekte entwickeln und zur Stärkung der LGBTQ-Community in Dinslaken beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.6 Eine <strong>gute Jugendarbeit in Dinslaken,</strong> z.B. in Form der aufsuchenden Jugendarbeit (AJA), wird mit uns Grünen garantiert. Die ehrenamtliche Jugendkneipen- und Jugendkulturszene sowie mehr Freiräume und Möglichkeiten müssen für die Jugendlichen garantiert und neue Konzepte erarbeitet werden. Wir wollen nicht für die Jugendlichen sondern mit den Jugendlichen an diesen gemeinsamen Projekten arbeiten. Dabei denken wir an die Jugendzentren im ND-Heim und dem Pestalozzidorf, an das Hexenhaus, die Kutscherstube und möglicherweise an ein Jugendcafé in der Neutorgalerie (vgl. 4.24).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.7 Wir Grüne in Dinslaken wollen <strong>keine Armut</strong> zulassen. Daher wollen wir allen Kindern in Dinslaken mehr Teilhabe am Gemeinwesen ermöglichen, indem wir die Ressourcen in einem Netzwerk entlang der Dinslakener Präventions- und Bildungskette bündeln, um Kinderarmut zu bekämpfen. Mit Hilfe u. a. von Sponsor*innen wollen wir Kindern und Jugendlichen, beispielsweise ermöglichen Lernförderung, Sportvereine, Kulturveranstaltungen und Museen kostenfrei zu besuchen. Daneben müssen die bestehenden Möglichkeiten des Bundes und des Landes besser beworben und aktiv dazu ermutigt werden diese zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.8 Die sichtbare <strong>Wohnungslosigkeit</strong> in unserer Stadt, die sich insbesondere auf die Innenstadt und das Bahnhofsviertel fokussiert, offenbart die Lücken in unserem Sozialstaat. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass diese Lücken weiter geschlossen werden. Hierfür möchten wir unter Einbindung der in diesem Bereich engagierten Vereine und Organisationen gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine <strong>Bahnhofsmission</strong> als zentrale Anlaufstelle für wohnungslose Mitbürger*innen einrichten, die flexibel und unkompliziert Schutz gewährt und als Zugang zu Sozial- und Suchtberatungsangeboten genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.9 Wir setzen uns dafür ein, die ehrenamtliche und städtische Sozialarbeit in den Bereichen <strong>Drogenhilfe und Suchtberatung</strong> sowie den Zugang der Betroffenen zu diesen Angeboten zu vernetzen und besser auszustatten. Dazu gehört eine zentrale Anlaufstelle (z.B. in Form einer Bahnhofsmission).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.10 Wir Grüne wollen für Dinslaken eine <strong>alternative Senior*innenpolitik</strong>. Dazu gehört es für uns auch sich weg von den alt bekannten Strukturen von Pflegeheimen zu bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.11 Menschen in Dinslaken müssen im öffentlichen Raum <strong>barrierefreie Zugänge</strong> zu allen Einrichtungen haben. Hier erwarten wir Grüne eine regelmäßige Überprüfung der vorhandenen Gegebenheiten und Anpassung im öffentlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.12 Darüber hinaus brauchen wir in Dinslaken eine strukturierte <strong>kommunale Unterstützung von Pflegenden</strong> und pflegenden Angehörigen. Solch ein Angebot soll über die kirchlichen und sozialen Träger hinausgehen und gleichzeitig eine <strong>Modernisierung der Dinslakener Altenbegegnungsstätten</strong> bedeuten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.13 Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt in der direkten Nachbarschaft. Wir möchten eine <strong>organisierte Nachbarschaftshilfe</strong> im Rahmen eines Quartiersmanagements stärken, bei der haushaltsnahe Dienstleistungen für die Gemeinschaft erbracht werden (vgl. 4.38).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.14 Vor allem in Neubaugebieten können durch <strong>generationenübergreifende Wohnkonzepte</strong> Synergieeffekte des Zusammenlebens von Jung und Alt genutzt werden, wie es zum Beispiel das Projekt GeparDIN an der Hagenstraße verdeutlicht. Das in der Planung befindliche Quartier der Trabrennbahn sollte ein weiteres Projekt beinhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.15 Wenn wir an alle Generationen in unserer Stadt denken, denken wir natürlich auch an die Kinder in unserer Stadt. Wir fordern <strong>optimale Bedingungen für eine gute Kindheit</strong> in unserer Stadt. Dazu gehören kulturelle und sportliche Angebote, gute Spielplätze und kurze Wege zu Grundschulen, aber ganz besonders der Blick auf diejenigen, denen es nicht so gut geht. Daher fordern wir ein <strong>Handlungskonzept für frühkindliche Entwicklung</strong> mit einem Fokus auf sozial-benachteiligte Stadtteile.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.16 Auch Dinslaken bleibt von dem anhaltenden Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt nicht unberührt. Während Zuzüge in die Stadt vermehrt zum Neubau von hochwertigem <strong>Wohnraum </strong>bzw. zur Luxussanierung von Bestandswohnraum führen und die Entwicklung bei den Preisen und Mieten weiter verschärfen, bleibt <strong>sozialer Wohnungsbau</strong> häufig auf der Strecke. Wir setzen uns dafür ein, bei Neubauprojekten stadtweit eine Mindestquote an gefördertem Wohnraum von 40 Prozent zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.17 Darüber hinaus wollen wir <strong>bezahlbaren Wohnraum</strong> für alternative Wohnprojekte ermöglichen. Dazu gehört auch die Gründung und Förderung genossenschaftlichen Wohnens bei der wir auch die Wohnbau Dinslaken GmbH miteinbeziehen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.18 Wir unterstützen das Beratungsangebot der <strong>Verbraucherzentrale </strong>in Form von Personal, Informationsmaterialien, Bekanntmachung etc. Anfallende Kosten sollen für Bedürftige erstattet werden können und dies offensiv beworben werden.<br><br>
6.19 In Dinslaken aktive Gewerkschaften und Betriebsräte wollen wir in ihren Bemühungen unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit zu verwirklichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.20 Eine <strong>gute Integration</strong> hat viele Gesichter. Wir Grüne in Dinslaken wollen die Willkommenskultur leben und gerne ein sicherer Hafen für alle Notleidenden sein. Wir unterstützen ausdrücklich die Arbeit von Organisationen wie z.B. dem Flüchtlingsrat, dem Förderverein Fliehburg, der Seebrücke, dem Dinslakener Bündnis gegen Rechts oder Dinslaken stellt sich quer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.21 Durch eine organisierte Lehrstellenbörse können wir Jugendliche und Erwachsene<strong> in das Leben der Stadt einbinden</strong>. Das gleiche gilt für entsprechende Angebote von Vereinen, aber auch einer konsequenten <strong>Sprachförderung</strong> für Geflüchtete, Geduldete und nachfolgende Generationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.22 Um auf die spezielle Lebenssituation dieser Menschen aufmerksam zu machen, unterstützen wir Organisationen und Projekte, die diese Fluchtgeschichten sammeln, erzählen und ausstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.23 Für alle Angekommenen wünschen wir uns eine möglichst <strong>dezentrale Unterbringung</strong>. In Fällen, in denen dies nicht anders möglich ist, setzen wir uns für menschenwürdige Standards ein. Dies gilt für uns besonders in Bezug auf die <strong>Erhaltung der Qualitätsstandards</strong> an der Fliehburg. Dabei geht es nicht nur um eine angemessene Unterbringung, sondern auch um eine gute digitale Infrastruktur und eine enge Anbindung an die Aktivitäten in unserer Stadt. Geflüchtete sollen sich zu jeder Zeit willkommen fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.24 Insgesamt wollen wir mehr <strong>Projekte für benachteiligte Personengruppen</strong>. Dabei wollen wir an alle denken und niemanden vergessen. Es soll gelingen, auch gemeinsam Projekte zu gestalten und verschiedene Gruppen zusammen zu bringen. Besonderes Augenmerk richten wir auf niedrigschwellige Begleitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.25 Wir Grüne wollen die <strong>Barrierefreiheit</strong> im öffentlichen Raum weiter stärken. Dabei denken wir an alle öffentlichen Flächen wie Friedhöfe, Marktstraßen und -plätze, an die Schulen, aber auch an das Rathaus und alle städtischen Einrichtungen. Beschwerden sollen zentral gesammelt, öffentlich gelistet und nacheinander und nachvollziehbar abgearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.26 Wir wollen die <strong>Erwerbslosen in unserer Stadt</strong> nicht allein wissen. Sie sollen am Vereinsleben teilhaben, an Kulturveranstaltungen teilnehmen können und aktiv beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt werden. Wir finden das BIZ ist zu weit weg. Daher wollen wir den Standort der Arbeitsagentur erhalten und die Beratungsleistungen ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.27 <strong>Bettler*innen</strong> und <strong>Wohnungslose</strong> in unserer Stadt müssen angemessen und respektvoll behandelt werden. Wir möchten auf die Menschen zugehen und Angebote zur Hilfe anbieten. Verdrängung löst keine Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.28 Wir Grüne in Dinslaken zeigen klare Kante <strong>gegen Rechts</strong>. Rechtsextremismus und jeder Form von Nationalismus treten wir entschieden entgegen. Wir fördern und beteiligen uns aktiv an allen Projekten gegen Rechts, von Prävention bis zu Aussteiger*innenprogrammen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2020 21:48:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Kapitel 5: Sport</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Sport-52222</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Sport-52222</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sportlandschaft in Dinslaken mit ihren zahlreichen Vereinen und Angeboten ist für uns Grüne ein wichtiger Bestandteil für das gemeinsame Leben und Miteinander, sowie den gesellschaftlichen Austausch in unserer Stadt. Sport ist für uns Grüne dabei nicht nur eine Möglichkeit in Kontakt zu treten, sondern auch essenziell für unsere Gesundheit, die politische Bildung und die Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen. Daher möchten wir das sportliche Angebot in Dinslaken so vielfältig wie möglich gestalten und die Vereinsmitglieder und Sporttreibenden dabei unterstützen, ihrem Sport unter den besten Bedingungen so gut es geht nachgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.1 Wir Grüne in Dinslaken fordern ein neu aufgelegtes und modernes <strong>Sportentwicklungskonzept</strong>, welches die aktuelle Lage der Sportvereine, wie deren Mitgliederzahlen und -entwicklung, deren Platzanlagen, Sporthallen und Räumlichkeiten, sowie Probleme und Potenziale abbildet, den Stadtsportverband einbindet und Wünsche und Visionen aus der Bevölkerung miteinbezieht. Dabei wollen wir in die Zukunft schauen, Traditionen ernstnehmen, aber uns auch trauen neue Wege zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.2 Unser zentrales Ziel ist es, die <strong>Sportförderung</strong> in Dinslaken im Allgemeinen voranzutreiben und Menschen für den <strong>Sport vor Ort</strong> zu begeistern. Wir möchten die junge Generation in den Schulen für den Sport begeistern und es den Vereinen ermöglichen, beispielsweise über Thementage, gezielt für sich zu werben.<br><br>
5.3 Sportliche Angebote mit therapeutischer Zielsetzung sind für uns ein wesentlicher Bestandteil des Sports in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.4 Uns Grünen geht es dabei um die <strong>Breitensportförderung</strong> und nicht die Bevorteilung einzelner Interessen. Alle Sportarten stehen für uns gleichberechtigt nebeneinander. Dinslaken ist ein attraktiver Sportstandort zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.5 Für die <strong>Talentförderung</strong> oder Schwerpunktsetzung für einzelne Sportarten sehen wir daher, auch aufgrund zahlreicher bekannter und erfolgreicher Sportler*innen aus unserer Stadt, große Potenziale als Einzugsgebiet und begrüßen und unterstützen mögliche Initiativen von Vereinsseite in diesem Kontext.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.6 Dies beinhaltet für uns die <strong>zentrale Werbung</strong> für Sport in Dinslaken über eine Online-Plattform mit einer attraktiven Übersicht aller Angebote, welche über die bisherige Auflistung der Vereine auf der stadteigenen Homepage hinaus geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.7 Ebenso befürworten wir Grüne <strong>stadtweite Sport-Events</strong>, wie z.B. den „City-Lauf“, das Stadtradeln, die Eisstock-Challenge oder die Organisation von besonderen und <strong>international beachteten Sportveranstaltungen</strong>, welche etwa im Bereich Timber-Sports, Darts oder Hockey bereits erfolgreich durchgeführt worden sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.8 Da es auch viel individuell betriebenen Sport gibt, liegt uns unter anderem auch die Ermöglichung von <strong>Sport im Grünen</strong> sehr am Herzen. Dazu gehört für uns die Wiederbelebung des öffentlichen Raums durch Angebote in städtischen Anlagen wie dem Stadtpark, Bergpark, entlang des Rotbachs oder im Wohnungswald beispielsweise über wetterfeste Schachspiele, Slacklines, Trimm-Dich-Pfade, Freeletics-Parcours und Freizeitradrouten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.9 In diesem Zusammenhang sehen wir Grüne in Dinslaken es als wichtig an <strong>attraktive öffentliche Spiel- und Sportplätze</strong> vorzuhalten. Dazu gehören für uns auch unter anderem der PDS (Park der Sonne) zum Skaten und BMX fahren, der Stadtpark, die Amalienwiese, der Bergpark, die Anlagen an der Industriestraße und dem Rutenwall, Auf dem Loh/Eierwiese, der Spinnen-Spielplatz und die vielen weiteren Orte für sportliche Aktivitäten und die Freizeitgestaltung von Jung und Alt. Hier gilt es stets um Anpassungen an moderne Anforderungen, wie etwa unter dem Stichwort Generationsspielplätze, bemüht zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.10 Neben der <strong>Generationengerechtigkeit</strong> im Sport wollen wir auch eine <strong>Stadtteilgerechtigkeit</strong> mitdenken. Hier gilt es ein Gleichgewicht zwischen kommunalen Ausgaben und kurzen Anfahrtswegen sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.11 Im Bereich des <strong>Schwimmsports</strong> ist es der Dinslakener Politik in den letzten Jahren leider nicht gelungen, den Anforderungen ausreichend gerecht zu werden. Wir Grüne in Dinslaken bedauern diese Entwicklung sehr und hätten uns ein tragbares <strong>Bäderkonzept</strong> gewünscht, um das Freibad in Hiesfeld erhalten zu können. Nun gilt es durch einen offenen Diskurs und möglichst viel <strong>Beteiligung</strong> die aktuelle Sachlage möglichst im Sinne aller Dinslakener*innen zu befrieden. Das Vorhalten eines Lehrschwimmbeckens und der möglichst konsensuale Betrieb des DINamare sind dabei unabdingbar. Die möglichst transparente und bürger*innennahe Planung und Kommunikation durch die Dinslakener Bäder GmbH ist für uns unerlässlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.12 Für die Zukunft ist uns wichtig, dass Schwimmmöglichkeiten gut und einfach zu erreichen sind. <strong>Schwimmen und Schwimmkurse in der Nähe</strong>sollen die Regel und nicht die Ausnahme sein. Dazu gehört auch, dass die Anzahl der <strong>Nichtschwimmer*innen</strong> in Dinslaken weiter sinken soll und dafür auch Landes- oder Bundesmittel genutzt werden müssen. Beispielshaft ist für uns das Programm „Schwimmen lernen in NRW“, welches über die Zusammenarbeit vom Stadtsportverband Dinslaken, dem Fachdienst Schule und Sport, den Schwimmvereinen und der Dinslakener Bäder GmbH sicherlich im Sinne der Schüler*innen gelingen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.13 Für alle Sportanlagen soll es eine möglichst <strong>optimale Auslastung</strong> geben. Im Bereich der Sporthallen muss dabei ein Ausgleich zwischen den verschiedenen Wünschen der diversen Vereine und den Anforderungen des Schulbetriebs geben. Es müssen <strong>ausreichend Hallenzeiten</strong> vorgehalten und notfalls Ausweichmöglichkeiten ermöglicht und gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.14 Dies gilt auch für die Zukunft der <strong>Eissporthalle</strong> deren regionale Bedeutung und Zugkraft nicht unterschätzt werden darf. Für uns Grüne ist es dabei wichtig, Fragen wie jene der Energieeffizienz und der Nutzung im Sommer bzw. in der „eisfreien Zeit“ für andere Events mitzudenken und die bestehenden Angebote wie das Eismärchen und den Eiskunst- und Eishockey-Sport zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.15 Als eine wichtige Zukunftsfrage betrachten wir auch die gemeinsame Zukunft der Dinslakener <strong>Fußballvereine</strong>. Mit der <strong>Modernisierung der Platzanlagen</strong> ist ein wichtiger Schritt bereits gegangen worden. Je nach Entwicklung der Mitgliederzahlen und der Anzahl der Mannschaften darf es nun keine Denkverbote geben, sondern muss sich vielmehr darum bemüht werden gemeinsam Visionen zu gestalten und Wege zu finden Traditionen und mögliche Potenziale zusammenzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.16 Dem Fußball kommt durch seine überproportionale Beachtung eine besondere Bedeutung zu. Daher setzen wir uns dafür ein, dass in den Fußballverein, wie in allen anderen Sportvereinen, die <strong>grundlegenden Werte</strong> unseres gesellschaftlichen Miteinanders vermittelt werden. Wir unterstützen Fortbildungen für Übungsleiter und Funktionär*innen, um für diese Themen zu sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.17 Sollten die Vereine für diese und alle anderen <strong>sportspezifischen Weiterbildungen</strong> keine ausreichenden Budgets vorhalten können, sehen wir die Stadt in der Pflicht sie dabei zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.18 Die <strong>Sicherheit</strong> beim Ablauf von Sport- und Wettkampfveranstaltungen ist für uns wichtig. Kein Mensch darf eine Platzanlage mit Angst betreten oder verlassen. Daher setzen wir uns für Maßnahmen und Konzepte für Sport-Events ein, welche es den Vereinen ermöglichen sollen ehrenamtliche Ordner*innen bereitstellen zu können, um bei möglichen Fällen das Hausrecht ausüben und ein friedliches Miteinander sicherstellen zu können. Dinslaken soll eine<strong> Stadt des fairen Sports</strong> sein und bleiben, ohne dabei einen gesunden sportlichen Wettkampfgedanken zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.19 Die letzten Entscheidungen liegen immer bei den Vereinen selbst, aber auch beim <strong>Handball</strong> können wir uns vorstellen offen über neue Konstellationen nachzudenken und so den <strong>Handballstandort Dinslaken</strong> in neue Dimensionen vorrücken zu lassen. Wir wissen, für alle Sportarten, um die Bedeutung von <strong>Derbys</strong> in unserer Stadt. Die möglichen Vorteile durch eine gemeinsame Planung und eine gemeinsame sportliche Zukunft scheinen allerdings große Strahlkraft erhalten zu können und sollten unserer Meinung positiv begleitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.20 Zuletzt gab es in Dinslaken Diskussionen, um die Ermöglichung <strong>interkultureller Fanclubs</strong>. Wir Grüne in Dinslaken finden, dass solange die grundlegenden politischen Überzeugungen dieser, und generell jeglicher, Fanclubs mit unseren Werten von einem gesellschaftlichen vereinbar sind, sie sich offen organisieren und alle Dinslakener*innen dort willkommen sind, es keinen Grund geben darf, dieses gemeinschaftliche Zusammenleben zu beeinträchtigen oder zu verhindern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2020 21:23:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: Kapitel 4: Kultur</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Kapitel_4_Kultur-39688</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Dinslaken setzen uns für eine lebendige, vielfältige und gut vernetzte Kulturszene in unserer Stadt ein. Dabei ist uns der enge Kontakt mit den Kulturschaffenden ein großes Anliegen. Im Vordergrund stehen für uns der Erhalt und Ausbau der bisherigen Möglichkeiten und Angebote, sowie die Offenheit für neue Ideen und Projekte. Kulturpolitik muss die Teilhabe aller Bürger*innen am sozialen und kulturellen Leben unserer Stadt ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.1 Eines unser Anliegen ist es, ein <strong>Kommunales Kulturnetzwerk</strong> zu etablieren und die bisherigen Vernetzungsschritte dazu auszuweiten. Wir befürworten daher eine <strong>Kultur-Plattform</strong> die Akteure wie die Freilicht AG, Parkwerk, Kraftwerk, die Blaue Bude, den Förderverein Burghofbühne, den Filmclub Dinslaken, den Kulturkreis, die Heimatvereine oder bspw. den Mühlenverein verbinden und deren Angebote noch besser zentral bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.2 Eine gemeinsame und <strong>abgestimmte Veranstaltungs- und Programmplanung</strong> soll in diesem Zuge intensiviert werden und über ein einheitliches regionales Marketing den Kulturstandort Dinslaken fördern und als Marke noch besser positionieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.3 Die Möglichkeiten einer <strong>zentrale*n Ansprechpartner*in</strong> der Verwaltung sollen dabei ausgeweitet werden und den Dinslakener Kulturschaffenden und NGOs proaktiv, verbindend und unterstützend zuarbeiten. Ein Ziel ist es unter anderem die Arbeit von DinTage, DinEvent und Kulturamt noch enger miteinander zu verzahnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.4 Ergänzend können wir uns vorstellen, eine Art <strong>Aufsuchende Kulturarbeit</strong> (AKA) analog zur Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA) zu etablieren und gleichzeitig das <strong>Beschwerdemanagement</strong> und die dazugehörige Stelle der Stadtverwaltung bekannter zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.5 Daneben befürworten wir ein <strong>Pat*innenprogramm</strong> bei denen Personen, welche in unserer Stadt kulturell aktiv sind oder Erfahrungen in diesem Bereich haben, als <strong>Kulturmentor*innen</strong> für Kinder und Jugendliche sich ehrenamtlich engagieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.6 Dazu gehört für uns auch, dass es von Seiten der städtischen Kulturförderung eine klare und offen beworbene Anlaufstelle für <strong>Bürger*inneninitiativen</strong> gibt. Diese soll Ideen aufnehmen und es bspw. über <strong>Bürger*innenstiftungen</strong> Spendensammlungen für kulturelle Zwecke erleichtern. Bestehende Stiftungen wie z.B. die Stiftung Ledigenheim sollen weiter von der Stadt in Ihrer Arbeit unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.7 Wir wollen den <strong>Social-Media-Auftritt</strong> der Stadt weiter ausbauen und für alle Generationen einen möglichst übersichtlichen, barrierefreien und modernen Zugang zu den kulturellen Aktivitäten in Dinslaken ermöglichen. Dabei sollen nicht nur städtische, sondern alle Kulturveranstaltungen in unserer Stadt zentral, ansprechend und intuitiv nutzbar beworben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.8 Dabei liegen uns <strong>barrierefreie Kulturerlebnisse </strong>besonders am Herzen. In Zukunft muss es mehr Angebote mit Gebärdendolmetscher*innen, Untertiteln oder vergleichsweisen Zugängen für die Kultur in unserer Stadt geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.9 Unser Wunsch ist es, insgesamt das <strong>kulturelle Zusammenleben</strong> in unserer Stadt und Veranstaltungen wie das Sommerfest an der Fliehburg, die interkulturellen Tage und „Dinslaken kocht“ zu fördern. Für uns ist wichtig, dass Kulturveranstaltungen in unseren Stadtteilen auf Toleranz und Weltoffenheit basieren. Nationalistische Veranstaltungen wie jene der Grauen Wölfe in Lohberg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.10 Wir Grüne setzen uns für den Erhalt der <strong>Gedenkkultur</strong> in Dinslaken ein. Für uns gilt: Kein Vergessen! Wir unterstützen die weitere Verlegung von Stolpersteinen und engagieren uns konsequent gegen Rechts. Ein anderer wichtiger Aspekt der Erinnerung ist für uns unsere <strong>Bergbauvergangenheit</strong>, die Zeche Lohberg und unsere Industriekultur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.11 Dies schließt für uns den Erhalt und die Schaffung städtischer <strong>Kultur-Denkmäler</strong> und <strong>Kunstobjekte</strong> auf öffentlichen Flächen unabdingbar mit ein. Dazu gehören für uns auch <strong>Kunstaktionen</strong> als Zeichen für Toleranz wie der „Engel der Kulturen“ in Voerde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.12 Das <strong>Stadtarchiv</strong> ist für uns dabei ein wichtiger Bestandteil. Hier müssen wir das vorhandene Angebot attraktiver gestalten, die Öffnungszeiten verbessern, aber besonders die Digitalisierung der Akten vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.13 Für das <strong>Museum Voswinkelshof</strong> wünschen wir uns, dass Dinslakener Künstler*innen vermehrt die Möglichkeiten erhalten, ihre Exponate und Kunst zu zeigen. Ziel muss es sein, die Besucher*innenzahlen weiter anzuheben. Freier Eintritt und der virtuelle 360°-Rundgang durch die Dauerausstellung des Museums sind dabei bereits entscheidende Schritte nach vorne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.14 Die <strong>Stadtbibliothek</strong> ist ein wichtiger Ort für den Kultur- und Bildungsstandort Dinslaken. Dies gilt für Schüler*innen und Studierende, sowie alle anderen Interessierten. Das Angebot muss daher so attraktiv wie möglich gestaltet werden. Für uns gehören dazu freies WLAN, eine möglichst einfache Ausleihsoftware und längere Öffnungszeiten. Sowohl zu späteren Abendzeiten als auch an Sonntagen. Darüber hinaus wollen wir durch eine <strong>Sozialklausel</strong> allen Bürger*innen die Nutzung der Bibliothek ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.15 Wir Grüne wollen den <strong>Lesegarten</strong> erhalten und <strong>Bücherstuben</strong> ausbauen. Dazu gehört für uns auch ein Standort in Lohberg und möglicherweise in anderen Stadtteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.16 Das <strong>KQL</strong> (KreativQuartierLohberg) ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Kulturszene in Dinslaken. Wir wollen die Möglichkeiten vor Ort weiterentwickeln und möglichst viele Akteure in den Prozess einbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.17 Um die Kunst in unserer Stadt zu fördern, braucht es unserer Meinung nach eine <strong>Leerstandsoffensive</strong>, die Projektwochen wie <strong>KSL</strong> (Kunst statt Leerraum) verstetigt und sichert, aber auch in deren Verbindung Visionen wie Dinslaken als „Stadt der Ateliers“ ernsthaft prüft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.18 Für die Künstler*innen unserer Stadt befürworten wir ein <strong>Atelierhaus</strong> in dem zehn bis zwanzig Personen zu attraktiven Mieten arbeiten und ausstellen können. Ein zentraler Standort und Anlaufort ist unserer Meinung nach wichtig für eine pulsierende Szene und die Entwicklung eines überregional bekannten <strong>Kunststandortes</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.19 Wir Grüne wünschen uns eine Stadt, in der Menschen ihren Hobbies wie dem <strong>Kunsthandwerk</strong> nachgehen können. Daher wollen wir für Räumlichkeiten und Technik sorgen die dies ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.20 <strong>Kulturelle Teilhabe</strong> ist in Dinslaken unter anderem durch zahlreiche <strong>Filmprojekte</strong>, wie „Staying in Din“, „Das Wunder von Lohberg“, „Nellys Abenteuer“ oder „P2B“ (Places to be), geglückt. Wir Grüne wollen, derartige Projekte auch in Zukunft fördern, bewerben und den Menschen zugänglich machen. Wir begrüßen die Fortsetzung des Programms <em>Kulturrucksack NRW</em>, da auch landesseitig weiterhin Fördermittel bereitgestellt werden. Neben der geplanten „Verbundstrategie“ mit der Stadt Duisburg sollten andere Kooperationen mit benachbarten Städten und Gemeinden entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.21 Beispielhaft ist für uns auch das <strong>Kunstprojekt</strong> „Lohberg 100“, welches wir gerne auf die ganze Stadt ausweiten möchten und ähnlich ausgerichtet sein könnte wie das Format „Alltag am Niederrhein“. Aber auch bspw. die Projekte und Ausstellungen der Fotogemeinschaft Objektiv sind für uns ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Szene in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.22 Das <strong>Dachstudio</strong> als Veranstaltungsort wollen wir erhalten, weiter fördern und bekannter machen. Moderne Veranstaltungsformate wie Poetry Slams, Nerd Nights oder Accoustic Lounges erachten wir dabei als wünschenswert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.23 Das <strong>Landestheater </strong><strong>Burghofbühne</strong> schenkt Dinslaken überregionale Beachtung. Für uns ist der Erhalt und auch die Bekanntheit des Fördervereins ein wichtiger Anker für das kulturelle Leben in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.24 Gleichzeitig wollen wir den <strong>Kinder- und Jugendclub der Burghofbühne</strong> finanziell besser ausstatten und das Talent für Theater in unserer Stadt so gut es geht fördern. Initiativen wie „Jedem Kind ein Theaterbesuch“ sind für uns Vorzeigeprojekte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.25 <strong>Ehrenamtliche Theaterstrukturen</strong> sind dabei für uns von großer Bedeutung. Hier muss die Stadt als Dienstleisterin auftreten und, wenn gewünscht, die Akteure von „Halbe Treppe“, „Kleine Bühne Hiesfeld“, Improtheater oder dem Jugendtheater so gut es geht unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.26 Wir Grüne bedauern, dass für die zukünftige <strong>Nutzung der Stadthalle</strong> auf eine Gastronomie im Innen- und Außenbereich verzichtet wird. Eine Cateringküche, die künftig durch die DIN-EVENT GmbH extern vergeben wird, ersetzt das verbindende Element einer eigenen Gaststätte nicht. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass es möglichst vielen Dinslakener NGOs ermöglicht werden soll, die Stadthalle zu nutzen. So könnten Büro- und Tagungsräume auf der ehemaligen Restaurantfläche entstehen, die den Verbänden kostengünstig für solche Versammlungen zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.27 Damit könnte die Stadthalle zu einem von vielen <strong>Orten der Begegnung</strong> für Kulturschaffende und -interessierte werden. Dazu gehören für uns auch das Hexenhaus, das P-Dorf, das ND-Heim oder die Kutscherstube. Nach unserer Meinung fehlte dem Huberts eine gewisse Art von Freiheit und Spielraum bei den eigenen Planungen von Veranstaltungen und Öffnungszeiten. Wir befürworten daher eine neue autonomere und von Engagierten selbst organisierte Einrichtung, ähnlich zur Stockumer Schule, welche sich an ein älteres Publikum richten könnte (vgl. 6.6).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.28 Von besonderer kultureller Bedeutung für Dinslaken sind unser Meinung nach <strong>generationenverbindende</strong><strong>Veranstaltungen</strong> wie der Feierabendmarkt, die Wochenmärkte, das Late Night Shopping, die Frühschicht, Lohberg frühstückt, der Parkmarkt, das Street-Food-Festival oder -Circuit, Jazz an der Burg, das Kino im Burginnenhof, die diversen Weihnachtsmärkte, das Entenrennen oder das Fantastival. Diese Formate wollen wir fortführen und an geeigneter Stelle ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.29 Akteure, wie unter anderem die Freilicht AG, die uns dies ermöglichen, müssen unterstützt und möglichst <strong>neue Stellen</strong> geschaffen werden. Gleichzeitig gilt es<strong> bürokratische Hürden</strong> für die Organisation solcher Veranstaltungen so gering wie möglich zu halten, ohne dabei wichtige ökologische Auflagen zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.30 Ein Vision ist für uns Grüne die Nutzung des <strong>Bergparks für große Events</strong>. Dabei wollen wir uns an Musikevents wie Rock am See, Esel Rock, Ruhrpott Rodeo, Out for Fame, Traumzeit oder dem Haldern Pop orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.31 Für die <strong>Musikszene</strong> in Dinslaken wollen wir Proberäume erhalten, die Bedarfe erfragen und ggf. neue Räumlichkeiten zu akzeptablen Mietkosten zur Verfügung stellen. Wir wollen <strong>SYLS</strong> (Support Your Local Scene) besser finanziell ausstatten und den Austausch von Ruhrgebiet und Niederrhein unterstützen.<br><br>
4.32 Wir setzen uns für eine möglichst <strong>vielfältige Ausgehszene</strong> in unserer Stadt ein. Ausgehen und Tanzen muss an möglichst vielen Orten und zu vielen verschiedenen Musikrichtungen in unserer Stadt möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.32 <strong>Tanzen </strong>muss an möglichst vielen Orten und zu vielen verschiedenen Musikrichtungen in unserer Stadt möglich sein. Monopolisierung auf Anbieter*innenseite lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.33 Neben der <strong>Musikschule</strong> können wir uns auch eine <strong>Theater- oder Kunstschule</strong> für Dinslaken vorstellen. Dabei gilt es für uns bestehende Initiativen wie „Jedem Kind ein Instrument“ zu erhalten und Musik in Schulen zu fördern. Ebenso müssen möglichst gute Bedingungen für die <strong>Chöre</strong> vorgehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.34 <strong>Den Dinslakener Tanzschulen</strong> sollen Möglichkeiten gegeben werden sich bei städtischen Veranstaltungen zu präsentieren. Dabei wollen wir vor allem gemeinnützige Projekte unterstützen und fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.35 Wir Grüne befürworten eine aktive <strong>Ehrenamtskultur</strong>. Diese wollen wir bspw. durch Ehrenamtstreffen und eine Freiwilligenzentrale auszeichnen und angemessen honorieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.36 Unsere <strong>Städtepartnerschaften</strong> verstehen wir als zentrales Element für kulturellen Austausch. Daher befürworten wir eine neue dritte Städtepartnerschaft zusätzlich zu Agen und Arad. Die Stadt könnte hier auf die Bürger*innen zugehen und gemeinsam Vorschläge sammeln. Die Partnerschaften sollen über die Schulen oder städtische Einrichtungen noch mehr genutzt und die regelmäßigen Fahrten gezielter für alle Dinslakener*innen ermöglicht werden. Aktionen wie den Fotomarathon, erachten wir für sinnvoll, um die Partnerschaften audio-visuell erlebbar zu machen. Darüber hinaus sollten an zentralen Orten in Dinslaken die Städtepartnerschaften sichtbar gemacht und kreativ beworben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.37 Insgesamt wollen wir Grüne die <strong>Kommunikationskultur</strong> und <strong>Beteiligungsvielfalt</strong> in unserer Stadt fördern. Es soll so wenige Barrieren für Bürger*innenbewegungen geben wie möglich. Ziel ist die Förderung der <strong>politischen Kultur und Teilhabe</strong>. Eines der Schlagwörter dazu lautet für uns „active citizen“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.38 Daher befürworten wir ebenso ein möglichst aktives <strong>Nachbarschaftsleben</strong> und Stammtische, wie sie auch über das Angebot „nebenan.de“ möglich werden. Und auch über Spielekreise das Zwischenmenschliche in unserer Stadt fördern (vgl. 6.13).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.39 Die <strong>RuhrTopcard</strong> sehen wir als gute Möglichkeit, Dinslaken auch überregional kulturell besser zu positionieren. Die Stadt ist in der Verantwortung, Dinslakener Angebote dort besser in Szene zu setzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2020 21:17:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Kapitel 3: Bildung</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Bildung-4888</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Bildung-4888</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Dinslaken setzen uns für gute Bildung von Anfang an ein. Dazu gehören für uns sowohl Chancengerechtigkeit als auch Chancengleichheit. Aber auch lebenslanges Lernen und gute Weiterbildung sind für uns wichtig. Um dies in Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs, aber auch im Rahmen der beruflichen Weiterbildung und der Volkshochschule (VHS) zu ermöglichen, ist der ständige Austausch mit den handelnden Akteuren für uns von großer Bedeutung. Wir wollen gemeinsam nach vorne denken und immer wieder nach neuen Potenzialen für unsere Stadt suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.1 Bildung und besonders frühkindliche Bildung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Familien leiden unter der hohen finanziellen Belastung durch Kindergartenbeiträge. Wir setzen uns für das Grundrecht auf kostenfreie <strong>Bildung für alle</strong> ein und möchten die Kita-Gebühren landesweit abschaffen. Des Weiteren fordern wir eine Qualitätsoffensive im Bereich der frühkindlichen Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.2 Durch eine frühzeitige und <strong>zukunftsorientierte Kindergartenbedarfsplanung</strong> muss sichergestellt werden, dass <strong>Kindergartenplätze für alle, </strong>sowohl in der U3- als auch in der Ü3-Betreuung, zur Verfügung gestellt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.3 Moderne und einfache <strong>Anmeldeverfahren</strong> sind dafür essenziell. Das Angebot Kita-Online geht dabei schon einen entscheidenden Schritt in Richtung moderne Organisation und Verwaltung. Wir wollen, dass dieser Weg fortgesetzt wird. Dabei setzen wir uns für eine <strong>transparente und sozial ausgewogene Verteilung</strong> ein. Die Vergabe von Kindergartenplätzen muss nach allgemeingültigen und nachvollziehbaren Kriterien erfolgen, die für alle öffentlich geförderten Einrichtungen gleichermaßen gelten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.4 Jedes Kind hat ein Recht auf individuelle Betreuung. Daher muss der gesetzlich vorgeschriebene <strong>Betreuungsschlüssel</strong> (KiBiz) in allen Kitas im Stadtgebiet eingehalten werden. Gerade bei städtischen Einrichtungen muss gewährleistet sein, dass Betreuer*innen und Erzieher*innen durch ausreichend Personal und zeitgemäße Ausstattung gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.5 Zu dünne Personaldecken dürfen die Wahrnehmung von Weiterbildungsangeboten nicht verhindern. Hier fordern wir sicherzustellen, dass das Personal entsprechende <strong>Freiräume für Weiterbildung</strong> erhält, um die Qualität der Kinderbetreuung sicherzustellen und neuen Problemstellungen begegnen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.6 Wir fordern <strong>bedarfsorientierte Öffnungszeiten</strong> für unsere Kitas. Familien sind bunt. Da der Familienalltag ebenso vielfältig ist, setzen wir uns für flexible und längere Öffnungszeiten unserer Kitas ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.7 Gleichzeitig wünschen wir uns <strong>inklusive Kindertagesstätten</strong>. Bildungsgerechtigkeit beginnt schon in den ersten Lebensjahren. Grundvoraussetzung dafür ist ein bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesstätten in Dinslaken, um die <strong>gleichberechtigte Teilhabe für alle Kinder</strong> zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.8 Ebenso wollen wir <strong>alternative Kindergartenformen</strong> wie <strong>Sport- und Waldkitas </strong>fördern. Wir begrüßen es, wenn Kinder von neuen Konzepten profitieren können, stellen dabei aber die wichtige Funktion von Regelkindergärten nicht in Frage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.9 <strong>Tageseltern</strong> leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich der frühkindlichen Bildung in unserer Stadt. Wir wollen ihre Arbeit stärken und sie dabei unterstützen das Betreuungsangebot für die Familien in Dinslaken zu bereichern. Hier muss es niederschwellige und zeitlich gut einzuplanende Weiterbildungsangebote geben und bürokratische Hürden so gering wie nötig gehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.10 Wir Grüne in Dinslaken fordern, dass alle Träger*innen für ihre Erzieher*innen eine ausreichende Anzahl an „<strong>Springer*innen“ für Notfälle</strong> bereithalten, um krankheitsbedingte Schließungen von Kitas zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.11 <strong>Anmeldeverfahren für Schulen</strong> können kompliziert sein. Zur Verbesserung der sozialen Teilhabe sollte dieses durch einheitliche Fristen und zentral verwaltete digitale Systeme vereinfacht werden. So wollen wir erreichen, dass möglichst viele Kinder ihre <strong>Wunschschule</strong> besuchen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.12 Diese Form von <strong>digitaler Weiterentwicklung</strong> wünschen wir uns auch direkt in den Schulen. Während auf dem Schulhof alle miteinander vernetzt sind, bleibt der Alltag innerhalb der Gebäude oft analog. Wir unterstützen deshalb eine konsequente<strong> Digitalisierung an Schulen </strong>und begrüßen den DigitalPakt Schule, fordern aber eine finanzielle Beteiligung von Bund und Land für die Wartung und Instandsetzung der digitalen Infrastruktur an den Schulen. Neben der Interaktion zwischen Schüler*innen und Lehrkräften soll auch die Schuladministration von der Digitalisierung profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.13 Dem gegenüber befürworten wir aber auch gelegentliche <strong>Freiluft-Klassen</strong>, welche den perfekten Grundstein für <strong>interdisziplinares Lernen</strong> bieten. Wir unterstützen die Idee einer Klasse ohne Raum, welche den Schüler*innen durch eigene Erfahrungen auch den nachhaltigen Umgang mit der Natur lehren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.14 Um den Schüler*innen ein angenehmes Lernumfeld zu ermöglichen, ist es unabdingbar die <strong>zwischenmenschliche Interaktion</strong> zu stärken. Aus diesem Grund fordern wir ein umfassendes Programm zur <strong>Prävention von Mobbing</strong> und jeglicher Art von <strong>Gewalt</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.15 Ein angenehmes Lernumfeld ist die Voraussetzung für eine funktionierende Schule. Daher sollten Schüler*innen auch an der Planung, Ausgestaltung und Instandhaltung von Räumen oder Gebäudeteilen miteinbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.16 Gleichzeitig muss, aufgrund der vielen Herausforderungen bei der Gebäudeverwaltung, genügend <strong>Fachpersonal für die Instandhaltung</strong>, Pflege und Reinigung der Schulen bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.17 Der Wechsel in ein anderes Schulsystem kann viele Gründe haben. Wir fordern <strong>Transparenz</strong> und <strong>Durchlässigkeit für das Schulwesen</strong> in Dinslaken und möglichst gute Bedingungen für jeden Schulwechsel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.18 Sozioökonomische Herkunft und Schulleistung hängen zusammen. Daher fordern wir mehr <strong>gebundene </strong><strong>Ganztagsschulen</strong>, um durch bedarfsgerechte Unterstützung der Kinder mehr Bildungsgerechtigkeit in unserer Stadt zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.19 Wir fordern eine <strong>bessere Ausstattung der Offenen Ganztagsbetreuung</strong> insbesondere an den Grundschulen. Das Personal, das die wichtige Betreuung in Ergänzung zum Unterricht leistet, muss durch ausreichende Stundenkontingente und gute Weiterbildungsmöglichkeiten in seiner Arbeit unterstützt werden. Hier gilt es, die <strong>Qualitätsstandards</strong> zu <strong>verbessern</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.20 Ebenso sehen wir Grüne, dass nicht jedes Kind, jede*r Schüler*in oder jede*r Student*in immer Zuhause lernen kann und möchte. Aus diesem Grund ist es wichtig, die <strong>Öffnungszeiten der Stadtbibliothek</strong> anzupassen, das Angebot auszubauen und genügend ruhige Arbeitsplätze zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.21 Unserer Meinung nach kann <strong>Inklusion</strong> nur gemeinsam gelingen. Um die gesellschaftliche <strong>Gleichstellung</strong> von Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderungen zu fördern, ist es nötig, so früh wie möglich anzufangen. Durch gemeinsamen Unterricht lernen Kinder die Chancen der Vielfältigkeit von Menschen zu sehen. Um diesen Unterricht in Dinslaken zu ermöglichen, muss allerdings noch vieles getan werden. Dazu benötigen wir vor allem Sonderpädagog*innen, mehr Raum zum bedarfsgerechten Lernen und einen barrierefreien Zugang zu den Unterrichtsräumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.22 Ein weiterer Aspekt ist für uns ist die <strong>Integration</strong> im Bereich der Bildung. Lehrer*innen sind Vorbilder. Aus diesem Grund unterstützen wir die soziale und ethnische Diversität im Kollegium, um <strong>soziale Teilhabe</strong> für alle auch vorleben zu können und möglichst bunte Klassenverbünde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.23 Die kulturelle Weitsicht gilt für uns auch beim Essen. Daher soll durch ein <strong>vielfältiges</strong> und <strong>ökologisches Essensangebot</strong> die Möglichkeit zum nachhaltigen Essen an Schulen gegeben sein. Neben regionalen und saisonalen Zutaten, sollten auch genügend vegetarische und vegane Speisen auf dem Plan stehen und religiöse oder kulturelle Ansprüche miteinbezogen werden. Zu jedem Essen gehört für uns auch die direkte und indirekte Bildung und die <strong>aktive Auseinandersetzung</strong> mit gesunder und nachhaltiger Ernährung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.24 Einen weiteren Baustein für gute und moderne Bildung vor Ort und im Austausch mit der eigenen Stadt sehen wir in <strong>sozialen Projekten, Aktionstagen oder -wochen</strong>. Hier können Schüler*innen Chancen gegeben und Anreize geschaffen werden, um selbst Teil von <strong>zukunftsorientiertem und sozialem Handeln</strong> zu werden. Erwähnenswert für uns sind dabei bspw. die Aktion zur Steigerung des Bewusstseins für Straßenkinder vom Kinderhilfswerk „terres des hommes“ am EBGS oder die Förderung von Forschung und Innovationen über Schulwettbewerbe wie „Digiyou“, „Jugend musiziert“ oder „Jugend forscht“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.25 Im gleichem Atemzug soll aus unserer Perspektive auch die <strong>Förderung der politischen Bildung</strong> erwähnt werden. Mehr Demokratie an Schulen könnte über mehr Formate wie die U-18-Wahl oder mehr Podiumsdiskussionen, wie z.B. in Voerde mit dem Format „GV Forum“ gelingen. Themen wie Grundrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Gewaltenteilung, Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz und andere Lebenskompetenzen wie z.B. gesundes Kochen und Ernährung, Medien- oder Finanzkompetenz, ökologisches Verständnis oder Kulturtechniken könnten über <strong>wohltätige oder kreative gemeinschaftliche Aktionen</strong> vermittelt oder selbst erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.26 Als Teilaspekt dieser Forderung ordnen wir dem <strong>KiJuPa</strong> eine besondere Bedeutung zu. Neben der Schulpflegschaft, dem Elternrat oder Runden Tischen, sollte es bei der kommunalen Schulentwicklung mehr <strong>Partizipation von Schüler*innen</strong> geben. Und der <strong>Politikunterricht</strong> soll zu aktiver Teilhabe vor Ort animieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.27 Ergänzend erachten wir <strong>Jugendbildungsprojekte</strong> wie „Wasser als Lebensraum“ oder „FINNE“ als nachahmenswert an. Wir befürworten jede Form von <strong>organisierten Lernhilfen</strong> und E-Learning-Angeboten, um jegliche Form von zusätzlicher Bildung oder leichterem Lernen optional anbieten zu können. Dazu sollen Kinder und Jugendliche aktiv lernen können, mit Lebensmitteln umzugehen und ihr eigenes Essen zuzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.28 Für die Bündelung aller Ideen und Best Practices können wir Grüne uns ein <strong>Bildungsinnovationszentrum</strong> vorstellen, um als feste Anlaufstelle für Menschen jeglicher Interessenlage analog wie digital zu fungieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.29 Da Schüler*innen schon sehr jung mit diversen bildungsspezifischen Herausforderungen konfrontiert werden, ist es unabdingbar einen Ausgleich durch Bewegung anzubieten. Grundvoraussetzung dafür ist die Instandhaltung der <strong>Sportstätten</strong> für den <strong>Sportunterricht</strong>. Ein ansprechender und vielfältig gestalteter <strong>Schulhof</strong> unterstützt zudem die Möglichkeit, sich auch in den Pausen zu bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.30 Für alle Investitionsmaßnahmen und die Fortsetzung der Gebäudesanierung sehen wir die Stadt Dinslaken mit der <strong>ProZent</strong> gut aufgestellt. So kann es weitergehen. Allerdings glauben wir, dass die Entscheidungsstrukturen und der Verlauf der Bauvorhaben noch transparenter gestaltet werden könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.31 Bei den <strong>Grundschulen</strong> setzen wir uns weiter dafür ein, dass alle Schulen erhalten bleiben, damit unserer Überzeugung „Kurze Beine - Kurze Wege“ weiter Rechnung getragen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.32 Eine <strong>Zügigkeitsbegrenzung</strong> halten wir nur dann für relevant, wenn andere Dinslakener Schulen dadurch zu wenig Schüler*innen erhalten würden oder eine Schule so viele Kinder und Jugendliche gar nicht aufnehmen kann. Dabei sehen wir die <strong>Standortwahl</strong> als ein hohes Gut für die weitere Entwicklung der Kinder an. Natürlich muss auch hier zwischen den verschiedenen Altersstufen und der Zumutbarkeit differenziert werden. Bei den Grundschulen wünschen wir uns möglichst eine Gleichverteilung oder gleiche Zügigkeit, um sie auch erhalten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.33 Wir Grüne in Dinslaken freuen uns auf die Gesamtschule in Hiesfeld und wollen die <strong>Gesamtschulen</strong> in unserer Stadt generell fördern und ausbauen. Mit der Entstehung der Gesamtschule Hiesfeld wurden die Wünsche der Eltern und Schüler*innen endlich erfüllt. Wir unterstützen weiterhin das <strong>Konzept des gemeinsamen Lernens</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.34 Es ist uns ein zentrales Anliegen <strong>Kooperationskurse aller Oberstufen</strong> ermöglichen zu können. Gerade das Miteinander in den Oberstufen ist wichtig für eine stadtweite Jugendkultur und mögliche Netzwerke, um bspw. eine bessere Abstimmung für Projekttagen und AGs zu ermöglichen. An Transportmöglichkeiten zwischen den Unterrichtsstunden dürfen solche Kooperationen, auch zwischen Hiesfeld und der Innenstadt, nicht scheitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.35 Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Schulentwicklung ist für uns die <strong>Internationalität der Schulen</strong>. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass wir unser Netzwerk mit Partnerschulen ausbauen, sowie mehr Schüler*innenfahrten und -projekte ermöglichen. Eine Vision für uns wäre es eine <strong>Europaschule</strong> in Dinslaken zu etablieren (vgl. 8.5).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.36 Daneben wollen wir das Angebot der <strong>Berufsschule</strong> erweitern und die Attraktivität des <strong>Weiterbildungsstandorts Dinslaken</strong> nachhaltig verbessern. Nach der Zentralisierung des BK Moers sehen wir die Umsetzung auch in unserer Stadt als vordringlich an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.37 Die <strong>Volkshochschule</strong> (VHS) ist für uns Grüne dabei ein besonderer Motor für Qualifizierung, Weiterbildung, lebenslanges Lernen und kulturelle Bereicherung. Für ein mögliches <strong>Weiterbildungszentrum Digitalisierung</strong> könnten hier entscheidende Potenziale liegen und bestehende Infrastruktur und Netzwerke genutzt werden (vgl. 1.15).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.38 Auch die <strong>Musikschule</strong> soll ausreichend finanziert und angemessen beworben werden. Die Öffnungszeiten sollen optimal an Unterrichtszeiten und Stundenpläne angepasst werden und die Kooperation mit den Regelschulen, z.B. über AGs, weiter vorangetrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.39 Zur Planung aller aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der Schullandschaft in Dinslaken fordern wir daher eine <strong>Bildungskonferenz.</strong> Ziel soll es sein, ein neues <strong>Schulentwicklungskonzept</strong> zu erarbeiten und die modernen Anforderungen an die <strong>Schulen der Zukunft</strong> mitzudenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.40 Wir möchten <strong>regelmäßige </strong><strong>Eltern- und Schüler*innenumfragen</strong> etablieren, um die Interessen der Betroffenen in die zukünftigen Planungen einzubeziehen. Dafür könnte die Stadt die notwendigen Software-Tools zur Verfügung stellen. Dabei sollen auch zukünftig betroffene Eltern miteinbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.41 Als Grundlage dafür sollte im Vorfeld der <strong>Bildungsbericht</strong> neu aufgelegt und verstetigt werden. Gute Übersichten bringen vor allem dann etwas, wenn sie regelmäßig erarbeitet und mit landesweiten oder bundesweiten Indikatoren, Best Practices und Referenzkommunen und -schulen verglichen werden können. Die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen, die dem Kreis Wesel vorliegen, sind hierbei für die gesamte Schulentwicklungsplanung und zur Erhebung der Förderbedarfe wertvoll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.42 Die <strong>Kitabedarfs- und Schulentwicklungsplanung</strong> müssen transparent und aufeinander abgestimmt aus den vorliegenden soziodemografischen Daten abgeleitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.43 Dazu gehört für uns auch, dass wir die <strong>regionale Bildungsplanung</strong> ausbauen und auch mit den angrenzenden Städten und Gemeinden gezielter über Probleme und Potenziale sprechen und diese angehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.44 Wir Grüne in Dinslaken möchten uns in den nächsten Jahren dafür einsetzen, dass Dinslaken <strong>Hochschulstandort</strong> wird. Mögliche Kooperationspartner sind bspw. die Hochschulen „Rhein-Waal“ und „Ruhr-West“. Auch die Zusammenarbeit mit einer anderen Fachhochschule oder einer zukünftigen „Emscheruniversität“ im nördlichen Ruhrgebiet ist denkbar. Wir möchten junge Menschen, auch über solche Angebote, in der Stadt halten oder für unsere Stadt gewinnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2020 21:10:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Kapitel 1: Wirtschaft und Finanzen</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Wirtschaft_und_Finanzen-19097</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Weg in eine nachhaltige Zukunft erfordert einen Wandel hin zu einem sozial-ökologischen Wirtschaftssystem. Umwelt- und Klimaschutz müssen auch auf kommunaler Ebene bei allen wirtschaftlichen Entscheidungen mitgedacht werden. Dies betrifft nicht nur die Tätigkeiten der Stadt sowie ihrer kommunalen Gesellschaften. Vielmehr müssen die Unternehmen vor Ort in diesem Transformationsprozess unterstützt und ihre Mitarbeiter*innen beteiligt werden, um den Wirtschaftsstandort Dinslaken aufzuwerten und für Unternehmenszuzüge attraktiv zu machen. Diese Herausforderungen werden bei uns vor Ort begleitet durch eine angespannte Haushaltslage, die konsequente Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.1 Grüne Wirtschaftsförderung bedeutet für uns, allen Wirtschaftszweigen vor Ort eine umfassende <strong>Nachhaltigkeitsberatung</strong> anzubieten. So kommen z.B. Optimierungen in den Bereichen Energie- und Ressourcennutzung allen Bürger*innen Dinslakens zu Gute.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.2 Zudem möchten wir weitere gut erreichbare Arbeitsplätze für jedes Qualifikationsniveau in Dinslaken schaffen. Vor diesem Hintergrund sehen wir einen großen Nachholbedarf in der <strong>Förderung von innovativen Start-Up Unternehmen</strong>. Besonders im Bereich regenerativer Energien, Umwelttechnik und im Gesundheitssektor sehen wir große Potentiale für unsere Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.3 Durch die Einrichtung eines <strong>Start-Up-Hubs</strong> wollen wir insbesondere jungen Unternehmer*innen mit regionalen Hochschulen und Geldgebern vernetzen. Zudem soll die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe die Existenzgründung vor Ort durch die Auflage eines <strong>Wagniskapital-Fonds</strong> unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.4 Eine <strong>ökologische und regionale Landwirtschaft</strong> ist Voraussetzung für eine nachhaltige und gesunde Ernährung, bei der die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt und das Tierwohl geachtet wird. Wir unterstützen lokale Landwirtschaftsbetriebe, die sich gegen den Trend zur industriellen Ausbeutung von Tieren und Böden stemmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.5 Bei der <strong>Neuverpachtung</strong> städtischer Flächen soll die <strong>ökologische Landwirtschaft Vorrang</strong> haben. Die Transformation hin zu einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft möchten wir insbesondere über den örtlichen Vertrieb regionaler Erzeugnisse aus ökologischer Landwirtschaft fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.6. Das Ende der Kohleverstromung stellt unsere Region vor große Herausforderungen. Durch <strong>dezentrale Energieerzeugung</strong> vor Ort möchten wir das Klima schützen, Arbeitsplätze schaffen und unseren Wohlstand sichern. Die Belastung von Umwelt und Bürger*innen durch die weitere Verbrennung fossiler Energieträger muss vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.7 Wir setzen uns deshalb dafür ein, die wegfallenden fossilen Kapazitäten in der Fernwärmeversorgung durch <strong>regenerative Wärmegewinnung</strong> z.B. durch Solarthermie, Geothermie oder der Nutzung biogener Reststoffe zu ersetzen und industrielle Abwärme stärker zu nutzen. Gleichzeitig soll das Fernwärmenetz ausgebaut werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.8 Durch <strong>Beratungsdienstleistungen</strong> der Stadtwerke soll der Umstieg von Privathaushalten auf regenerativer Wärmeversorgung unterstützt und die <strong>energetische Sanierung von Gebäuden </strong>entsprechend der modernsten Standards der Wärmedämmung gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.9 Auch der <strong>Zubau privater Photovoltaikanlagen</strong> soll durch Beratungsangebote der Stadtwerke unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.10 Wir wollen <strong>öffentliche Gebäude mit Photovoltaikanlagen</strong> ausstatten. Daneben fordern wir den Aufbau und Betrieb zentraler Photovoltaikanlagen durch die Stadtwerke auf Freiflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.11 Zudem möchten wir das im Stadtgebiet noch bestehende Potenzial für <strong>Windkraft</strong> ausschöpfen. Die Bürger*innen sollen durch <strong>genossenschaftliche Modelle</strong> am finanziellen Erfolg der Projekte teilhaben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.12 Der <strong>Fairtrade</strong>-Gedanke in Dinslaken lebt über das Engagement des „Eine Welt Ladens“ und des „Agenda-Büros“. Die Grünen in Dinslaken unterstützen den Ansatz des Fairen Handels von zumeist Importprodukten und möchten diesen auf die heimische Wirtschaft übertragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.13 Dinslaken ist eine attraktive Stadt für die Bürger*innen und auch für Besucher*innen. Damit das so bleibt, braucht es <strong>Freizeitangebote für Jung und Alt</strong>. Wir wollen die vorhandenen Freizeitangebote vor Ort wie die Schwimmbäder, die Eissportanlage und das Kino bewahren. Zudem wollen wir Grüne die Ansiedlung weiterer Gastronomiebetriebe, Cafés und Bars vor allem im Bereich der Altstadt forcieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.14 Die <strong>Nahversorgung</strong> im Sinne eines nachhaltigen Quartiersmanagements ist Ziel grüner Wirtschaftsförderung in Dinslaken. Deshalb muss die fußläufige Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten erhalten bleiben. Wir möchten den <strong>Einzelhandel</strong> in der Innenstadt durch den Ankauf und die Vermietung von langfristig leerstehenden Vertriebs- und Gewerbeflächen sowie durch Anreize für den Zusammenschluss dieser Flächen (z.B. in genossenschaftlichen Eigentümergemeinschaften) stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.15 <strong>Kulturschaffende und Freizeitgestalter</strong> gehören für uns zu den unverzichtbaren kreativen Zweigen unserer Dinslakener Wirtschaft. Gerade in diesem Bereich ist die Grenze zwischen bürgerschaftlichem Engagement (zum Beispiel in Sport- und Kulturvereinen) und privatwirtschaftlichem Engagement (zum Beispiel in Tanzschulen und Theatern) fließend. Wir Grüne setzen uns für eine Förderung ein, die beiden Seiten gerecht wird. Wir bekennen uns zur Pflege und zum Ausbau der entsprechenden Infrastruktur in Sport- und Schwimmhallen, Theater-und Aufführungshallen und in der Unterstützung von neuen Initiativen im Kulturbereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.16 Dinslaken besitzt durch seine attraktive Lage an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein touristisch nutzbare Alleinstellungsmerkmale. Der Lohberger Bergpark und die Renaturierung der Emschermündung sind nur zwei Beispiele die im Zusammenspiel mit den kommenden Radschnellwegen zu weiter steigenden Zahlen von Tagestourist*innen und Übernachtungen führen. Wir Grünen setzen uns dafür ein, die örtlichen Aktivitäten und <strong>Akteure des Hotel- und Gaststättengewerbes</strong> zusammen zu führen, um so die Arbeitsplätze in diesem Bereich zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.17 Die Stadt muss endlich die bereitstehenden Digitalisierungs-Fördermittel im vollen Umfang in Anspruch nehmen, um für einen flächendeckenden Breitbandausbau zu sorgen. Wir fordern einen <strong>flächendeckenden Glasfaserausbau</strong> für alle Unternehmen und Privathaushalte in der Kommune, mit mindestens 1Gbit/s direkt bis vor die Tür. Wir fordern 5G von Eppinghoven bis Oberlohberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.18 Eine <strong>digitale Verwaltung</strong> ermöglicht Bürger*innen und Unternehmer*innen mehr Freiheiten, Flexibilität, sowie Zeit- und Geldersparnisse. Wir fordern, dass zentrale Verwaltungsdienstleistungen zukünftig Online bereitgestellt werden, um die Verwaltung bürger*innenfreundlich zu gestalten. Hierzu soll die bestehende Abfall-App der Stadt Dinslaken zu einer umfangreichen Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürger*innen weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.19 Durch die <strong>Umstellung des bestehenden <strong>Ratsinformationssystems </strong></strong>auf eine barrierefreie und moderne Anwendung möchten wir die Abstimmungsprozesse zwischen der Verwaltung und der Politik verbessern und für alle Bürger*innen transparenter gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.20 Dinslaken muss für junge Menschen attraktiv bleiben, damit wir auch weiterhin die Stadt im Grünen für alle Generationen bleiben. Deshalb möchten wir erreichen, dass Dinslaken <strong>Hochschulstandort</strong> wird. In Zusammenhang mit der neu gegründeten Pfleger*innen-Schule am Standort Lohberg könnte somit beispielsweise ein Regionalzentrum für einen neuen Studiengang im Bereich Hebammen/Geburtshilfe entstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.21 Die moderne Arbeitswelt befindet sich im ständigen Wandel, was eine Herausforderung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen darstellt. Um dieser Herausforderung zu begegnen möchten wir mit einem Aus-und Weiterbildungszentrum für handwerkliche und technische Beruf die Möglichkeit schaffen, sich „on the job“ weiter zu qualifizieren. In einer solchen <strong>Niederrheinischen Ausbildungsakademie des Handwerks</strong> können sich Dinslakener Unternehmen und Betriebe aus der Nachbarschaft in ihren Aus- und Fortbildungsaktivitäten zusammenschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.22 Wir Grüne wollen ein <strong>Weiterbildungszentrum mit dem Fokus Digitalisierung</strong> errichten, um allen Menschen in Dinslaken durch Fortbildungen eine Teilhabe in allen Bereichen der Digitalisierung zu ermöglichen. Dafür können wir uns vorstellen die Kompetenzen und das Netzwerk des Volkshochschule Dinslaken-Voerde-Hünxe zu nutzen (vgl. 3.36).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.23 Unser Ziel ist es, ein <strong>nachhaltiges Wirtschaftswachstum</strong> zu fördern und hierdurch die Lebensgrundlagen der Menschen in Dinslaken auch für zukünftige Generationen zu sichern. Diese Zielsetzung muss sich im Handeln der Stadtverwaltung und aller kommunalen Unternehmen widerspiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.24 Leider finanziert die Stadt Dinslaken weiterhin ökologisch und wirtschaftlich schädliche Vorhaben und gefährdet somit den Wohlstand und die Gesundheit der Bürger*innen. Wir fordern deshalb, die Finanzierung der schmutzigen Energiegewinnung in Form von <strong>Kohleverstromung</strong> durch Kredite oder Bürgschaften zu beenden. Außerdem müssen die Beteiligungen der Stadtwerke Dinslaken an der STEAG sowie dem TRIANEL-Kohlekraftwerk in Lünen beendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.25 Wir fordern, dass die <strong>Stadtwerke klimaneutral</strong> werden. Die Leitlinien des Projekt KlimaStadtWerk der Deutschen Umwelthilfe sehen wir dabei als vorbildhaft an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.26 Der <strong>Flugplatz Schwarze Heide</strong> hat für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region keinen Nutzen. Der Betrieb des Flughafens ist unwirtschaftlich und begünstigt vermeidbaren Flugverkehr, der die Umwelt und den Menschen durch schmutzige Luft und Lärm belastet. Um dies nicht weiter auf Kosten der Bürger*innen zu unterstützen, muss die Stadt Dinslaken ihre Beteiligung an dem Flughafen sofort beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.27 Der Schutz des Klimas muss auch in der Stadt Dinslaken oberste Priorität haben. Deswegen sollten bei jeder Entscheidung des Rates die Folgen für das Klima geprüft werden. Sind negative Folgen für das Klima ersichtlich, muss eine entsprechende Kompensation durchgeführt werden. Deshalb fordern wir in Dinslaken den <strong>Klimanotstand</strong> auszurufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.28 Die Stadt Dinslaken soll ein Vorbild in Bezug auf umweltbewusstes Handeln werden. Deswegen fordern wir, dass das <strong>Beschaffungswesen der Stadt</strong> den europäischen Kriterien des Green Public Procurement entsprechen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.29 Wir setzen uns für eine <strong>sozial gerechte</strong><strong> Steuerpolitik</strong> ein. Deshalb möchten wir weitere Steuerbelastungen für die Bürger*innen vermeiden. Eine Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Dinslaken durch weitere Erhöhungen der <strong>Gewerbesteuer</strong> muss verhindert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.30 Ebenso stellen wir uns gegen eine weitere Erhöhung der <strong>Grundsteuer</strong> die zur Verteuerung von Wohnraum beiträgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.31 Wir verfolgen eine konsequentere Nutzung von <strong>Einsparpotenzialen</strong> im kommunalen Haushalt. Ökologisch schädliche Ausgaben sollen auf den Prüfstand gestellt werden. Eine objektive Entscheidungsgrundlage dafür wollen wir durch die Beauftragung der <strong>Gemeindeprüfanstalt</strong> (GPA) erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.32 Zudem setzen wir uns dafür ein, dass der kommunale Haushalt gemäß des <strong>Verursacher*innenprinzips</strong> durch Landes- und Bundesmittel von <strong>Altschulden</strong> entlastet wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2020 21:06:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Einleitung / Präambel</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Einleitung_-_Praeambel-63243</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 05.06.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/Einleitung_-_Praeambel-63243</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Dinslaken haben uns vorgenommen, die Politik in unserer Stadt neu zu denken und neu zu gestalten. Dafür wollen wir innovative Wege gehen und eine neue Form der Kooperation und des aufeinander Zugehens in der Ratsarbeit etablieren. Im Vordergrund aller Entscheidungen soll nicht stehen, wer oder welche Gruppe eine Idee oder ein Projekt zuerst entwickelt und veröffentlich hat, sondern ob die jeweilige Initiative für Dinslaken und die Region sinnvoll und zukunftsorientiert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei wollen wir mutig voran gehen und gemeinsam mit allen engagierten und interessierten Bürger*innen Visionen entwickeln, die die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft abbilden, damit Dinslaken zu einer Vorzeige-Stadt der Metropole Ruhr wird. Dabei möchten wir zur Umsetzung einer sozial-ökologischen Transformation beitragen und Lebensqualität neu definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist es, das Leben in unserer Stadt dynamisch, progressiv, ökologisch, fair und modern zu gestalten, damit alle glücklich sein können in unserer Stadt zu wohnen. Mit dem Fokus auf Ökologie und Gerechtigkeit und wachsender Bürger*innenbeteiligung möchten wir Dinslaken am Rande des Ruhrgebiets und als Tor zum Niederrhein als eine „Stadt für alle“ gestalten, die sich dauerhaft weiterentwickelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Erarbeitung dieses Wahlprogramms, welches wir als Grundlage für die Zukunft unseres grünen Engagements in Dinslaken verstehen, haben wir uns für unsere kommunalpolitische Arbeit auf mehrere Leitgedanken verständigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser politisches Handeln orientiert sich an den Interessen aller Dinslakener*innen. Wir stärken die politische Teilhabe durch mehr und neue Angebote und wollen möglichst viele Menschen durch vielfältige Beteiligungsformate mitnehmen. Erfolgreiche Integration, Inklusion und Gleichstellung sind für uns entscheidend, um Dinslaken zu einer vielfältigen Stadt zu entwickeln, in der wir alle Generationen zusammenbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür möchten wir eine offene Ansprechpartnerin für alle gesellschaftlichen Expert*innen, NGOs sowie Vereine und Verbände sein und diese dafür begeistern, progressive Politik mitzugestalten. Wir Grüne in Dinslaken wollen gesellschaftliche Ideenwerkstatt sein, die offen und sachbezogen den Austausch zwischen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft strukturiert, transparent und ehrlich gestaltet und verschiedene Interessen zusammenzuführt. Unser Ziel ist eine sozial und ökologisch ausgerichtete Wirtschaftsförderung und eine auf Teilhabe fokussierte Stadtverwaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere zahlreichen Ideen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Dinslaken, welches die Kunst- und Kulturszene fördert, Armut thematisiert und ihr durch gerechte Teilhabe begegnet, sowie den sozialen Wohnungsbau, die frühkindliche Bildung, wie auch die Bildungsvielfalt voranbringt, haben wir Euch in den kommenden neun Kapiteln zusammengestellt. Dabei haben wir stets auch die grundlegenden grünen Überzeugungen von Vielfalt, Weltoffenheit, Emanzipation, Feminismus, Pazifismus, Basisdemokratie, Tierschutz und Ökologie miteinfließen lassen und unsere zentralen Wendeprojekte mitgedacht. Auch hier vor Ort wollen wir zum Gelingen der Verkehrswende, der Energiewende, der Agrarwende und der grünen Finanzwende beitragen. Uns ist dabei bewusst, dass all unsere in der Folge vorgestellten Ideen durch den kommunalen Haushalt ermöglicht werden müssen. Daher wollen wir alle aktuellen und kommenden städtischen Ausgaben entlang unserer Leitlinien prüfen. Nur die Investitionen und Ausgaben, die unserer Umwelt nicht schaden und zum Gemeinwohl unserer Stadt beitragen, werden wir als Grüne im Stadtrat befürworten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 31 May 2020 14:30:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Kapitel 9: Was uns sonst noch wichtig ist</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18587</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18587</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Grüne Forderungen lassen sich nicht einfach in die bisherigen Kapitel einarbeiten oder in Schubladen einordnen. Daher haben wir euch zum Ende unseres Wahlprogramms noch eine Zusammenstellung weiterer Forderungen erarbeitet. Die viele Arbeit, die in unseren Arbeitskreisen für Dinslaken geleistet wurde, ist dabei aber bei Weitem noch nicht abgeschlossen. Wir bleiben weiter am Ball, verfolgen die aktuellen Entwicklungen und versuchen immer wieder aufs Neue unsere grünen Werte auf neue Themen und Sachlagen in unserer Stadt anzuwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr seid alle herzlich dazu eingeladen uns dabei zu unterstützen. Sprecht uns an oder schreibt uns. Zu alten und zu neuen Themen. Wir sind eine basisdemokratische Partei und wollen alle Ideen und Bewegungen mit abbilden, wenn Sie zu uns passen. Dinslaken kann nur gemeinsam mit euch erfolgreich gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.1 Wir Grüne in Dinslaken wollen städtische Kameras und <strong>öffentliche Überwachung</strong> so gut es geht vermeiden. Der Weg in Richtung Überwachungsstaat ist mit uns nicht zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.2 Es soll mehr <strong>Bürger*innenentscheide</strong> und eine Förderung der <strong>direkten Demokratie </strong>in unserer Stadt geben. Wir wollen Mitentscheiden attraktiver gestalten und über Online-Umfragen und Stadtteilgespräche möglichst viele Menschen in Entscheidungsfindungsprozesse unkompliziert miteinbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.3 Eine mögliche Vision ist die Organisation von <strong>Rats- oder Ausschusssitzungen im Burgtheater</strong>. Die Menschen die dafür Zeit haben könnten dann in besonderen Formaten über große Audioanlagen direkt mit der Stadtverwaltung und den Fachpolitiker*innen zu bestimmten Tagesordnungspunkten diskutieren und Themen im Vorfeld selbst mitbestimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.4 Das <strong>Video- und Tonverbot </strong>in den Ratssitzungen finden wir unerträglich. Stattdessen wollen wir moderne Partizipationsangebote in unserer Stadt wie etwa <strong>Streaming</strong> aus dem Rathaus und den Fachausschüssen anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.5 Wir setzen uns für einen umfassenden <strong>Datenschutz</strong> in unserer Stadt ein. Dieser soll insbesondere in Bezug auf die hoffentlich wachsende Anzahl an Umfragen und Bürger*innenbefragungen gewährleistet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.6 Auch wenn die zentrale Kompetenz hier nicht bei der Stadt liegt, wollen wir uns dafür einsetzen, dass das <strong>Amtsgericht</strong> personell besser ausgestattet wird und es kürzere Wartezeiten bei der Bearbeitung der Fälle gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9.7 Wir befürworten die Durchführung eines wissenschaftlich begleiteten <strong>Modellprojektes</strong> zu einer kontrollierten Abgabe von <strong>Cannabis</strong> unter gesundheitlichen und sozialen Aspekten bei Einhaltung des Jugend- und Verbraucherschutzes.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 21:16:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Kapitel 8: Dinslaken und Europa</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18586</link>
                        <author>Antragskommission (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18586</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Europawahl 2019 traten wir an, Europas Versprechen von Frieden und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat, sozialem Ausgleich, Gleichberechtigung und Bewahrung unserer Lebensgrundlagen zu erneuern. Am 26. Mai 2019 hat sich gezeigt, dass den komplexen Fragen einer komplexen Welt nicht mit Populismus und Nationalismus zu begegnen ist. Unser historisches Wahlergebnis von bundesweit 20,5 % und in Dinslaken von 21,85 % ist ein Auftrag für die nächsten 5 Jahren, den Erwartungen und der Verantwortung, die an uns als die Europapartei gestellt werden, gerecht zu werden. Für uns ist Europa kein Thema, das wir alle fünf Jahre in Sonntagsreden besingen. Europa ist für uns ein Vollzeitjob. Deswegen ist es für uns Grüne in Dinslaken nur folgerichtig, dass wir auf allen politischen Ebenen für eine progressive Europäischen Union kämpfen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.1 Wir Grüne fordern die Schaffung <strong>eines Ausschusses für Europäische &amp; internationale Angelegenheiten</strong> im Rat der Stadt Dinslaken oder die Etablierung dieser Themen in bestehende Ausschüsse. Dieses Gremium des Rates soll der zentrale Ort der politischen Debatten um die Europäisierung und Internationalisierung der Stadt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.2 In der Folge soll es auch eine*n <strong>Bürgerbeauftragt*en für Europa &amp; Internationales </strong>geben, um eine viele größere Öffentlichkeit und ein Bewusstsein für die EU schaffen zu können und Bürger*innen interessante <strong>Mit-Mach-Angebote</strong> anbieten zu können. Denkbar sind für uns Bürger*innenplattformen, politische Bildungsarbeit und Projekttage in Schulen oder der Stadtbibliothek, dem Stadtarchiv oder dem Museum Voswinkelshof. Diese könnten sich auch z.B. mit der Arbeit internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen beschäftigen und des SDGs (Sustainable Development Goals).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.3 Die Regionalpolitik der EU ist eine riesige Investitionsmaschine. Fast ein Drittel der Haushaltsmittel der EU fließen in diese Förderungen. Dieses Geld soll sinnvoll, nachhaltig und sozial verwendet werden – auch in Dinslaken. Wir brauchen daher ein optimales und effektives<strong> europäisches Fördergeldmanagement</strong>, damit unsere Stadt keine Förderung verpasst, zu der sie berechtigt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.4 Die Arbeitswelt von morgen ist international vernetze. Immer öfter werden ein oder zwei Semester im Ausland studiert oder an einem Schüler*innenaustausch teilgenommen. Um den Wirtschaftsstandort Dinslaken zu stärken, wollen wir, zusammen mit der Industrie- und Handelskammer und den Wirtschaftstreibenden in unserer Stadt, Auszubildende dabei unterstützen Praktika und andere Austauschprogramme wie <strong>ERASMUS+</strong> in europäische Nachbarländer wahrzunehmen. Hierfür wollen die institutionellen Ressourcen der Stadt stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.5 Dazu gehört für uns auch einen <strong>Europakindergarten</strong> und eine <strong>E</strong><strong>uropaschule</strong> in Dinslaken zu gründen, in welchen bereits früh mehrere Sprachen und europäische Werte vermittelt werden (vgl. 3.34).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.6 Die bereits angesprochene Idee einer dritten Städtepartnerschaft (vgl. 4.35), kann im Kontext einer tiefergehenden europäischen Integration, möglicherweise mit einer <strong>neuen europäischen Partnerstadt</strong> mit Leben gefüllt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.7 70-80% der Regelungen der EU haben Auswirkungen auf die Kommunen. Dinslaken sollte sich daher unbedingt als Teil der <strong>kommunalpolitischen Interessensvertretung in der EU</strong> verstehen. Um sich Gehör in den europäischen Gesetzgebungsverfahren zu verschaffen schlagen wir daher vor, dass die Stadt Dinslaken Mitglied von <strong>Netzwerkorganisationen</strong> europäischer Kommunen, wie z.B. <strong>Eurocities</strong>, werden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8.8 Wir sind davon überzeugt, dass die <strong>Euregio Rhein-Waal</strong> in den Mittelpunkt unserer kommunalpolitischen Planungen gehört. Daher fordern wir mehr grenzüberschreitende Aktivitäten, Kooperationen und Förderprojekte, um den europäischen Austausch zu fördern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 20:59:35 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Kapitel 7: Ökologie und Stadtentwicklung</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18585</link>
                        <author>Ortsvorstand und AK MoVe (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18585</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Stadtentwicklung heißt für uns Grüne, dass wir Stadtteile mit hoher Lebensqualität, guter Infrastruktur, der Erreichbarkeit von öffentlichen Einrichtungen, dem Zugang zu medizinischen Versorgungsangeboten, Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf und Freizeiteinrichtungen ermöglichen wollen. Dabei wollen wir den Zusammenhalt der Menschen in ihren jeweiligen Stadtteilen durch eine klimafreundliche Umwelt und ein sozial verantwortungsvolles Miteinander fördern und stärken. Nur wenn wir es schaffen alle Interessen unserer Mitbürger*innen und die ökologischen Erfordernisse zusammenzubringen, werden wir langfristig in einer lebenswerten und modernen Stadt leben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.1 Wir Grüne setzen uns für eine <strong>nachhaltige Flächenentwicklung</strong> ein, denn Dinslakens Stadtgebiet ist Lebensraum für uns und die Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.2 Damit sich die Innenstadt nicht weiter aufheizt und die Natur ausreichend Raum hat, möchten wir die <strong>Flächenversiegelung</strong><strong>reduzieren</strong>. Zukünftig sollen private Gärten nicht mehr entgrünt werden dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.3 Wir fördern grüne Fassaden, vertikale Begrünung und mehr <strong>Stadtgrün</strong> insgesamt. Dies kann etwa durch <strong>Urban Gardening</strong> im Quartierszentrum gelingen. Die Stadt muss mehr Informationen und Unterstützung, z.B. bei Garagen- oder Dachkonstruktionen, dafür bereithalten, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.4 Aber auch die Stadt muss ihrer Verantwortung für das <strong>Mikroklima</strong> gerecht werden. Deshalb sollen <strong>städtische Flächen</strong> stärker begrünt werden. Am Straßenrand sollen vermehrt <strong>Wildblumen</strong> blühen und auch Kreisverkehre sollen überall in der Stadt begrünt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.5 Wir setzen uns für ein <strong>Grünflächenentwicklungskonzept</strong> ein. Dazu fordern wir eine Analyse der Grünflächen im Sinne ihrer Freizeit- und Erholungsrelevanz, sowie eine Aufstellung der <strong>Entsiegelungspotenziale</strong> in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.6 Im Weiteren fordern wir ein <strong>Kataster für versiegelte Flächen</strong>, welches wir für eine schrittweise Flächenentsiegelung nutzen wollen. Beispielsweise sehen wir bei Parkplätzen eine Möglichkeit für Entsiegelung durch die Verwendung von Rasengitter anstelle von Schotter oder Backsteinen. In einzelnen Fällen befürworten wir die Umwandlung von Parkplätzen zu Baumstandorten (vgl. 7.6).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.7 Wir Grüne wollen den <strong>Baumbestand</strong> schützen und mit <strong>Klimafolgeanpassungsmaßnahmen</strong> fit für die in Zukunft häufiger auftretenden Hitzetage machen. Dazu gehört für uns auch, dass wir Mischwälder befürworten und uns eine möglichst breite Biodiversität in unserer Stadt wünschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.8 Echter <strong>Baumschutz</strong> heißt für uns auch die Prüfung des Baumbestandes vor Genehmigung eines Bauvorhabens. Planungen müssen möglichst so ausgerichtet sein, dass Bäume nicht gefällt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.9 Gleichzeitig wollen wir den Baumbestand in der Stadt durch <strong>Neupflanzungen</strong> und <strong>Alleenprogramm</strong> deutlich erweitern. Dazu können wir uns die Ermöglichung von Spendenbäume, eine Offensive für Baum-Pat*innenschaften und eine <strong>Aktualisierung der Baumschutzsatzung</strong> vorstellen (vgl. 7.27).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.10 <strong>Grüner Städtebau</strong> insgesamt ist für uns urban, lebenswert und zukunftsorientiert. „Grün Bauen“ ist für uns eine Marke die die Klimaveränderungen beachtet und die sozial-ökologische Schaffung von Wohn- und Lebensraum ermöglicht und dies als eine herausragende kommunale und privatwirtschaftliche Aufgabe versteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.11 Dinslaken ist attraktiver <strong>Zuzugsort</strong>. Dies zeigt sich auch an steigenden Mieten und Preisen für Eigentum. Um drohenden Flächenfraß für den steigenden Bedarf an Wohnraum zu vermeiden, ist eine behutsame und lebensfreundlich gestaltete <strong>Wohnraumverdichtung</strong> notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.12 Dazu gehört für uns auch die <strong>Überbauung von eingeschossigen Lebensmitteldiscountern</strong> mit Wohnraum. Bestehende Beispiele in deutschen Großstädten könnten in Dinslaken als Vorbild dienen und wo möglich realisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.13 Ergänzend sollen <strong>Baulücken</strong> im innerstädtischen Raum geschlossen und wertvolle Leerflächen angemessen genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.14 Mehrfamilienhäuser, Eigenheime und öffentliche Gebäude im urbanem Raum sollen durch <strong>Fassaden- und Dachbegrünungen</strong>, Straßen mit Alleecharakter und wo immer möglich mit begrünten Gärten und Vorgärten Heimat für Dinslakener Bürger*innen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.15 <strong>Frischluftschneisen</strong> und in das Stadtbild integrierte Springbrunnen und <strong>Wasserspiele</strong> können in sommerlichen Hitzeperioden zur Abkühlung beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.16 <strong>Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden</strong> müssen in einer Stadt der Zukunft obligatorisch sein. Die Förderung von PV-Technik auf privaten Flächen wollen wir dabei bestmöglich gefördert wissen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.17 Städtische Grünflächen sollen <strong>insektenfreundlich</strong> bepflanzt und mit Hilfe von <strong>Insektenhotels</strong> eindeutig Zeichen gesetzt werden. Zu einen gelingenden <strong>Insektenschutz</strong> sind für uns mehr <strong>Blühstreifen</strong> verpflichtend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.18 Wir Grüne wünschen uns ein <strong>Nachtlichtkonzept</strong> für Dinslaken. Es soll evaluiert werden, wo nachts Laternen ausgeschaltet sein können, ohne Angsträume entstehen zu lassen. Dafür können wir uns Lösungen über Bewegungsmelder oder Bewegung nutzende Lichtanlagen vorstellen. Ziel muss es sein, <strong>Lichtverschmutzung</strong> zu vermeiden und damit sowohl Energie zu sparen als auch die Tierwelt zu schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.19 Dazu setzen wir Grüne uns für eine <strong>gemeinwohlorientierte Bodenpolitik</strong> ein. Wir kämpfen gegen die weitere Privatisierung von öffentlichem Grund und Boden. Bei der Vergabe öffentlichen Bodens wollen wir genossenschaftliche Wohnformen gegenüber anonymen Finanzinvestor*innen vorziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.20 Wir wollen öffentliche Grundstücke vermehrt an <strong>Wohnbaugenossenschaften</strong> für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen und gezielt alternative Wohnformen, wie das Mehrgenerationen Wohnen sowie mehrgeschossige TinyHouses und TinyFlats fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.21 Wir Grünen stehen für <strong>sozial gerechtes Wohnen</strong> in Dinslaken. Die Wohnung ist der Ort, an dem wir Familien und Lebensgemeinschaften gründen, unsere Freizeit verbringen und an dem wir bis ins hohe Alter hinein selbstbestimmt leben wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.22 Die Spekulation mit Wohnraum wollen wir eindämmen und <strong>soziale Verdrängung verhindern</strong>. Wir stehen für <strong>bezahlbare Wohnungen</strong> in lebenswerten Stadtteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.23 Bei der Neugestaltung des <strong>Trabrennbahn-Areals </strong>stehen wir für ein sozial-ökologisches Wohnquartier im innerstädtischen Raum. Die Bürger*innenbeteiligung hat ergeben, dass sozialer Wohnungsbau, ökologisches Bauen mit Dachbegrünungen, regenerative Energien und E-Mobilität, Mehrgenerationenhäuser und Erhalt von Grünflächen zentrale Themen bei der Realisierung des Bebauungskonzeptes sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.24 Wir Grüne in Dinslaken setzen uns für eine konsequent ökologisch-nachhaltige, klimafreundliche und sozial gerechte Umsetzung des Bebauungskonzeptes ein. Wie fordern die Stadt Dinslaken und die <strong>Dinfleg</strong> (Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft) auf, diese Wünsche ernst zu nehmen und auch bei kommenden Projekten miteinzubeziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.25 Der Verwendung von <strong>Naturbaustoffen</strong> aus nachwachsenden Roh- und Dämmstoffen als Alternative zu konventioneller Bautechnik, wollen wir steigende Bedeutung zukommen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.26 Die Nutzung von <strong>Kraft-Wärme-Kopplung </strong>soll bei zukünftigen Planungen und der Überarbeitung von Bebauungsplänen weiter in den Fokus gerückt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.27 Unsere progressiven und nachhaltigen Ideen wollen wir in einem neuen <strong>Stadtteilentwicklungskonzept </strong>für ein gemeinsames und tolerantes Miteinander in lebenswerten Stadtteilen festhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.28 Ein Aspekt für städtisches Wohlbefinden ist für uns auch, dass wir uns überall möglichst sorgenfrei bewegen können müssen. <strong>Angsträume</strong> sollen daher planerisch vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.29 <strong>Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten</strong> erhöhen das Verantwortungsbewusstsein der Menschen und ihre Bereitschaft, sich in ihre Nachbarschaft einzubringen. Wir Grüne fordern daher möglichst viel und echte Mitbestimmung bei allen zukünftigen <strong>Großprojekten</strong> in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.30 Um Dinslaken auch in der <strong>Dateninfrastruktur</strong> nach vorne zu bringen, soll in Zukunft immer wenn eine Straße geöffnet wird und neue Rohre verlegt werden auch die nächste <strong>Highspeed-Leitung</strong> mitgeplant und verlegt werden. Nur so kann unsere Stadt wirklich und verlässlich zu einer<strong> Smart City </strong>werden und dies auch bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.31 Wir wollen <strong>städtische Infrastruktur </strong>wie Bürger*innenbüros, Angebote der Stadtbibliothek oder der Wertstoffentsorgung <strong>dezentral</strong> verfügbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.32 Wir fordern <strong>Recycling-Sammelaktionen</strong> wie z.B. von alten Handys weiter zu etablieren, die Recyclingquote zu erhöhen und die Abfallsituation durch Aktionen wie „Dinslaken plastikfrei“ zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.33 Zur Reduzierung von Abfall fordern wir eine <strong>Verpackungssteuersatzung</strong>, wie es sie in anderen Städten bereits gibt. Dadurch wollen wir den immensen Ressourcenverbrauch durch Einwegverpackungen über die Einführung einer kommunalen Abgabe eindämmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.34 Daneben wollen wir die Einrichtung eines <strong>Unverpacktladens</strong> in Dinslaken ermöglichen, <strong>Foodsharing</strong> in Dinslaken zu etablieren und nach Möglichkeiten suchen wie wir dem Thema <strong>Containern</strong> in unserer Stadt positiv begegnen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.35 Wir fordern <strong>regionale </strong>und möglichst biologisch angebaute<strong> Lebensmittel</strong> in öffentlichen Einrichtungen und befürworten <strong>vegetarisches und veganes Catering</strong> bei allen öffentlichen Veranstaltungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.36 Daneben streben wir eine nachhaltige Integration und <strong>Vernetzung der Nahrungsmittelproduktion</strong> in unserer Stadt und mit den benachbarten Gemeinden an. Es gilt eine Übersicht aller aktuellen und möglichen Anbauformen zu erstellen und marktgerecht zu koordinieren, um regionale Landwirtschaft und zu förderndes <strong>Urban Farming </strong>abzustimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.37 Wir fordern eine <strong>städtische Agrikultur</strong>, welche städtische und möglicherweise öffentliche Immobilien umfunktioniert und direkt in der Stadt Lebensmittel produziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.38 Daneben wollen wir ein <strong>Landwirtschafts-Monitoring</strong>, welche die Anbauformen in unserer Stadt und die eingesetzten Pestizide erhebt. Dazu gehört für uns auch die Begleitung der <strong>Haltungsformen </strong>im Sinne des Tierschutzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.39 Wir Grüne wollen den <strong>Tierschutz</strong> sowohl für Haus- als auch für Nutz- und Wildtiere großschreiben. Das bedeutet für uns, dass wir die Durchsetzung und Kontrolle der <strong>Kastrationspflicht</strong> von Katzen ernstnehmen wollen, aber auch die <strong>Tierheime</strong> in Zukunft besser unterstützen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.40 Der <strong>Artenschutz</strong> hat viele Gesichter. Ein besonderer Punkt für uns ist, dass wir Zonen der <strong>Ruhe für Waldtiere</strong> besser schützen wollen. Ein erfolgreiches und attraktives Naherholungsgebiet für Tourist*innen muss auch stressfrei von Wildtieren bewohnbar sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.41 Um Tierarten im Kontext von Bauvorhaben besser schützen zu können, benötigen wir eine <strong>Bestandsaufnahme aller wildlebenden Tiere</strong> im Stadtgebiet. <strong>Grünbrücken</strong> sind für uns mögliche Instrumente, um <strong>Wildtierwanderrouten</strong> zu schützen und zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.42 Wir Grüne fordern <strong>Naturschutzzonen</strong> auszuweiten und dem Landschafts- und Naturschutz Vorrang zu geben. Es sollen keine neuen Großbaugebiete im Außenbereich zugelassen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.43 Im <strong>Gewässerschutz</strong> sind wir mit der Renaturierung des Rotbach und der Emscher auf einem guten Weg. Gleichzeitig fehlt ein nachhaltiges und ökologisches <strong>Konzept für Wasser in der Innenstadt</strong>. Es gilt zu prüfen inwiefern die Renaturierungsmaßnahmen in der Innenstadt fortgesetzt werden können, wo es möglich ist Wasser an die Oberfläche zu holen, Rigolen um Regenwasser aufzufangen besser genutzt werden könnten, wasserdurchlässiges Pflaster empfehlenswert wäre und wo die Stadt im <strong>Hochwasserschutz </strong>noch Nachholbedarf hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7.44 Den Raubbau an der Natur wollen wir möglichst überall reduzieren oder verhindern. Daher setzen wir uns auch hier vor Ort weiter dafür ein den <strong>Kiesabbau</strong> in unserer Region zu unterbinden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 20:56:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Kapitel 6: Soziales</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18584</link>
                        <author>AK Queer (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18584</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch im sozialen Bereich wollen wir Grüne in Dinslaken die Zukunft unserer Stadt positiv gestalten und auf alle Interessen unserer Bürger*innen eingehen. Daher haben wir Forderungen entwickelt die sich auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe, Senior*innen, Integration, Gleichstellung und Queer beziehen. Im Vordergrund steht für uns, dass wir für Vielfalt einstehen wollen, denn sie bereichert unsere tolerante, weltoffene und bunte Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.1 Wir setzen uns dafür ein, dass alledie gleichen Chancen haben und dass in allen Bereichen <strong>Gleichstellung</strong> berücksichtigt wird. Ein wichtiger Schritt dafür, ist es unserer Meinung nach, ausreichend finanzielle Mittel für die Arbeit der <strong>Gleichstellungsbeauftragten</strong> zur Verfügung zu stellen. Ziel ist so unter anderem, dass wir eine ausgewogene Verteilung bei Einstellungen und Führungspositionen in der Stadtverwaltung sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.2 Ebenso fordern wir, dass der <strong>Frauenförderplan</strong> der Stadtverwaltung vollumfänglich umgesetzt wird und in allen Entscheidungen Genderbelange berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.3 Wir setzen uns für <strong>Frauen- und Männerberatungsstellen</strong> ein und fördern diese. Dies gilt ebenso für die <strong>Opferberatungen</strong> von Kindern, Frauen und allen Opfern häuslicher und physischer wie psychischer Gewalt. Daher unterstützen wir das Dinslakener <strong>Frauenhaus</strong> und fordern ausreichend Plätze, um allen Betroffenen helfen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.4 Wir wollen die Lebenssituation von Frauen und Mädchen verbessern, indem wir u. a. politische <strong>Frauentreffs</strong> sowie den <strong>Gründerinnen- und Unternehmerinnentreff</strong> (GUT) unterstützen und fördern. Mädchen und Frauen wollen wir auch in der Ausbildung und Ausübung von sog. typ. Männerberufen unterstützen und setzen daher auch auf eine Ausweitung des <strong>Girls Days</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.5 Wir fordern und fördern <strong>Treffpunkte</strong> für <strong>LGBTQ</strong>. Wir unterstützen beispielsweise das Cafe „Together Dinslaken“ für lesbisch, schwule, bisexuelle Jugendliche bis 27 Jahre. Gemeinsam mit Verbänden wie Lesben in NRW, dem Schwulen Netzwerk NRW und „queere Jugend“ wollen wir eigene Projekte entwickeln und zur Stärkung der LGBTQ-Community in Dinslaken beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.6 Eine <strong>gute Jugendarbeit in Dinslaken,</strong> z.B. in Form der aufsuchenden Jugendarbeit (AJA), wird mit uns Grünen garantiert. Die ehrenamtliche Jugendkneipen- und Jugendkulturszene sowie mehr Freiräume und Möglichkeiten müssen für die Jugendlichen garantiert und neue Konzepte erarbeitet werden. Dabei wollen wir nicht für die Jugendlichen sondern mit den Jugendlichen an diesen gemeinsamen Projekten arbeiten. Dadurch, dass die Jugendlichen Verantwortung für ihre Stadt übernehmen, wird Dinslaken erst lebenswert. Dabei denken wir an die Jugendzentren im ND-Heim und dem Pestalozzidorf, an das Hexenhaus, die Kutscherstube und möglicherweise an ein Jugendcafé in der Neutorgalerie (vgl. 4.24).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.7 Wir Grüne in Dinslaken wollen <strong>keine Armut</strong> zulassen. Daher wollen wir allen Kindern in Dinslaken mehr Teilhabe am Gemeinwesen ermöglichen, indem wir die Ressourcen in einem Netzwerk entlang der Dinslakener Präventions- und Bildungskette bündeln, um Kinderarmut zu bekämpfen. Mit Hilfe u. a. von Sponsor*innen wollen wir Kindern und Jugendlichen, beispielsweise ermöglichen Lernförderung, Sportvereine, Kulturveranstaltungen und Museen kostenfrei zu besuchen. Daneben müssen die bestehenden Möglichkeiten des Bundes und des Landes besser beworben und aktiv dazu ermutigt werden diese zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.8 Die sichtbare <strong>Wohnungslosigkeit</strong> in unserer Stadt, die sich insbesondere auf die Innenstadt und das Bahnhofsviertel fokussiert, offenbart die Lücken in unserem Sozialstaat. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass diese Lücken weiter geschlossen werden. Hierfür möchten wir unter Einbindung der in diesem Bereich engagierten Vereine und Organisationen gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine <strong>Bahnhofsmission</strong> als zentrale Anlaufstelle für wohnungslose Mitbürger*innen einrichten, die flexibel und unkompliziert Schutz gewährt und als Zugang zu Sozial- und Suchtberatungsangeboten genutzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.9 Wir setzen uns dafür ein, die ehrenamtliche und städtische Sozialarbeit in den Bereichen <strong>Drogenhilfe und Suchtberatung</strong> sowie den Zugang der Betroffenen zu diesen Angeboten zu vernetzen und besser auszustatten. Dazu gehört eine zentrale Anlaufstelle (z.B. in Form einer Bahnhofsmission).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.10 Wir Grüne wollen für Dinslaken eine <strong>alternative Senior*innenpolitik</strong>. Dazu gehört es für uns auch sich weg von den alt bekannten Strukturen von Pflegeheimen zu bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.11 Menschen in Dinslaken müssen im öffentlichen Raum <strong>barrierefreie Zugänge</strong> zu allen Einrichtungen haben. Hier erwarten wir Grüne eine regelmäßige Überprüfung der vorhandenen Gegebenheiten und Anpassung im öffentlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.12 Darüber hinaus brauchen wir in Dinslaken eine strukturierte <strong>kommunale Unterstützung von Pflegenden</strong> und pflegenden Angehörigen. Solch ein Angebot soll über die kirchlichen und sozialen Träger hinausgehen und gleichzeitig eine <strong>Modernisierung der Dinslakener Altenbegegnungsstätten</strong> bedeuten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.13 Gesellschaftlicher Zusammenhalt beginnt in der direkten Nachbarschaft. Wir möchten eine <strong>organisierte Nachbarschaftshilfe</strong> im Rahmen eines Quartiersmanagements stärken, bei der haushaltsnahe Dienstleistungen für die Gemeinschaft erbracht werden (vgl. 4.34).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.14 Vor allem in Neubaugebieten können durch <strong>generationenübergreifende Wohnkonzepte</strong> Synergieeffekte des Zusammenlebens von Jung und Alt genutzt werden, wie es zum Beispiel das Projekt GeparDIN an der Hagenstraße verdeutlicht. Das in der Planung befindliche Quartier der Trabrennbahn sollte ein weiteres Projekt beinhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.15 Wenn wir an alle Generationen in unserer Stadt denken, denken wir natürlich auch an die Kinder in unserer Stadt. Wir fordern <strong>optimale Bedingungen für eine gute Kindheit</strong> in unserer Stadt. Dazu gehören kulturelle und sportliche Angebote, gute Spielplätze und kurze Wege zu Grundschulen, aber ganz besonders der Blick auf diejenigen, denen es nicht so gut geht. Daher fordern wir ein <strong>Handlungskonzept für frühkindliche Entwicklung</strong> mit einem Fokus auf sozial-benachteiligte Stadtteile.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.16 Auch Dinslaken bleibt von dem anhaltenden Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt nicht unberührt. Während Zuzüge in die Stadt vermehrt zum Neubau von hochwertigem <strong>Wohnraum </strong>bzw. zur Luxussanierung von Bestandswohnraum führen und die Entwicklung bei den Preisen und Mieten weiter verschärfen, bleibt <strong>sozialer Wohnungsbau</strong> häufig auf der Strecke. Wir setzen uns dafür ein, bei Neubauprojekten stadtweit eine Mindestquote an gefördertem Wohnraum von einem Drittel zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.17 Darüber hinaus wollen wir <strong>bezahlbaren Wohnraum</strong> für alternative Wohnprojekte ermöglichen. Dazu gehört auch die Gründung und Förderung genossenschaftlichen Wohnens bei der wir auch die Wohnbau Dinslaken GmbH miteinbeziehen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.18 Wir unterstützen das Beratungsangebot der <strong>Verbraucherzentrale i</strong>n Form von Personal, Informationsmaterialien, Bekanntmachung etc. Anfallende Kosten sollen für Bedürftige erstattet werden können und dies offensiv beworben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.19 Eine <strong>gute Integration</strong> hat viele Gesichter. Wir Grüne in Dinslaken wollen die Willkommenskultur leben und gerne ein sicherer Hafen für alle Notleidenden sein. Wir unterstützen ausdrücklich die Arbeit von Organisationen wie z.B. dem Flüchtlingsrat, dem Förderverein Fliehburg, der Seebrücke, dem Dinslakener Bündnis gegen Rechts oder Dinslaken stellt sich quer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.20 Durch eine organisierte Lehrstellenbörse können wir Jugendliche und Erwachsene<strong> in das Leben der Stadt einbinden</strong>. Das gleiche gilt für entsprechende Angebote von Vereinen, aber auch einer konsequenten <strong>Sprachförderung</strong> für Geflüchtete, Geduldete und nachfolgende Generationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.21 Um auf die spezielle Lebenssituation dieser Menschen aufmerksam zu machen, unterstützen wir Organisationen und Projekte, die diese Fluchtgeschichten sammeln, erzählen und ausstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.22 Für alle Angekommenen wünschen wir uns eine möglichst <strong>dezentrale Unterbringung</strong>. In Fällen wo dies nicht anders möglich ist, setzen wir uns für menschenwürdige Standards ein. Dies gilt für uns besonders in Bezug auf die <strong>Erhaltung der Qualitätsstandards</strong> an der Fliehburg. Dabei geht es nicht nur um eine angemessene Unterbringung, sondern auch um eine gute digitale Infrastruktur und eine enge Anbindung an die Aktivitäten in unserer Stadt. Geflüchtete sollen sich zu jeder Zeit willkommen fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.23 Insgesamt wollen wir mehr <strong>Projekte für benachteiligte Personengruppen</strong>. Dabei wollen wir an alle denken und niemanden vergessen. Dabei soll es gelingen auch gemeinsam Projekte zu gestalten und verschiedene Gruppen zusammen zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.24 Wir Grüne wollen die <strong>Barrierefreiheit</strong> im öffentlichen Raum weiter stärken. Dabei denken wir an alle öffentlichen Flächen wie Friedhöfe, Marktstraßen und -plätze, an die Schulen, aber auch an das Rathaus und alle städtischen Einrichtungen. Beschwerden sollen zentral gesammelt, öffentlich gelistet und nacheinander und nachvollziehbar abgearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.25 Wir wollen die <strong>Erwerbslosen in unserer Stadt</strong> nicht allein wissen. Sie sollen am Vereinsleben teilhaben, an Kulturveranstaltungen teilnehmen können und aktiv beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützt werden. Wir finden das BIZ ist zu weit weg. Daher wollen wir den Standort der Arbeitsagentur erhalten und die Beratungsleistungen ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.26 <strong>Bettler*innen</strong> und <strong>Wohnungslose</strong> in unserer Stadt müssen angemessen und respektvoll behandelt werden. Wir möchten auf die Menschen zugehen und Angebote zur Hilfe anbieten. Verdrängung löst keine Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6.27 Wir Grüne in Dinslaken stehen ein <strong>gegen Rechts</strong>. Rechtsextremismus und jeder Form von Nationalismus treten wir entgegen und fördern alle Projekte von Prävention bis zu Aussteiger*innenprogrammen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 20:53:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Kapitel 5: Sport</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18582</link>
                        <author>AK KuS (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sportlandschaft in Dinslaken mit ihren zahlreichen Vereinen und Angeboten ist für uns Grüne ein wichtiger Bestandteil für das gemeinsame Leben und Miteinander, sowie den gesellschaftlichen Austausch in unserer Stadt. Sport ist für uns Grüne dabei nicht nur eine Möglichkeit in Kontakt zu treten, sondern auch essenziell für unsere Gesundheit, die politische Bildung und die Vermittlung von Werten und Moralvorstellungen. Daher möchten wir das sportliche Angebot in Dinslaken so vielfältig wie möglich gestalten und die Vereinsmitglieder und Sporttreibenden dabei unterstützen ihren Hobbies unter den besten Bedingungen so gut es geht nachgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.1 Wir Grüne in Dinslaken fordern ein neu aufgelegtes und modernes <strong>Sportentwicklungskonzept</strong>, welches die aktuelle Lage der Sportvereine, wie deren Mitgliederzahlen und -entwicklung, deren Platzanlagen, Sporthallen und Räumlichkeiten, sowie Probleme und Potenziale abbildet, den Stadtsportverband einbindet und Wünsche und Visionen aus der Bevölkerung miteinbezieht. Dabei wollen wir in die Zukunft schauen, Traditionen ernstnehmen, aber uns auch trauen neue Wege zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.2 Unser zentrales Ziel ist es, die <strong>Sportförderung</strong> in Dinslaken im Allgemeinen voranzutreiben und Menschen für den <strong>Sport vor Ort</strong> zu begeistern. Wir möchten die junge Generation in den Schulen für den Sport begeistern und es den Vereinen ermöglichen, beispielsweise über Thementage, gezielt für sich zu werben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.3 Uns Grünen geht es dabei um die <strong>Breitensportförderung</strong> und nicht die Bevorteilung einzelner Interessen. Alle Sportarten stehen für uns gleichberechtigt nebeneinander. Dinslaken ist ein attraktiver Sportstandort zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.4 Für die <strong>Talentförderung</strong> oder Schwerpunktsetzung für einzelne Sportarten sehen wir daher, auch aufgrund zahlreicher bekannter und erfolgreicher Sportler*innen aus unserer Stadt, große Potenziale als Einzugsgebiet und begrüßen und unterstützen mögliche Initiativen von Vereinsseite in diesem Kontext.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.5 Dies beinhaltet für uns die <strong>zentrale Werbung</strong> für Sport in Dinslaken über eine Online-Plattform mit einer attraktiven Übersicht aller Angebote, welche über die bisherige Auflistung der Vereine auf der stadteigenen Homepage hinaus geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.6 Ebenso befürworten wir Grüne <strong>stadtweite Sport-Events</strong>, wie z.B. den „City-Lauf“, das Stadtradeln, die Eisstock-Challenge oder die Organisation von besonderen und <strong>international beachteten Sportveranstaltungen</strong>, welche etwa im Bereich Timber-Sports, Darts oder Hockey bereits erfolgreich durchgeführt worden sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.7 Da es auch viel individuell betriebenen Sport gibt, liegt uns unter anderem auch die Ermöglichung von <strong>Sport im Grünen</strong> sehr am Herzen. Dazu gehört für uns die Wiederbelebung des öffentlichen Raums durch Angebote in städtischen Anlagen wie dem Stadtpark, Bergpark, entlang des Rotbachs oder im Wohnungswald beispielsweise über wetterfeste Schachspiele, Slacklines, Trimm-Dich-Pfade, Freeletics-Parcours und Freizeitradrouten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.8 In diesem Zusammenhang sehen wir Grüne in Dinslaken es als wichtig an <strong>attraktive öffentliche Spiel- und Sportplätze</strong> vorzuhalten. Dazu gehören für uns auch unter anderem der PDS (Park der Sonne) zum Skaten und BMX fahren, der Stadtpark, die Amalienwiese, der Bergpark, die Anlagen an der Industriestraße und dem Rutenwall, Auf dem Loh/Eierwiese, der Spinnen-Spielplatz und die vielen weiteren Orte für sportliche Aktivitäten und die Freizeitgestaltung von Jung und Alt. Hier gilt es stets um Anpassungen an moderne Anforderungen, wie etwa unter dem Stichwort Generationsspielplätze, bemüht zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.9 Neben der <strong>Generationengerechtigkeit</strong> im Sport wollen wir auch eine <strong>Stadtteilgerechtigkeit</strong> mitdenken. Hier gilt es ein Gleichgewicht zwischen kommunalen Ausgaben und kurzen Anfahrtswegen sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.10 Im Bereich des <strong>Schwimmsports</strong> ist es der Dinslakener Politik in den letzten Jahren leider nicht gelungen, den Anforderungen ausreichend gerecht zu werden. Wir Grüne in Dinslaken bedauern diese Entwicklung sehr und hätten uns ein tragbares <strong>Bäderkonzept</strong> gewünscht, um das Freibad in Hiesfeld erhalten zu können. Nun gilt es durch einen offenen Diskurs und möglichst viel <strong>Beteiligung</strong> die aktuelle Sachlage möglichst im Sinne aller Dinslakener*innen zu befrieden. Das Vorhalten eines Lehrschwimmbeckens und der möglichst konsensuale Betrieb des DINamare sind dabei unabdingbar. Die möglichst transparente und bürger*innennahe Planung und Kommunikation durch die Dinslakener Bäder GmbH ist für uns unerlässlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.11 Für die Zukunft ist uns wichtig, dass Schwimmmöglichkeiten gut und einfach zu erreichen sind. <strong>Schwimmen und Schwimmkurse in der Nähe</strong>sollen die Regel und nicht die Ausnahme sein. Dazu gehört auch, dass die Anzahl der <strong>Nicht-Schwimmer*innen</strong> in Dinslaken weiter sinken soll und dafür auch Landes- oder Bundesmittel genutzt werden müssen. Beispielshaft ist für uns das Programm „Schwimmen lernen in NRW“, welches über die Zusammenarbeit vom Stadtsportverband Dinslaken, dem Fachdienst Schule und Sport, den Schwimmvereinen und der Dinslakener Bäder GmbH sicherlich im Sinne der Schüler*innen gelingen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.12 Für alle Sportanlagen soll es eine möglichst <strong>optimale Auslastung</strong> geben. Im Bereich der Sporthallen muss dabei ein Ausgleich zwischen den verschiedenen Wünschen der diversen Vereine und den Anforderungen des Schulbetriebs geben. Es müssen <strong>ausreichend Hallenzeiten</strong> vorgehalten und notfalls Ausweichmöglichkeiten ermöglicht und gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.13 Dies gilt auch für die Zukunft der <strong>Eissporthalle</strong> deren regionale Bedeutung und Zugkraft nicht unterschätzt werden darf. Für uns Grüne ist es dabei wichtig, Fragen wie jene der Energieeffizienz und der Nutzung im Sommer bzw. in der „eisfreien Zeit“ für andere Events mitzudenken und die bestehenden Angebote wie das Eismärchen und den Eiskunst- und Eishockey-Sport zu erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.14 Als eine wichtige Zukunftsfrage betrachten wir auch die gemeinsame Zukunft der Dinslakener <strong>Fußballvereine</strong>. Mit der <strong>Modernisierung der Platzanlagen</strong> ist ein wichtiger Schritt bereits gegangen worden. Je nach Entwicklung der Mitgliederzahlen und der Anzahl der Mannschaften darf es nun keine Denkverbote geben, sondern muss sich vielmehr darum bemüht werden gemeinsam Visionen zu gestalten und Wege zu finden Traditionen und mögliche Potenziale zusammenzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.15 Dem Fußball kommt durch seine überproportionale Beachtung eine besondere Bedeutung zu. Daher setzen wir uns dafür ein, dass in den Fußballverein, wie in allen anderen Sportvereinen, die <strong>grundlegenden Werte</strong> unseres gesellschaftlichen Miteinanders vermittelt werden. Wir unterstützen Fortbildungen für Übungsleiter und Funktionär*innen, um für diese Themen zu sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.16 Sollten die Vereine für diese und alle anderen <strong>sportspezifischen Weiterbildungen</strong> keine ausreichenden Budgets vorhalten können, sehen wir die Stadt in der Pflicht sie dabei zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.17 Die <strong>Sicherheit</strong> beim Ablauf von Sport- und Wettkampfveranstaltungen ist für uns wichtig. Kein Mensch darf eine Platzanlage mit Angst betreten oder verlassen. Daher setzen wir uns für Maßnahmen und Konzepte für Sport-Events ein, welche es den Vereinen ermöglichen sollen ehrenamtliche Ordner*innen bereitstellen zu können, um bei möglichen Fällen das Hausrecht ausüben und ein friedliches Miteinander sicherstellen zu können. Dinslaken soll eine<strong> Stadt des fairen Sports</strong> sein und bleiben, ohne dabei einen gesunden sportlichen Wettkampfgedanken zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.18 Die letzten Entscheidungen liegen immer bei den Vereinen selbst, aber auch beim <strong>Handball</strong> können wir uns vorstellen offen über neue Konstellationen nachzudenken und so den <strong>Handballstandort Dinslaken</strong> in neue Dimensionen vorrücken zu lassen. Wir wissen, für alle Sportarten, um die Bedeutung von <strong>Derbys</strong> in unserer Stadt. Die möglichen Vorteile durch eine gemeinsame Planung und eine gemeinsame sportliche Zukunft scheinen allerdings große Strahlkraft erhalten zu können und sollten unserer Meinung positiv begleitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5.19 Zuletzt gab es in Dinslaken Diskussionen, um die Ermöglichung <strong>interkultureller Fanclubs</strong>. Wir Grüne in Dinslaken finden, dass solange die grundlegenden politischen Überzeugungen dieser, und generell jeglicher, Fanclubs mit unseren Werten von einem gesellschaftlichen vereinbar sind, sie sich offen organisieren und alle Dinslakener*innen dort willkommen sind, es keinen Grund geben darf, dieses gemeinschaftliche Zusammenleben zu beeinträchtigen oder zu verhindern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 19:58:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Kapitel 4: Kultur</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18581</link>
                        <author>AK KuS (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18581</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Dinslaken setzen uns für eine lebendige, vielfältige und gut vernetzte Kulturszene in unserer Stadt ein. Dabei ist uns der enge Kontakt mit den Kulturschaffenden ein großes Anliegen. Im Vordergrund stehen für uns der Erhalt und Ausbau der bisherigen Möglichkeiten und Angebote, sowie die Offenheit für neue Ideen und Projekte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.1 Eines unser Anliegen ist es, ein <strong>Kommunales Kulturnetzwerk</strong> zu etablieren und die bisherigen Vernetzungsschritte dazu auszuweiten. Wir befürworten daher eine <strong>Kultur-Plattform</strong> die Akteure wie die Freilicht AG, Parkwerk, Kraftwerk, die Blaue Bude, den Förderverein Burghofbühne, den Filmclub Dinslaken, den Kulturkreis, die Heimatvereine oder bspw. den Mühlenverein verbinden und deren Angebote noch besser zentral bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.2 Eine gemeinsame und <strong>abgestimmte Veranstaltungs- und Programmplanung</strong> soll in diesem Zuge intensiviert werden und über ein einheitliches regionales Marketing den Kulturstandort Dinslaken fördern und als Marke noch besser positionieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.3 Die Möglichkeiten einer <strong>zentrale*n Ansprechpartner*in</strong> der Verwaltung sollen dabei ausgeweitet werden und den Dinslakener Kulturschaffenden und NGOs proaktiv, verbindend und unterstützend zuarbeiten. Ein Ziel ist es unter anderem die Arbeit von DinTage, DinEvent und Kulturamt noch enger miteinander zu verzahnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.4 Ergänzend können wir uns vorstellen, eine Art <strong>Aufsuchende Kulturarbeit</strong> (AKA) analog zur Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA) zu etablieren und gleichzeitig das <strong>Beschwerdemanagement</strong> und die dazugehörige Stelle der Stadtverwaltung bekannter zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.5 Daneben befürworten wir ein <strong>Pat*innenprogramm</strong> bei denen Personen, welche in unserer Stadt kulturell aktiv sind oder Erfahrungen in diesem Bereich haben, als <strong>Kulturmentor*innen</strong> für Kinder und Jugendliche sich ehrenamtlich engagieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.6 Dazu gehört für uns auch, dass es von Seiten der städtischen Kulturförderung eine klare und offen beworbene Anlaufstelle für <strong>Bürger*inneninitiativen</strong> gibt. Diese soll Ideen aufnehmen und es bspw. über <strong>Bürger*innenstiftungen</strong> Spendensammlungen für kulturelle Zwecke erleichtern. Bestehende Stiftungen wie z.B. die Stiftung Ledigenheim sollen weiter von der Stadt in Ihrer Arbeit unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.7 Wir wollen den <strong>Social-Media-Auftritt</strong> der Stadt weiter ausbauen und für alle Generationen einen möglichst übersichtlichen, barrierefreien und modernen Zugang zu den kulturellen Aktivitäten in Dinslaken ermöglichen. Dabei sollen nicht nur städtische, sondern alle Kulturveranstaltungen in unserer Stadt zentral, ansprechend und intuitiv nutzbar beworben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.8 Dabei liegen uns <strong>barrierefreie Kulturerlebnisse </strong>besonders am Herzen. In Zukunft muss es mehr Angebote mit Gebärdendolmetscher*innen, Untertiteln oder vergleichsweisen Zugängen für die Kultur in unserer Stadt geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.9 Unser Wunsch ist es, insgesamt das <strong>kulturelle Zusammenleben</strong> in unserer Stadt und Veranstaltungen wie das Sommerfest an der Fliehburg, die interkulturellen Tage und „Dinslaken kocht“ zu fördern. Für uns ist wichtig, dass Kulturveranstaltungen in unseren Stadtteilen auf Toleranz und Weltoffenheit basieren. Nationalistische Veranstaltungen wie jene der Grauen Wölfe in Lohberg lehnen wir ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.10 Wir Grüne setzen uns für den Erhalt der <strong>Gedenkkultur</strong> in Dinslaken ein. Für uns gilt: Kein Vergessen! Wir unterstützen die weitere Verlegung von Stolpersteinen und engagieren uns konsequent gegen Rechts. Ein anderer wichtiger Aspekt der Erinnerung ist für uns unsere <strong>Bergbauvergangenheit</strong>, die Zeche Lohberg und unsere Industriekultur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.11 Dies schließt für uns den Erhalt und die Schaffung städtischer <strong>Kultur-Denkmäler</strong> und <strong>Kunstobjekte</strong> auf öffentlichen Flächen unabdingbar mit ein. Dazu gehören für uns auch <strong>Kunstaktionen</strong> als Zeichen für Toleranz wie der „Engel der Kulturen“ in Voerde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.12 Das <strong>Stadtarchiv</strong> ist für uns dabei ein wichtiger Bestandteil. Hier müssen wir das vorhandene Angebot attraktiver gestalten, die Öffnungszeiten verbessern, aber besonders die Digitalisierung der Akten vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.13 Für das <strong>Museum Voswinkelshof</strong> wünschen wir uns, dass Dinslakener Künstler*innen vermehrt die Möglichkeiten erhalten, ihre Exponate und Kunst zu zeigen. Ziel muss es sein, die Besucher*innenzahlen weiter anzuheben. Freier Eintritt und der virtuelle 360°-Rundgang durch die Dauerausstellung des Museums sind dabei bereits entscheidende Schritte nach vorne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.14 Die <strong>Stadtbibliothek</strong> ist ein wichtiger Ort für den Kultur- und Bildungsstandort Dinslaken. Dies gilt für Schüler*innen und Studierende, sowie alle anderen Interessierten. Das Angebot muss daher so attraktiv wie möglich gestaltet werden. Für uns gehören dazu freies WLAN, eine möglichst einfache Ausleihsoftware und längere Öffnungszeiten. Sowohl zu späteren Abendzeiten als auch an Sonntagen. Darüber hinaus wollen wir durch eine <strong>Sozialklausel</strong> allen Bürger*innen die Nutzung der Bibliothek ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.15 Wir Grüne wollen den <strong>Lesegarten</strong> erhalten und <strong>Bücherstuben</strong> ausbauen. Dazu gehört für uns auch ein Standort in Lohberg und möglicherweise in anderen Stadtteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.16 Das <strong>KQL</strong> (KreativQuartierLohberg) ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Kulturszene in Dinslaken. Wir wollen die Möglichkeiten vor Ort weiterentwickeln und möglichst viele Akteure in den Prozess einbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.17 Um die Kunst in unserer Stadt zu fördern, braucht es unserer Meinung nach eine <strong>Leerstandsoffensive</strong>, die Projektwochen wie <strong>KSL</strong> (Kunst statt Leerraum) verstetigt und sichert, aber auch in deren Verbindung Visionen wie Dinslaken als „Stadt der Ateliers“ ernsthaft prüft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.18 Für die Künstler*innen unserer Stadt befürworten wir ein <strong>Atelierhaus</strong> in dem zehn bis zwanzig Personen zu attraktiven Mieten arbeiten und ausstellen können. Ein zentraler Standort und Anlaufort ist unserer Meinung nach wichtig für eine pulsierende Szene und die Entwicklung eines überregional bekannten <strong>Kunststandortes</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.19 Wir Grüne wünschen uns eine Stadt, in der Menschen ihren Hobbies wie dem <strong>Kunsthandwerk</strong> nachgehen können. Daher wollen wir für Räumlichkeiten und Technik sorgen die dies ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.20 <strong>Kulturelle Teilhabe</strong> ist in Dinslaken unter anderem durch zahlreiche <strong>Filmprojekte</strong>, wie „Staying in Din“, „Das Wunder von Lohberg“, „Nellys Abenteuer“ oder „P2B“ (Places to be), geglückt. Wir Grüne wollen, derartige Projekte auch in Zukunft fördern, bewerben und den Menschen zugänglich machen. Wir begrüßen die Fortsetzung des Programms <em>Kulturrucksack NRW</em>, da auch landesseitig weiterhin Fördermittel bereitgestellt werden. Neben der geplanten „Verbundstrategie“ mit der Stadt Duisburg sollten andere Kooperationen mit benachbarten Städten und Gemeinden entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.21 Beispielhaft ist für uns auch das <strong>Kunstprojekt</strong> „Lohberg 100“, welches wir gerne auf die ganze Stadt ausweiten möchten und ähnlich ausgerichtet sein könnte wie das Format „Alltag am Niederrhein“. Aber auch bspw. die Projekte und Ausstellungen der Fotogemeinschaft Objektiv sind für uns ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Szene in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.22 Das <strong>Dachstudio</strong> als Veranstaltungsort wollen wir erhalten, weiter fördern und bekannter machen. Moderne Veranstaltungsformate wie Poetry Slams, Nerd Nights oder Accoustic Lounges erachten wir dabei als wünschenswert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.23 Das <strong>Landestheater </strong><strong>Burghofbühne</strong> schenkt Dinslaken überregionale Beachtung. Für uns ist der Erhalt und auch die Bekanntheit des Fördervereins ein wichtiger Anker für das kulturelle Leben in unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.24 Gleichzeitig wollen wir den <strong>Kinder- und Jugendclub der Burghofbühne</strong> finanziell besser ausstatten und das Talent für Theater in unserer Stadt so gut es geht fördern. Initiativen wie „Jedem Kind ein Theaterbesuch“ sind für uns Vorzeigeprojekte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.25 <strong>Ehrenamtliche Theaterstrukturen</strong> sind dabei für uns von großer Bedeutung. Hier muss die Stadt als Dienstleisterin auftreten und, wenn gewünscht, die Akteure von „Halbe Treppe“, „Kleine Bühne Hiesfeld“, Improtheater oder dem Jugendtheater so gut es geht unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.26 Wir Grüne bedauern, dass für die zukünftige <strong>Nutzung der Stadthalle</strong> auf eine Gastronomie im Innen- und Außenbereich verzichtet wird. Eine Cateringküche, die künftig durch die DIN-EVENT GmbH extern vergeben wird, ersetzt das verbindende Element einer eigenen Gaststätte nicht. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass es möglichst vielen Dinslakener NGOs ermöglicht werden soll, die Stadthalle zu nutzen. So könnten Büro- und Tagungsräume auf der ehemaligen Restaurantfläche entstehen, die den Verbänden kostengünstig für solche Versammlungen zur Verfügung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.27 Damit könnte die Stadthalle zu einem von vielen <strong>Orten der Begegnung</strong> für Kulturschaffende und -interessierte werden. Dazu gehören für uns auch das Hexenhaus, das P-Dorf, das ND-Heim oder die Kutscherstube. Nach unserer Meinung fehlte dem Huberts eine gewisse Art von Freiheit und Spielraum bei den eigenen Planungen von Veranstaltungen und Öffnungszeiten. Wir befürworten daher eine neue autonomere und von Engagierten selbst organisierte Einrichtung, ähnlich zur Stockumer Schule, welche sich an ein älteres Publikum richten könnte (vgl. 6.6).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.28 Von besonderer kultureller Bedeutung für Dinslaken sind unser Meinung nach <strong>generationenverbindende</strong><strong>Veranstaltungen</strong> wie der Feierabendmarkt, die Wochenmärkte, das Late Night Shopping, die Frühschicht, Lohberg frühstückt, der Parkmarkt, das Street-Food-Festival oder -Circuit, Jazz an der Burg, das Kino im Burginnenhof, die diversen Weihnachtsmärkte, das Entenrennen oder das Fantastival. Diese Formate wollen wir fortführen und an geeigneter Stelle ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.29 Akteure, wie unter anderem die Freilicht AG, die uns dies ermöglichen, müssen unterstützt und möglichst <strong>neue Stellen</strong> geschaffen werden. Gleichzeitig gilt es<strong> bürokratische Hürden</strong> für die Organisation solcher Veranstaltungen so gering wie möglich zu halten, ohne dabei wichtige ökologische Auflagen zu vernachlässigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.30 Ein Vision ist für uns Grüne die Nutzung des <strong>Bergparks für große Events</strong>. Dabei wollen wir uns an Musikevents wie Rock am See, Esel Rock, Ruhrpott Rodeo, Out for Fame, Traumzeit oder dem Haldern Pop orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.31 Für die <strong>Musikszene</strong> in Dinslaken wollen wir Proberäume erhalten, die Bedarfe erfragen und ggf. neue Räumlichkeiten zu akzeptablen Mietkosten zur Verfügung stellen. Wir wollen <strong>SYLS</strong> (Support Your Local Scene) besser finanziell ausstatten und den Austausch von Ruhrgebiet und Niederrhein unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.32 Gleichzeitig stellt sich für uns die Frage, ob eine zunehmende Monopolisierung in der „Ausgeh“-Kultur langfristig nachhaltig für unsere Stadt ist. <strong>Tanzen</strong> muss an möglichst vielen Orten und zu vielen verschiedenen Musikrichtungen in unserer Stadt möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.33 Neben der <strong>Musikschule</strong> können wir uns auch eine <strong>Theater- oder Kunstschule</strong> für Dinslaken vorstellen. Dabei gilt es für uns bestehende Initiativen wie „Jedem Kind ein Instrument“ zu erhalten und Musik in Schulen zu fördern. Ebenso müssen möglichst gute Bedingungen für die <strong>Chöre</strong> vorgehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.34 <strong>Tanzschulen</strong> wie Keup, Rautenberg und Funkys Dance Point e.V. sollen Möglichkeiten gegeben werden sich bei städtischen Veranstaltungen zu präsentieren. Dabei wollen wir vor allem gemeinnützige Projekte unterstützen und fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.35 Wir Grüne befürworten Heimat-Preise und –Bücher wie etwa das Jahrbuch des Kreises Wesel. Dabei steht für uns allerdings die <strong>Ehrenamtskultur für die Heimat</strong> im Vordergrund. Diese wollen wir durch Ehrenamtstreffen, eine Freiwilligenzentrale und eine Ehrenamtskarte auszeichnen und angemessen honorieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.36 Unsere <strong>Städtepartnerschaften</strong> verstehen wir als zentrales Element für kulturellen Austausch. Daher befürworten wir eine neue dritte Städtepartnerschaft zusätzlich zu Agen und Arad. Die Stadt könnte hier auf die Bürger*innen zugehen und gemeinsam Vorschläge sammeln. Die Partnerschaften sollen über die Schulen oder städtische Einrichtungen noch mehr genutzt und die regelmäßigen Fahrten gezielter für alle Dinslakener*innen ermöglicht werden. Aktionen wie den Fotomarathon, erachten wir für sinnvoll, um die Partnerschaften audio-visuell erlebbar zu machen. Darüber hinaus sollten an zentralen Orten in Dinslaken die Städtepartnerschaften sichtbar gemacht und kreativ beworben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.37 Insgesamt wollen wir Grüne die <strong>Kommunikationskultur</strong> und <strong>Beteiligungsvielfalt</strong> in unserer Stadt fördern. Es soll so wenige Barrieren für Bürger*innenbewegungen geben wie möglich. Ziel ist die Förderung der <strong>politischen Kultur und Teilhabe</strong>. Eines der Schlagwörter dazu lautet für uns „active citizen“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.38 Daher befürworten wir ebenso ein möglichst aktives <strong>Nachbarschaftsleben</strong> und Stammtische, wie sie auch über das Angebot „nebenan.de“ möglich werden. Und auch über Spielekreise das Zwischenmenschliche in unserer Stadt fördern (vgl. 6.12).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4.39 Die <strong>RuhrTopcard</strong> sehen wir als gute Möglichkeit, Dinslaken auch überregional kulturell besser zu positionieren. Die Stadt ist in der Verantwortung, Dinslakener Angebote dort besser in Szene zu setzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 19:56:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Kapitel 2: Mobilität und Verkehr</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18580</link>
                        <author>AK MoVe (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18580</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verkehrswende ist für uns Grüne eines der zentralen Projekte unserer Partei. Daher setzen wir auch in unserer Stadt auf einen möglichst schnellen, aber sozial gerechten und vernünftigen Umstieg auf ökologische und emissionsfreie Mobilität. Dies gilt für uns sowohl für das öffentlichen Bus- und Bahnnetz als auch beim privaten wie wirtschaftlichen Individualverkehr. Die Stadt Dinslaken soll dabei<br>
als Beispiel vorangehen und bei jeder Gelegenheit Anreize schaffen und selbst auf klimaschonende Verkehrsträger setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.1 Wir Grüne in Dinslaken wollen in einer wirklich <strong>fahrrad- und fußgänger*innenfreundlichen Stadt</strong> leben und dafür die Attraktivität des Wegenetzes steigern. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte (AGFS) darf nicht nur Aushängeschild sein, sondern muss ernsthaft mit Leben gefüllt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.2 Straßen und Wege sollen so angelegt, ausgebaut, bzw. barrierefrei instandgesetzt werden, dass überall die <strong>Verkehrssicherheit</strong> für alle Verkehrsteilnehmer*innen gewährleistet ist. Bestehende Schutzstreifen sollen verbreitert oder als Radwege ausgebaut werden. Alle Hauptstraßen sollen mit „<strong>protected bike lanes</strong>“ ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.3 Eine <strong>Grüne Welle Radverkehr</strong> soll Dinslaken zu einem für Radfahrer*innen attraktiven urbanen Raum machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.4 Dazu gehört für uns auch das Einrichten weiterer <strong>Fahrradstraßen</strong>, in denen Räder Vorfahrt haben. Dies trägt zu einer Reduzierung von Lärm und Emissionen in der Innenstadt bei und ermöglicht eine <strong>bessere Luftqualität</strong> in Dinslaken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.5 Des Weiteren wollen wir gesunde und klimafreundliche Mobilität auch durch mehr <strong>Leihrad- und Leih-Lastenradstationen</strong> fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.6 Mehr <strong>Serviceangebote für Radfahrer*innen</strong> im Hinblick auf Wartung der Räder ist ein weiteres Ziel sowie ausreichend <strong>sichere und kostenfreie Abstellmöglichkeiten</strong>. Für E-Bikes müssen dabei ausreichend <strong>E-Ladesäulen</strong> in der Stadt zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.7 Als eines der Kernanliegen zur Förderung des täglichen Radverkehrs setzen wir Grüne uns für die Anbindung Dinslakens an das <strong>Radschnellwegenetz</strong> ein, um den Umstieg vom Auto auf das Rad für Pendler*innen attraktiv zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.8 Wir Grüne setzen uns für einen starkes, <strong>kommunales ÖPNV-Angebot</strong> und ein <strong>Stadtbuskonzept</strong> als ernstzunehmende Alternative zum Autoverkehr ein. Um die Regelmäßigkeit und Frequenz der Busse in Dinslaken zu erhöhen, möchten wir einen <strong>Dinslaken-Takt</strong> einführen. Zu Kernzeiten soll jeder Bus alle 20 Minuten fahren, zu Nebenzeiten alle 30 Minuten. Nachtbusse sollen alle 60 Minuten fahren. So kann<br>
man in Dinslaken zukünftig nicht nur seinen Zielort mit dem Bus erreichen, sondern kommt auch zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher wieder nach Hause.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.9 <strong>Abgestimmte Umsteigezeiten</strong> von Bussen, Bahnen und Zügen sorgen zudem für einen reibungsloseren Fahrtverlauf und <strong>geringe Wartezeiten</strong>, auch über die Stadtgrenzen hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.10 Wir möchten die <strong>Erreichbarkeit des Bahnhofs</strong> durch einen durchgängigen Tunnel verbessern. Neben der Entlastung der Wilhelm-Lantermann-Straße werden durch die <strong>Nordanbindung</strong> gleichzeitig Entwicklungspotentiale für die Flächen auf der dann neu verbundenen Seite des Bahnhofes gestärkt. Durch einen zusätzlichen <strong>Fahrradtunnel</strong> kann der trennenden Wirkung der Bahngleise durch die Stadt entgegengewirkt und der innerstädtische Radverkehr gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.11 Um die seit Jahrzehnten hervorragend funktionierende Anbindung zwischen Duisburg und Dinslaken zu gewährleisten, setzen wir uns zudem mit aller Kraft für <strong>den Erhalt der Straßenbahnlinie 903</strong> ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.12 Auch für den innerstädtischen Bereich ist die 903 absolut grundlegend für Fahrten zwischen dem Bahnhof, der Innenstadt und südlichen Wohngebieten. Hier können wir uns vorstellen einen <strong>zusätzlichen Halt</strong> auf der Friedrich-Ebert-Straße einzurichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.13 Im Falle einer Reaktivierung der alten S-Bahn-Trasse zwischen Voerde und Walsum, der sogenannten <strong>Walsumbahn</strong>, fordern wir die Errichtung eines Haltepunktes in Dinslaken. Die Trasse verläuft durch Dinslaken Eppinghoven. Unserer Meinung nach besteht hier ein hoher Bedarf an neuer und zusätzlicher ÖPNV Anbindung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.14 Als Vision wollen wir uns in den nächsten Jahren für einen <strong>Straßenbahnausbau</strong> über Hiesfeld bis OB-Sterkrade und nach Lohberg einsetzen. Überall da, wo ein Ausbau des elektrifizierten Schienenverkehrs möglich erscheint, werden wir nichts unversucht lassen groß zu denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.15 Um eine noch größere und komfortablere Mobilitätsabdeckung zu bieten, setzen wir uns für das zukunftsweisende Modell der „<strong>On-Demand-Mobilität</strong>“ ein. Dieses Konzept verbindet Vorteile von öffentlichen Bussen mit denen eines privaten Taxis. Mit dem Smartphone wird der individuelle Start- und Zielort eingegeben. Die App sammelt die Wünsche aller Fahrgäste und berechnet dann bedarfsorientiert die beste Route. Duisburg macht es mit dem <strong>MyBus-Angebot</strong> vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.16 Langfristig streben wir die Möglichkeit an, den <strong>ÖPNV in Dinslaken kostenlos</strong> nutzen zu können. Neben der Verbesserung des Angebots können wir uns als Schritt in diese Richtung vorstellen, den ÖPNV zu besonderen Anlässen kostenlos anzubieten. Bspw. an verkaufsoffenen Sonntagen oder zum Feierabendmarkt. Auch ein <strong>365 Euro Ticket</strong> kann für eine Stadt wie Dinslaken interessant sein und eine wichtige<br>
Zielmarke auf dem Weg zu einem starken und kostenlosem ÖPNV darstellen, welcher zu jeder Tages- und Nachtzeit und in regelmäßigen Abständen für alle Dinslakener*innen zur Verfügung steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.17 Der <strong>Autoverkehr</strong> hat einen großen Anteil an der verschmutzten Luft Dinslakens. Um die Feinstaubbelastung und Stickstoffdioxidbelastung zu reduzieren, setzen wir uns für <strong>reduzierte<br>
Höchstgeschwindigkeiten</strong> und mehr <strong>Tempo 30 Zonen</strong> ein und fördern Alternativen zum Auto. Für die B8 denken wir bspw. an die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 km/h.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.18 Um die <strong>E-Mobilität</strong> in Dinslaken zu fördern, sollen mehr <strong>Parkplätze exklusiv für E-Autos</strong> vorgehalten werden und mehr <strong>öffentliche Ladesäulen</strong> errichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.19 Durch <strong>Ladesäulen an Taxi-Ständen</strong> wollen wir die Elektrifizierung von Taxen-Flotten begünstigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.20 <strong>Kommunale Neubauprojekte</strong> sollen künftig eine verpflichtende <strong>E-Ladesäulenquote</strong> erfüllen müssen. Durch diese Maßnahmen reduzieren wir die Luftverschmutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.21 Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen <strong>E-Bikes, E-Scooter</strong> und <strong>Pedelecs</strong> nutzen. Damit auch diese komfortabel und sicher aufgeladen werden können, setzen wir uns für Ladestationen am Bahnhof sowie an Gaststätten ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.22 Um Dinslakens Straßen zu beleben, sollen künftig öfter <strong>autofreie Straßenfeste</strong> organisiert und regelmäßig durchgeführt werden. Das Beispiel auf der Duisburger Straße hat gezeigt, dass die Bürger*innen in unserer Stadt diese Initiativen begrüßen und gerne wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.23 Dazu gehört für uns auch, dass wir insgesamt unseren Stadtraum so planen und umbauen wollen, dass er <strong>weniger Raum für Autos</strong> lässt und dadurch langfristig belebter sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.24 Für Neubauflächen, aber auch für unsere älteren Stadtteile, fordern wir moderne <strong>Verkehrskonzepte</strong>, den neuen und zusätzlichen Verkehr umweltschonend leiten, möglichst autofrei oder autoreduziert gestalten. Quartiere in Neubaugebieten sollen Autos gar nicht erst vermissen, weil sie sie nicht brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.25 <strong>Verstöße gegen Verkehrsregeln</strong> wie Parken auf Geh- und Radwegen sollen künftig konsequenter geahndet werden. Wir Grüne setzen uns weiter dafür ein, dass das Ordnungsamt mehr Personal im Stellenplan erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.26 Zur Steigerung der Verkehrssicherheit planen wir die <strong>technische Aufrüstung der Busse</strong> im ÖPNV, um die toten Winkel zu reduzieren. Dabei denken wir an weitere Verkehrsspiegel im Straßenraum oder Fahrer*innen-Assistenz-Systeme wie z.B. Kamera-Monitor-Systeme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.27 Mittel- bis langfristig soll <strong>kein</strong><strong>Bus</strong> in unserer Stadt mit <strong>fossilen Brennstoffen</strong> betrieben werden. Bei Neuanschaffungen soll in Zukunft die Nachhaltigkeit das höchste Entscheidungskriterium der NIAG sein. Insgesamt fördern wir jegliche Form der <strong>emissionsfreien Mobilität.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 19:51:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Kapitel 3: Bildung</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18579</link>
                        <author>AK Bildung (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18579</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Dinslaken setzen uns für gute Bildung von Anfang an ein. Dazu gehören für uns sowohl Chancengerechtigkeit als auch Chancengleichheit. Aber auch lebenslanges Lernen und gute Weiterbildung sind für uns wichtig. Um dies in Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs, aber auch im Rahmen der beruflichen Weiterbildung und der Volkshochschule (VHS) zu ermöglichen, ist der ständige Austausch mit den handelnden Akteuren für uns von großer Bedeutung. Wir wollen gemeinsam nach vorne denken und immer wieder nach neuen Potenzialen für unsere Stadt suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.1 Bildung und besonders frühkindliche Bildung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Familien leiden unter der hohen finanziellen Belastung durch Kindergartenbeiträge. Wir setzen uns für das Grundrecht auf kostenfreie <strong>Bildung für alle</strong> ein und möchten die Kita-Gebühren landesweit abschaffen. Des Weiteren fordern wir eine Qualitätsoffensive im Bereich der frühkindlichen Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.2 Durch eine frühzeitige und <strong>zukunftsorientierte Kindergartenbedarfsplanung</strong> muss sichergestellt werden, dass <strong>Kindergartenplätze für alle, </strong>sowohl in der U3- als auch in der Ü3-Betreuung, zur Verfügung gestellt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.3 Moderne und einfache <strong>Anmeldeverfahren</strong> sind dafür essenziell. Das Angebot Kita-Online geht dabei schon einen entscheidenden Schritt in Richtung moderne Organisation und Verwaltung. Wir wollen, dass dieser Weg fortgesetzt wird. Dabei setzen wir uns für eine <strong>transparente und sozial ausgewogene Verteilung</strong> ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.4 Jedes Kind hat ein Recht auf individuelle Betreuung. Daher muss der gesetzlich vorgeschriebene <strong>Betreuungsschlüssel</strong> (KiBiz) in allen Kitas im Stadtgebiet eingehalten werden, denn jedes Kind hat ein <strong>Recht auf individuelle Betreuung.</strong> Gerade bei städtischen Einrichtungen muss gewährleistet sein, dass Betreuer*innen und Erzieher*innen durch ausreichend Personal und zeitgemäße Ausstattung gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.5 Zu dünne Personaldecken dürfen die Wahrnehmung von Weiterbildungsangeboten nicht verhindern. Hier fordern wir sicherzustellen, dass das Personal entsprechende <strong>Freiräume für Weiterbildung</strong> erhält, um die Qualität der Kinderbetreuung sicherzustellen und neuen Problemstellungen begegnen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.6 Wir fordern <strong>bedarfsorientierte Öffnungszeiten</strong> für unsere Kitas. Familien sind bunt. Da der Familienalltag ebenso vielfältig ist, setzen wir uns für flexible und längere Öffnungszeiten unserer Kitas ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.7 Gleichzeitig wünschen wir uns <strong>inklusive Kindertagesstätten</strong>. Bildungsgerechtigkeit beginnt schon in den ersten Lebensjahren. Grundvoraussetzung dafür ist ein bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesstätten in Dinslaken, um die <strong>gleichberechtigte Teilhabe für alle Kinder</strong> zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.8 Ebenso wollen wir <strong>alternative Kindergartenformen</strong> wie <strong>Sport- und Waldkitas </strong>fördern. Wir begrüßen es, wenn Kinder von neuen Konzepten profitieren können, stellen dabei aber die wichtige Funktion von Regelkindergärten nicht in Frage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.9 <strong>Tageseltern</strong> leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich der frühkindlichen Bildung in unserer Stadt. Wir wollen ihre Arbeit stärken und sie dabei unterstützen das Betreuungsangebot für die Familien in Dinslaken zu bereichern. Hier muss es niederschwellige und zeitlich gut einzuplanende Weiterbildungsangebote geben und bürokratische Hürden so gering wie nötig gehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.10 Wir Grüne in Dinslaken fordern, dass alle Träger*innen für ihre Erzieher*innen eine ausreichende Anzahl an „<strong>Springer*innen“ für Notfälle</strong> bereithalten, um krankheitsbedingte Schließungen von Kitas zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.11 <strong>Anmeldeverfahren für Schulen</strong> können kompliziert sein. Zur Verbesserung der sozialen Teilhabe sollte dieses durch einheitliche Fristen und zentral verwaltete digitale Systeme vereinfacht werden. So wollen wir erreichen, dass möglichst viele Kinder ihre <strong>Wunschschule</strong> besuchen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.12 Diese Form von <strong>digitaler Weiterentwicklung</strong> wünschen wir uns auch direkt in den Schulen. Während auf dem Schulhof alle miteinander vernetzt sind, bleibt der Alltag innerhalb der Gebäude oft analog. Wir unterstützen deshalb eine konsequente<strong> Digitalisierung an Schulen </strong>und begrüßen den DigitalPakt Schule, fordern aber eine finanzielle Beteiligung von Bund und Land für die Wartung und Instandsetzung der digitalen Infrastruktur an den Schulen. Neben der Interaktion zwischen Schüler*innen und Lehrkräften soll auch die Schuladministration von der Digitalisierung profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.13 Dem gegenüber befürworten wir aber auch gelegentliche <strong>Freiluft-Klassen</strong>, welche den perfekten Grundstein für <strong>interdisziplinares Lernen</strong> bieten. Wir unterstützen die Idee einer Klasse ohne Raum, welche den Schüler*innen durch eigene Erfahrungen auch den nachhaltigen Umgang mit der Natur lehren kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.14 Um den Schüler*innen ein angenehmes Lernumfeld zu ermöglichen, ist es unabdingbar die <strong>zwischenmenschliche Interaktion</strong> zu stärken. Aus diesem Grund fordern wir ein umfassendes Programm zur <strong>Prävention von Mobbing</strong> und jeglicher Art von <strong>Gewalt</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.15 Ein angenehmes Lernumfeld ist die Voraussetzung für eine funktionierende Schule. Daher sollten Schüler*innen auch an der Planung, Ausgestaltung und Instandhaltung von Räumen oder Gebäudeteilen miteinbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.16 Gleichzeitig muss, aufgrund der vielen Herausforderungen bei der Gebäudeverwaltung, genügend <strong>Fachpersonal für die Instandhaltung</strong>, Pflege und Reinigung der Schulen bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.17 Der Wechsel in ein anderes Schulsystem kann viele Gründe haben. Wir fordern <strong>Transparenz</strong> und <strong>Durchlässigkeit für das Schulwesen</strong> in Dinslaken und möglichst gute Bedingungen für jeden Schulwechsel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.18 Sozioökonomische Herkunft und Schulleistung hängen zusammen. Daher fordern wir mehr <strong>gebundene</strong><strong>Ganztagsschulen</strong>, um durch bedarfsgerechte Unterstützung der Kinder mehr Bildungsgerechtigkeit in unserer Stadt zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.19 Wir fordern eine <strong>bessere Ausstattung der Offenen Ganztagsbetreuung</strong> insbesondere an den Grundschulen. Das Personal, das die wichtige Betreuung in Ergänzung zum Unterricht leistet, muss durch ausreichende Stundenkontingente und gute Weiterbildungsmöglichkeiten in seiner Arbeit unterstützt werden. Hier gilt es, die <strong>Qualitätsstandards</strong> zu <strong>verbessern</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.20 Ebenso sehen wir Grüne, dass nicht jedes Kind, jede*r Schüler*in oder jede*r Student*in immer Zuhause lernen kann und möchte. Aus diesem Grund ist es wichtig, die <strong>Öffnungszeiten der Stadtbibliothek</strong> anzupassen, das Angebot auszubauen und genügend ruhige Arbeitsplätze zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.21 Unserer Meinung nach kann <strong>Inklusion</strong> nur gemeinsam gelingen. Um die gesellschaftliche <strong>Gleichstellung</strong> von Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderungen zu fördern, ist es nötig, so früh wie möglich anzufangen. Durch gemeinsamen Unterricht lernen Kinder die Chancen der Vielfältigkeit von Menschen zu sehen. Um diesen Unterricht in Dinslaken zu ermöglichen, muss allerdings noch vieles getan werden. Dazu benötigen wir vor allem Sonderpädagog*innen, mehr Raum zum bedarfsgerechten Lernen und einen barrierefreien Zugang zu den Unterrichtsräumen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.22 Ein weiterer Aspekt ist für uns ist die <strong>Integration</strong> im Bereich der Bildung. Lehrer*innen sind Vorbilder. Aus diesem Grund unterstützen wir die soziale und ethnische Diversität im Kollegium, um <strong>soziale Teilhabe</strong> für alle auch vorleben zu können und möglichst bunte Klassenverbünde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.23 Die kulturelle Weitsicht gilt für uns auch beim Essen. Daher soll durch ein <strong>vielfältiges</strong> und <strong>ökologisches Essensangebot</strong> die Möglichkeit zum nachhaltigen Essen an Schulen gegeben sein. Neben regionalen und saisonalen Zutaten, sollten auch genügend vegetarische und vegane Speisen auf dem Plan stehen und religiöse oder kulturelle Ansprüche miteinbezogen werden. Zu jedem Essen gehört für uns auch die direkte und indirekte Bildung und die <strong>aktive Auseinandersetzung</strong> mit gesunder und nachhaltiger Ernährung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.24 Einen weiteren Baustein für gute und moderne Bildung vor Ort und im Austausch mit der eigenen Stadt sehen wir in <strong>sozialen Projekten, Aktionstagen oder -wochen</strong>. Hier können Schüler*innen Chancen gegeben und Anreize geschaffen werden, um selbst Teil von <strong>zukunftsorientiertem und sozialem Handeln</strong> zu werden. Erwähnenswert für uns sind dabei bspw. die Aktion zur Steigerung des Bewusstseins für Straßenkinder vom Kinderhilfswerk „terres des hommes“ am EBGS oder die Förderung von Forschung und Innovationen über Schulwettbewerbe wie „Digiyou“ oder „Jugend forscht“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.25 Im gleichem Atemzug soll aus unserer Perspektive auch die <strong>Förderung der politischen Bildung</strong> erwähnt werden. Mehr Demokratie an Schulen könnte über mehr Formate wie die U-18-Wahl oder mehr Podiumsdiskussionen, wie z.B. in Voerde mit dem Format „GV Forum“ gelingen. Themen wie Grundrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Gewaltenteilung, Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz und andere Lebenskompetenzen wie z.B. gesundes Kochen und Ernährung, Medien- oder Finanzkompetenz, ökologisches Verständnis oder Kulturtechniken könnten über <strong>wohltätige oder kreative gemeinschaftliche Aktionen</strong> vermittelt oder selbst erarbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.26 Als Teilaspekt dieser Forderung ordnen wir dem <strong>KiJuPa</strong> eine besondere Bedeutung zu. Neben der Schulpflegschaft, dem Elternrat oder Runden Tischen, sollte es bei der kommunalen Schulentwicklung mehr <strong>Partizipation von Schüler*innen</strong> geben. Und der <strong>Politikunterricht</strong> soll zu aktiver Teilhabe vor Ort animieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.27 Ergänzend erachten wir <strong>Jugendbildungsprojekte</strong> wie „Wasser als Lebensraum“ oder „FINNE“ als nachahmenswert an. Wir befürworten jede Form von <strong>organisierten Lernhilfen</strong> und E-Learning-Angeboten, um jegliche Form von zusätzlicher Bildung oder leichterem Lernen optional anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.28 Für die Bündelung aller Ideen und Best Practices können wir Grüne uns ein <strong>Bildungsinnovationszentrum</strong> vorstellen, um als feste Anlaufstelle für Menschen jeglicher Interessenlage analog wie digital zu fungieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.29 Da Schüler*innen schon sehr jung mit diversen bildungsspezifischen Herausforderungen konfrontiert werden, ist es unabdingbar einen Ausgleich durch Bewegung anzubieten. Grundvoraussetzung dafür ist die Instandhaltung der <strong>Sportstätten</strong> für den <strong>Sportunterricht</strong>. Ein ansprechender und vielfältig gestalteter <strong>Schulhof</strong> unterstützt zudem die Möglichkeit, sich auch in den Pausen zu bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.30 Für alle Investitionsmaßnahmen und die Fortsetzung der Gebäudesanierung sehen wir die Stadt Dinslaken mit der <strong>ProZent</strong> gut aufgestellt. So kann es weitergehen. Allerdings glauben wir, dass die Entscheidungsstrukturen und der Verlauf der Bauvorhaben noch transparenter gestaltet werden könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.31 Bei den <strong>Grundschulen</strong> setzen wir uns weiter dafür ein, dass alle Schulen erhalten bleiben, damit unserer Überzeugung „Kurze Beine - Kurze Wege“ weiter Rechnung getragen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.32 Eine <strong>Zügigkeitsbegrenzung</strong> halten wir nur dann für relevant, wenn andere Dinslakener Schulen dadurch zu wenig Schüler*innen erhalten würden oder eine Schule so viele Kinder und Jugendliche gar nicht aufnehmen kann. Dabei sehen wir die <strong>Standortwahl</strong> als ein hohes Gut für die weitere Entwicklung der Kinder an. Natürlich muss auch hier zwischen den verschiedenen Altersstufen und der Zumutbarkeit differenziert werden. Bei den Grundschulen wünschen wir uns möglichst eine Gleichverteilung oder gleiche Zügigkeit, um sie auch erhalten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.33 Wir Grüne in Dinslaken freuen uns auf die Gesamtschule in Hiesfeld und wollen die <strong>Gesamtschulen</strong> in unserer Stadt generell fördern und ausbauen. Mit der Entstehung der Gesamtschule Hiesfeld wurden die Wünsche der Eltern und Schüler*innen endlich erfüllt. Wir unterstützen weiterhin das <strong>Konzept des gemeinsamen Lernens</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.34 Es ist uns ein zentrales Anliegen <strong>Kooperationskurse aller Oberstufen</strong> ermöglichen zu können. Gerade das Miteinander in den Oberstufen ist wichtig für eine stadtweite Jugendkultur und mögliche Netzwerke, um bspw. eine bessere Abstimmung für Projekttagen und AGs zu ermöglichen. An Transportmöglichkeiten zwischen den Unterrichtsstunden dürfen solche Kooperationen, auch zwischen Hiesfeld und der Innenstadt, nicht scheitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.35 Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Schulentwicklung ist für uns die <strong>Internationalität der Schulen</strong>. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass wir unser Netzwerk mit Partnerschulen ausbauen, sowie mehr Schüler*innenfahrten und -projekte ermöglichen. Eine Vision für uns wäre es eine <strong>Europaschule</strong> in Dinslaken zu etablieren (vgl. 8.4).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.36 Daneben wollen wir das Angebot der <strong>Berufsschule</strong> erweitern und die Attraktivität des <strong>Weiterbildungsstandorts Dinslaken</strong> nachhaltig verbessern. Nach der Zentralisierung des BK Moers sehen wir die Umsetzung auch in unserer Stadt als vordringlich an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.37 Die <strong>Volkshochschule</strong> (VHS) ist für uns Grüne dabei ein besonderer Motor für Qualifizierung, Weiterbildung, lebenslanges Lernen und kulturelle Bereicherung. Für ein mögliches <strong>Weiterbildungszentrum Digitalisierung</strong> könnten hier entscheidende Potenziale liegen und bestehende Infrastruktur und Netzwerke genutzt werden (vgl. 1.15).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.38 Auch die <strong>Musikschule</strong> soll ausreichend finanziert und angemessen beworben werden. Die Öffnungszeiten sollen optimal an Unterrichtszeiten und Stundenpläne angepasst werden und die Kooperation mit den Regelschulen, z.B. über AGs, weiter vorangetrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.39 Zur Planung aller aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der Schullandschaft in Dinslaken fordern wir daher eine <strong>Bildungskonferenz.</strong> Ziel soll es sein, ein neues <strong>Schulentwicklungskonzept</strong> zu erarbeiten und die modernen Anforderungen an die <strong>Schulen der Zukunft</strong> mitzudenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.40 Wir möchten <strong>regelmäßige </strong><strong>Eltern- und Schüler*innenumfragen</strong> etablieren, um die Interessen der Betroffenen in die zukünftigen Planungen einzubeziehen. Dafür könnte die Stadt die notwendigen Software-Tools zur Verfügung stellen. Dabei sollen auch zukünftig betroffene Eltern miteinbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.41 Als Grundlage dafür sollte im Vorfeld der <strong>Bildungsbericht</strong> neu aufgelegt und verstetigt werden. Gute Übersichten bringen vor allem dann etwas, wenn sie regelmäßig erarbeitet und mit landesweiten oder bundesweiten Indikatoren, Best Practices und Referenzkommunen und -schulen verglichen werden können. Die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen, die dem Kreis Wesel vorliegen, sind hierbei für die gesamte Schulentwicklungsplanung und zur Erhebung der Förderbedarfe wertvoll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.42 Die <strong>Kitabedarfs- und Schulentwicklungsplanung</strong> müssen transparent und aufeinander abgestimmt aus den vorliegenden soziodemografischen Daten abgeleitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.43 Dazu gehört für uns auch, dass wir die <strong>regionale Bildungsplanung</strong> ausbauen und auch mit den angrenzenden Städten und Gemeinden gezielter über Probleme und Potenziale sprechen und diese angehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.44 Abschließend wollen wir Grüne in Dinslaken uns in den nächsten Jahren dafür einsetzen, dass Dinslaken zum <strong>Hochschulstandort</strong> wird. Ob als Zweigstelle der Hochschule „Rhein-Waal“ oder „Ruhr-West“ oder einer anderen Fachhochschule oder FOM. Dinslaken soll Jugendliche, auch über solche Angebote, in der Stadt halten oder zu uns locken.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 19:44:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Kapitel 1: Wirtschaft und Finanzen</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18577</link>
                        <author>AK WiFi (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Weg in eine nachhaltige Zukunft erfordert einen Wandel hin zu einem sozial-ökologischen Wirtschaftssystem. Umwelt- und Klimaschutz müssen auch auf kommunaler Ebene bei allen wirtschaftlichen Entscheidungen mitgedacht werden. Dies betrifft nicht nur die Tätigkeiten der Stadt sowie ihrer kommunalen Gesellschaften. Vielmehr müssen die Unternehmen vor Ort in diesem Transformationsprozess unterstützt werden, um den Wirtschaftsstandort Dinslaken aufzuwerten und für Unternehmenszuzüge attraktiv zu machen. Diese Herausforderungen werden bei uns vor Ort begleitet durch eine angespannte Haushaltslage, die konsequente Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.1 Grüne Wirtschaftsförderung bedeutet für uns, allen Wirtschaftszweigen vor Ort eine umfassende <strong>Nachhaltigkeitsberatung</strong> anzubieten. So kommen z.B. Optimierungen in den Bereichen Energie- und Ressourcennutzung allen Bürger*innen Dinslakens zu Gute.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.2 Zudem möchten wir weitere gut erreichbare Arbeitsplätze für jedes Qualifikationsniveau in Dinslaken schaffen. Vor diesem Hintergrund sehen wir einen großen Nachholbedarf in der <strong>Förderung von innovativen Start-Up Unternehmen</strong>. Besonders im Bereich regenerativer Energien, Umwelttechnik und im Gesundheitssektor sehen wir große Potentiale für unsere Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.3 Durch die Einrichtung eines <strong>Start-Up-Hubs</strong> wollen wir insbesondere jungen Unternehmer*innen mit regionalen Hochschulen und Geldgebern vernetzen. Zudem soll die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe die Existenzgründung vor Ort durch die Auflage eines <strong>Wagniskapital-Fonds</strong> unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.4 Eine <strong>ökologische und regionale Landwirtschaft</strong> ist Voraussetzung für eine nachhaltige und gesunde Ernährung, bei der die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt und das Tierwohl geachtet wird. Wir unterstützen lokale Landwirtschaftsbetriebe, die sich gegen den Trend zur industriellen Ausbeutung von Tieren und Böden stemmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.5 Bei der <strong>Neuverpachtung</strong> städtischer Flächen soll die <strong>ökologische Landwirtschaft Vorrang</strong> haben. Die Transformation hin zu einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft möchten wir insbesondere über den örtlichen Vertrieb regionaler Erzeugnisse aus ökologischer Landwirtschaft fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.6. Das Ende der Kohleverstromung stellt unsere Region vor große Herausforderungen. Durch <strong>dezentrale Energieerzeugung</strong> vor Ort möchten wir das Klima schützen, Arbeitsplätze schaffen und unseren Wohlstand sichern. Die Belastung von Umwelt und Bürger*innen durch die weitere Verbrennung fossiler Energieträger muss vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.7 Wir setzen uns deshalb dafür ein, die wegfallenden Kapazitäten in der Fernwärmeversorgung durch <strong>regenerative Wärmegewinnung</strong> z.B. durch Solarthermie, Geothermie oder der Nutzung biogener Reststoffe zu ersetzen und industrielle Abwärme stärker zu nutzen. Gleichzeitig soll das Fernwärmenetz ausgebaut werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.8 Durch <strong>Beratungsdienstleistungen</strong> der Stadtwerke soll der Umstieg von Privathaushalten auf regenerativer Wärmeversorgung unterstützt und die <strong>energetische Sanierung von Gebäuden </strong>entsprechend der modernsten Standards der Wärmedämmung gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.9 Auch der <strong>Zubau privater Photovoltaikanlagen</strong> soll durch Beratungsangebote der Stadtwerke unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.10 Wir wollen <strong>öffentliche Gebäude mit Photovoltaikanlagen</strong> ausstatten. Daneben fordern wir den Aufbau und Betrieb zentraler Photovoltaikanlagen durch die Stadtwerke auf Freiflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.11 Zudem möchten wir das im Stadtgebiet noch bestehende Potenzial für <strong>Windkraft</strong> ausschöpfen. Die Bürger*innen sollen durch <strong>genossenschaftliche Modelle</strong> am finanziellen Erfolg der Projekte teilhaben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.12 Der <strong>Fairtrade</strong>-Gedanke in Dinslaken lebt über das Engagement des „Eine Welt Ladens“ und des „Agenda-Büros“. Die Grünen in Dinslaken unterstützen den Ansatz des Fairen Handels von zumeist Importprodukten und möchten diesen auf die heimische Wirtschaft übertragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.13 Dinslaken ist eine attraktive Stadt für die Bürger*innen und auch für Besucher*innen. Damit das so bleibt, braucht es <strong>Freizeitangebote für Jung und Alt</strong>. Wir wollen die vorhandenen Freizeitangebote vor Ort wie die Schwimmbäder, die Eissportanlage und das Kino bewahren. Zudem wollen wir Grüne die Ansiedlung weiterer Gastronomiebetriebe, Cafés und Bars vor allem im Bereich der Altstadt forcieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.14 Die <strong>Nahversorgung</strong> im Sinne eines nachhaltigen Quartiersmanagements ist Ziel grüner Wirtschaftsförderung in Dinslaken. Deshalb muss die fußläufige Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten erhalten bleiben. Wir möchten den <strong>Einzelhandel</strong> in der Innenstadt durch den Ankauf und die Vermietung von langfristig leerstehenden Vertriebs- und Gewerbeflächen sowie durch Anreize für den Zusammenschluss dieser Flächen (z.B. in genossenschaftlichen Eigentümergemeinschaften) stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.15 <strong>Kulturschaffende und Freizeitgestalter</strong> gehören für uns zu den unverzichtbaren kreativen Zweigen unserer Dinslakener Wirtschaft. Gerade in diesem Bereich ist die Grenze zwischen bürgerschaftlichem Engagement (zum Beispiel in Sport- und Kulturvereinen) und privatwirtschaftlichem Engagement (zum Beispiel in Tanzschulen und Theatern) fließend. Wir Grüne setzen uns für eine Förderung ein, die beiden Seiten gerecht wird. Wir bekennen uns zur Pflege und zum Ausbau der entsprechenden Infrastruktur in Sport- und Schwimmhallen, Theater-und Aufführungshallen und in der Unterstützung von neuen Initiativen im Kulturbereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.16 Dinslaken besitzt durch seine attraktive Lage an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein touristisch nutzbare Alleinstellungsmerkmale. Der Lohberger Bergpark und die Renaturierung der Emschermündung sind nur zwei Beispiele die im Zusammenspiel mit den kommenden Radschnellwegen zu weiter steigenden Zahlen von Tagestourist*innen und Übernachtungen führen. Wir Grünen setzen uns dafür ein, die örtlichen Aktivitäten und <strong>Akteure des Hotel- und Gaststättengewerbes</strong> zusammen zu führen, um so die Arbeitsplätze in diesem Bereich zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.17 Die Stadt muss endlich die bereitstehenden Digitalisierungs-Fördermittel im vollen Umfang in Anspruch nehmen, um für einen flächendeckenden Breitbandausbau zu sorgen. Wir fordern einen <strong>flächendeckenden Glasfaserausbau</strong> für alle Unternehmen und Privathaushalte in der Kommune, mit mindestens 1Gbit/s direkt bis vor die Tür. Wir fordern 5G von Eppinghoven bis Oberlohberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.18 Eine <strong>digitale Verwaltung</strong> ermöglicht Bürger*innen und Unternehmer*innen mehr Freiheiten, Flexibilität, sowie Zeit- und Geldersparnisse. Wir fordern, dass zentrale Verwaltungsdienstleistungen zukünftig Online bereitgestellt werden, um die Verwaltung bürger*innenfreundlich zu gestalten. Hierzu soll die bestehende Abfall-App der Stadt Dinslaken zu einer umfangreichen Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürger*innen weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.19 Durch die <strong>Umstellung des bestehenden Ratsinformationssystems</strong> auf eine modernere Anwendung möchten wir die Abstimmungsprozesse zwischen der Verwaltung und der Politik optimieren und für die Bürger*innen transparenter gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.20 Dinslaken muss für junge Menschen attraktiv bleiben, damit wir auch weiterhin die Stadt im Grünen für alle Generationen bleiben. Deshalb möchten wir erreichen, dass Dinslaken <strong>Hochschulstandort</strong> wird. In Zusammenhang mit der neu gegründeten Pfleger*innen-Schule am Standort Lohberg könnte somit beispielsweise ein Regionalzentrum für einen neuen Studiengang im Bereich Hebammen/Geburtshilfe entstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.21 Die moderne Arbeitswelt befindet sich im ständigen Wandel, was eine Herausforderung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen darstellt. Um dieser Herausforderung zu begegnen möchten wir mit einem Aus-und Weiterbildungszentrum für handwerkliche und technische Beruf die Möglichkeit schaffen, sich „on the job“ weiter zu qualifizieren. In einer solchen <strong>Niederrheinischen Ausbildungsakademie des Handwerks</strong> können sich Dinslakener Unternehmen und Betriebe aus der Nachbarschaft in ihren Aus- und Fortbildungsaktivitäten zusammenschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.22 Wir Grüne wollen ein <strong>Weiterbildungszentrum mit dem Fokus Digitalisierung</strong> errichten, um allen Menschen in Dinslaken durch Fortbildungen eine Teilhabe in allen Bereichen der Digitalisierung zu ermöglichen. Dafür können wir uns vorstellen die Kompetenzen und das Netzwerk des Volkshochschule Dinslaken-Voerde-Hünxe zu nutzen (vgl. 3.36).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.23 Unser Ziel ist es, ein <strong>nachhaltiges Wirtschaftswachstum</strong> zu fördern und hierdurch die Lebensgrundlagen der Menschen in Dinslaken auch für zukünftige Generationen zu sichern. Diese Zielsetzung muss sich im Handeln der Stadtverwaltung und aller kommunalen Unternehmen widerspiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.24 Leider finanziert die Stadt Dinslaken weiterhin ökologisch und wirtschaftlich schädliche Vorhaben und gefährdet somit den Wohlstand und die Gesundheit der Bürger*innen. Wir fordern deshalb, die Finanzierung der schmutzigen Energiegewinnung in Form von<strong>Kohleverstromung</strong> durch Kredite oder Bürgschaften zu beenden. Außerdem müssen die Beteiligungen der Stadtwerke Dinslaken an der STEAG sowie dem TRIANEL-Kohlekraftwerk in Lünen beendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.25 Wir fordern, dass die <strong>Stadtwerke klimaneutral</strong> werden. Die Leitlinien des Projekt KlimaStadtWerk der Deutschen Umwelthilfe sehen wir dabei als vorbildhaft an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.26Der <strong>Flughafen Schwarze Heide</strong> hat für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region keinen Nutzen. Der Betrieb des Flughafens ist unwirtschaftlich und begünstigt vermeidbaren Flugverkehr, der die Umwelt und den Menschen durch schmutzige Luft und Lärm belastet. Um dies nicht weiter auf Kosten der Bürger*innen zu unterstützen, muss die Stadt Dinslaken ihre Beteiligung an dem Flughafen sofort beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.27 Der Schutz des Klimas muss auch in der Stadt Dinslaken oberste Priorität haben. Deswegen sollten bei jeder Entscheidung des Rates die Folgen für das Klima geprüft werden. Sind negative Folgen für das Klima ersichtlich, muss eine entsprechende Kompensation durchgeführt werden. Deshalb fordern wir in Dinslaken den <strong>Klimanotstand</strong> auszurufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.28 Die Stadt Dinslaken soll ein Vorbild in Bezug auf umweltbewusstes Handeln werden. Deswegen fordern wir, dass das <strong>Beschaffungswesen der Stadt</strong> den europäischen Kriterien des Green Public Procurement entsprechen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.29 Wir setzen uns für eine <strong>sozial gerechte</strong><strong>Steuerpolitik</strong> ein. Deshalb möchten wir weitere Steuerbelastungen für die Bürger*innen vermeiden. Eine Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Dinslaken durch weitere Erhöhungen der <strong>Gewerbesteuer</strong> muss verhindert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.30 Ebenso stellen wir uns gegen eine weitere Erhöhung der <strong>Grundsteuer</strong> die zur Verteuerung von Wohnraum beiträgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.31 Wir verfolgen eine konsequentere Nutzung von <strong>Einsparpotenzialen</strong> im kommunalen Haushalt. Ökologisch schädliche Ausgaben sollen auf den Prüfstand gestellt werden. Eine objektive Entscheidungsgrundlage dafür wollen wir durch die Beauftragung der <strong>Gemeindeprüfanstalt</strong> (GPA) erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1.32 Zudem setzen wir uns dafür ein, dass der kommunale Haushalt gemäß des <strong>Verursacher*innenprinzips</strong> durch Landes- und Bundesmittel von <strong>Altschulden</strong> entlastet wird.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 19:41:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Einleitung / Präambel</title>
                        <link>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18576</link>
                        <author>OV Dinslaken (beschlossen am: 13.02.2020)</author>
                        <guid>https://kommunalwahlprogramm-dinslaken.antragsgruen.de/kommunalwahlprogramm-dinslaken/motion/18576</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Dinslaken haben uns vorgenommen, die Politik in unserer Stadt vollkommen neu zu denken und zu gestalten. Dafür wollen wir innovative Wege gehen und eine neue Form der Kooperation und des aufeinander Zugehens in der Ratsarbeit etablieren. Im Vordergrund aller Entscheidungen soll nicht stehen, wer oder welche Gruppe eine Idee oder ein Projekt zuerst entwickelt und veröffentlich hat, sondern ob die jeweilige Initiative für Dinslaken sinnvoll und zukunftsorientiert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei wollen wir mutig voran gehen und gemeinsam mit allen engagierten und interessierten Bürger*innen Visionen entwickeln, die die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft abbilden, damit Dinslaken zu einer Vorzeige-Stadt der Metropole Ruhr wird. Dabei möchten wir zur Umsetzung einer sozial-ökologischen Transformation beitragen und Lebensqualität neu definieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist es, dass Leben in unserer Stadt dynamisch, progressiv, ökologisch, fair und modern zu gestalten, damit alle glücklich sein können in unserer Stadt zu wohnen. Mit dem Fokus auf Ökologie und Gerechtigkeit und wachsender Bürger*innenbeteiligung möchten wir Dinslaken am Rande des Ruhrgebiets und als Tor zum Niederrhein als eine „Stadt für alle“ gestalten, die sich dauerhaft weiterentwickelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Erarbeitung dieses Wahlprogramms, welches wir als Grundlage für die Zukunft unseres grünen Engagements in Dinslaken verstehen, haben wir uns für unsere kommunalpolitische Arbeit auf mehrere Leitgedanken verständigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten für die Gemeinschaft, also alle Dinslakener*innen, handeln und nicht für wenige Mächtige oder uns selbst. Wir stärken die politische Teilhabe durch mehr und neue Angebote und wollen möglichst viele Menschen durch vielfältige Austauschformate mitnehmen. Erfolgreiche Integration, Inklusion und Gleichstellung sind für uns entscheidend, um Dinslaken zu einer vielfältigen Stadt zu entwickeln, in der wir, so wie in unserem Ortsverband, alle Generationen zusammenbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür möchten wir eine offene Ansprechpartnerin für alle gesellschaftlichen Expert*innen, NGOs sowie Vereine und Verbände sein und diese dafür begeistern, progressive Politik mitzugestalten. Wir Grüne in Dinslaken wollen gesellschaftliche Ideenwerkstatt sein, die offen und sachbezogen den Austausch zwischen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft strukturiert, transparent und ehrlich gestaltet und verschiedene Interessen zusammenzuführt. Gemeinsames Ziel ist eine sozial und ökologisch ausgerichtete Wirtschaftsförderung und eine auf Teilhabe fokussierte Stadtverwaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere zahlreichen Ideen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Dinslaken, welches die Kunst- und Kulturszene fördert, Armut thematisiert und ihr durch gerechte Teilhabe begegnet, sowie den sozialen Wohnungsbau, die frühkindliche Bildung, wie auch die Bildungsvielfalt voranbringt, haben wir Euch in den kommenden neun Kapiteln zusammengestellt. Dabei haben wir stets auch die grundlegenden grünen Überzeugungen von Emanzipation, Feminismus, Pazifismus, Basisdemokratie, Tierschutz und Ökologie miteinfließen lassen und unsere zentralen Wendeprojekte mitgedacht. Auch hier vor Ort wollen wir zum Gelingen der Verkehrswende, der Energiewende, der Agrarwende und der grünen Finanzwende beitragen. Uns ist dabei bewusst, dass all unsere in der Folge vorgestellten Ideen durch den kommunalen Haushalt ermöglicht werden müssen. Daher wollen wir alle aktuellen und kommenden städtischen Ausgaben entlang unserer Leitlinien prüfen. Nur die Investitionen und Ausgaben, die unserer Umwelt nicht schaden und zum Gemeinwohl unserer Stadt beitragen, werden wir als Grüne im Stadtrat befürworten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 19:40:02 +0100</pubDate>
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